Der Brandanschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat eine breite Solidaritätswelle ausgelöst. Die Berufsprovokateure wollen nicht einknicken. Sie*fanden Unterschlupf bei der Zeitung "Libération" - und ließen ihre*Sonderausgabe "Scharia Hebdo" nachdrucken.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...796009,00.html
Der inbrunstige Glaube an islamischen Gott und seinen Propheten macht die Fanatiker zur Gefahr für alle. Sie implizieren das in Ihrer flammenden Rede ohne es sich bewusst zu sein.
Satire ist dazu da, um zu provozieren. Sie befürworten in Ihrem Beitrag die Zensur zugunsten einer Religion. Das ist sehr bedenklich.
Die grenzenlose Toleranz dem Islam gegenüber wird uns möglicherweise zur Freiheitsbeschneidung bringen. Denn die intolerante Religion des Islam kennt keine idividuelle Freiheit und versucht mit alles Mitteln ihre mittelalterliche Weltanschauung durchzusetzen. Mit allen Mitteln.
Die Veröffentlichung der Karrikaturen ist nur ein weiteres Beispiel der Grenzüberschreitungen, die wir täglich in den Medien und im Leben sehen. In Reality-Shows werden erbarmungslos arme Menschen vorgeführt, in Satire Magazinen wird hemmungslos eine Religion verhöhnt und wenn irgendwelche Diktatoren auf zweifelhafte Weise ermordert werden, jubelt der Westen, der sonst auf seinen Rechtsstaat so stolz ist, in höchsten Tönen.
Die Grundrechte dienen als Begründung dafür, dass jeder glaubt, das tun zu können, was er sich aufgrund von Macht- oder sonstigen Positionen leisten kann. Es fehlt der Respekt und die Achtung den Mitmenschen gegenüber, den es zählen nur die eigenen Interessen und das eigene Bedürfnis nach Amusement. Es wäre sicherlich nicht schlecht, wenn wir verstärkt wieder auf die Anstandspflichten achten anstatt auf Grundrechte zu pochen, die nur dazu dienen, die eigene Machtposition argumentativ abzusichern.
Ihr mangelnder Respekt vor gläubigen Menschen, die auf dieser Welt die absolute Mehrheit ausmachen, Atheisten sind global gesehen eine verschwindend geringe Minderheit, ist ihre Sache.
Glauben und Religiösität sind Realität auf dieser Welt. Mehr als rein historische Ereignisse. Und sind damit schützenswert gegen atheistische Verunglimpfung.
Kompletter Quatsch! Die lieben Islamisten fühlen sich doch von allem und jedem der nicht auch Islamist ist durch seine bloße Exisitenz beleidigt. D.h. der einzige Weg um damit diese Verbrecher sich nicht mehr beleidigt fühlen, wäre alle Nicht-Verbrecher zu beseitigen.
Die einzigen Leute die die Meinungsfreiheit aufs Spiel setzten sind die, die diesen fanatischen Verbrechern immer noch das Wort reden.
Leider wird hier nicht sauber differenziert. Wenn man sich mit einer Person des öffentlichen Lebens auseinandersetzt (znd dazu gehört nun mal auch der Koran-Schreiber Mohammed), dann ist Kritik zuzulassen, auch Satire.
Hier wird aber mit der Keule "Schutz-der-Religion-verbietet-jegliche-Kritik" gearbeitet und alles (!!!) als Beleidigung abgestempelt. Mohammed ist tot, seine Werke geistern auf der Welt herum und sind damit frei für jegliche positive wie negative Kommentierung.
Wenn es Beleidigungen wären, könnte man dagegen strafrechtlich vorgehen. Sind es aber nicht.
Es sind die Fanatiker, die vor kritischen Betrachtungen ihres Weltbilds Angst haben und daher total intolerant gegenüber so etwas sind. Sie könnten ja vom Glauben abfallen.
Blasphemie ist ein Verbrechen ohne Opfer.
Das ist Unsinn. Bei einer Meinung gibt es keine Schöpfungshöhe o.Ä. Lesen Sie dazu Art. 5 GG.
'Lady Gaga find ich gaga weil sie gaga wirkt.', ist auch eine Meinung.
Das Ziel der Satire ist auch nicht die Beleidigung. Daher geht das Argument am Thema vorbei.
Ich glaube Sie verstehen den Unterschied zwischen Satire / Humor und Beleidigungen nicht. Es wurde in dem franz. Satireblatt niemand persönlich beleidigt - es wurde sich über eine Religion lustig gemacht. Wer sich dann persönlich beleidigt fühlt, muss das mit sich selber ausmachen und verdient höchstens unser Mitleid aufgrund des scheinbar mangelnden Glaubens an sich SELBST als Mensch.
Ich habe damals ein Urlaubstag auf Gran Canaria in einer englischen Bar verbracht. Engländer- und Deutschenwitze waren das Thema - und wir haben alle herzlichst gelacht :)
Gruss
Hubatz
§ 166 StGB
http://de.wikipedia.org/wiki/Beschim...svereinigungen
Diese Vorschrift haben in der Vergangenheit in erster Linie die dauerbeleidigten Katholiken genutzt, um gegen Kritiker vorzugehen, was der eine oder andere Forist aber nicht weiß oder lieber verdrängt. Bin auch dafür, diese Regelung abzuschaffen, da müssen wir uns aber gegen die Christianisten und ihren parlamentarischen Arm, die CDU/CSU, durchsetzen.
Spannend auch dieser Artikel über einen konkreten Fall, gar nicht so lange her:
http://www.handelsblatt.com/panorama...n/2619520.html
Gegen den Papst geht gar nicht, Islamisten-Bashing ist aber OK. Wer kuscht hier denn eigentlich vor wem?