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Satelliten-Ausfall: Weltraumbehörde gibt All-Koloss "Envisat" verloren

AFP/ ESADie Esa gibt ihr Flaggschiff auf: Die Mission von "Envisat" ist offiziell beendet. Einen Monat lang hat die Europäische Weltraumbehörde versucht, den verlorenen Kontakt zu dem riesigen Satelliten wiederherzustellen - vergeblich, wie sich jetzt zeigt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...832304,00.html
  1. #1

    "...hatte damit mehr als das Doppelte seiner ursprünglich geplanten Einsatzdauer erreicht - womit seine Außerbetriebnahme überfällig war...An eine kontrollierte Rückholung des Satelliten habe beim Start vor gut zehn Jahren niemand gedacht." Da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen. Stattdessen Gejammer, dass das Ding doch nicht ewig hält - sind die Forscher gierig geworden?
  2. #2

    Ich sage nur…

    2,3 Milliarden - und will gar nicht wissen, in wie viele Kitaplätze man das umrechnen könnte… oder Bierkästen!

    …und diese Weltraumschrottgeschichte zeigt einmal mehr, wie DUMM die Menschen (konkrekt: bestimmte Wissenschaftler) sind, wenn es um Umweltfragen geht. Denn ja, auch der Weltraum ist Umwelt - im wahrsten Sinne des Wortes sogar.
  3. #3

    Zitat von Vulki Beitrag anzeigen
    Stattdessen Gejammer, dass das Ding doch nicht ewig hält - sind die Forscher gierig geworden?
    Sie behaupten allen ernstes dass Sie zu der immer kleineren Minderheit angehören, die nicht Produkte wie GoogleMaps oder Wetter und Klimadaten konsumiert?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Kurzschluss könnte den Satelliten in den "abgesicherten Modus" versetzt haben, eine Art Notfallprogramm. Dabei sei es möglicherweise zu einem weiteren Zwischenfall gekommen, wodurch sich "Envisat" nun in einem "unbekannten Zwischenzustand" befinden könnte.
    Tja, das kommt davon wenn man sich für Windows entscheidet. ;-) Ok, der war schlecht - Reflex.

    Aber irgendwie macht diese Theorie keinen Sinn. Jedes einfache zeitkritische System hat ein Watchdog System, das die betroffene Einheit oder notfalls das gesamte System in instabilen Zuständen neu startet. Diese Theorie würde also implizieren, dass ein solches System bei diesem milliarden teuren Satelliten fehlt.
  5. #5

    .

    Zitat von prösus Beitrag anzeigen
    2,3 Milliarden - und will gar nicht wissen, in wie viele Kitaplätze man das umrechnen könnte… oder Bierkästen!
    Was bin ich froh das Menschen wie sie nicht all zu viel zu sagen haben. Leute wie sie haben Otto Lilienthal verspottet.
  6. #6

    Zitat von prösus Beitrag anzeigen
    2,3 Milliarden - und will gar nicht wissen, in wie viele Kitaplätze man das umrechnen könnte… oder Bierkästen!

    …und diese Weltraumschrottgeschichte zeigt einmal mehr, wie DUMM die Menschen (konkrekt: bestimmte Wissenschaftler) sind, wenn es um Umweltfragen geht. Denn ja, auch der Weltraum ist Umwelt - im wahrsten Sinne des Wortes sogar.
    Das Problem ist nur: wir brauchen all diese Daten. Mit Kitaplätzen und Bierkästen allein wird man kaum Daten sammeln können, die Envisat gesammelt hat.

    Aber ich bin mir sicher, Leute wie Sie kommen auch ohne Wetterbericht aus. Dann könnte man auch die ganzen Wettersatelliten sparen. Oder dieser GPS-Unfug. Wer braucht das schon.
  7. #7

    ...und nochmehr Umweltverschmutzung

    oder solllte man Umerdeverschmutzung sagen?
    Aber ich frage mich: Wieso gibts kein Fallback? In 790 km Hoehe sind schon Satelliten (Iridium und Kosmos) kollidiert.
    Vielleicht sollte man mal recherchieren, wie solche Missionen geplant sind. Laut Artikel hatte der Satellit offenbar ein Dutzend Elchtests bestanden, also sind Kollisionen erwartet worden.
    Jetzt fliegt das Trum ggfs 100 Jahre ueber unseren Koepfen, und stuertzt es dann gefahrlos ab?
    Wer 2,3 Milliarden Euro investiert, sollte daran denken, dass die Truemmer auf die Kinder oder Enkel fallen koennten.....
  8. #8

    Zitat von sehrleise Beitrag anzeigen
    Jedes einfache zeitkritische System hat ein Watchdog System, das die betroffene Einheit oder notfalls das gesamte System in instabilen Zuständen neu startet. Diese Theorie würde also implizieren, dass ein solches System bei diesem milliarden teuren Satelliten fehlt.
    Na ja ... oder das eine Hardwarekomponente ausgefallen ist. Da hilft dann der schönste Restart auch nichts mehr ...

    Es ist schade, dass die Space Shuttles alle eingestellt wurden, ohne eine Nachfolgelösung zu präsentieren. Sonst hätte man Envisat jetzt mal untersuchen und ggf. reparieren können - wenn man das denn gewollt hätte.

    Tja, und an einem serienmäßigen Mechanismus zum "kontrollierten Rücksturz zur Erde" sollte die Politik langsam mal arbeiten. So etwas müsste endlich Vorschrift werden.
  9. #9

    Nur Das.....

    Zitat von Ischi Beitrag anzeigen
    Sie behaupten allen ernstes dass Sie zu der immer kleineren Minderheit angehören, die nicht Produkte wie GoogleMaps oder Wetter und Klimadaten konsumiert?

    Envisat keine Wetterdaten observiert hat, nur die Auswirkungen von Klima und Wetter!








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