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Satelliten-Ausfall: Weltraumbehörde gibt All-Koloss "Envisat" verloren

AFP/ ESADie Esa gibt ihr Flaggschiff auf: Die Mission von "Envisat" ist offiziell beendet. Einen Monat lang hat die Europäische Weltraumbehörde versucht, den verlorenen Kontakt zu dem riesigen Satelliten wiederherzustellen - vergeblich, wie sich jetzt zeigt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...832304,00.html
  1. #10

    Die Zukunft liegt im Weltraum

    Die Menschheit wird die Galaxis besiedeln - gar keine Frage, denn was sollten die Menschen sonst die nächsten Jahrmillionen machen? Däumchen drehen? Bier saufen?

    Das bedeutet, dass Deutschland den Weltraum nicht aufgeben darf. Bemannte Raumfahrt ist zu teuer und derzeit wenig sinnvoll (lieber Robotertechnik weiterentwickeln). Um nicht den Anschluß zu verlieren, sind Forschungssatelliten (im Erdorbit und auch zum Mond, Mars) prima geeignet: noch bezahlbar und die Deutschen erhalten sich Knowhow und entwickeln Weltraumtechnik weiter. Viel Geld kann durch europäische oder gar eurasische Kooperation gespart werden: andere Länder arbeiten bestimmt gerne mit den Deutschen zusammen und die Deutschen können z.B. von Japanern, Russen und Chinesen auch was lernen. (alles imho)
  2. #11

    Zitat von prösus Beitrag anzeigen
    2,3 Milliarden - und will gar nicht wissen, in wie viele Kitaplätze man das umrechnen könnte… oder Bierkästen!

    …und diese Weltraumschrottgeschichte zeigt einmal mehr, wie DUMM die Menschen (konkrekt: bestimmte Wissenschaftler) sind, wenn es um Umweltfragen geht. Denn ja, auch der Weltraum ist Umwelt - im wahrsten Sinne des Wortes sogar.
    Ihr Beitrag trotzt jetzt nicht gerade von Sinn und Intelligenz!
    Solch Satelliten sind Forschungssatelliten, die uns technologisch weiterbringen und sehr sinnvoll sind. Ohne solche wissenschaftlichen Projekte würde es gar keine Kitaplätze geben, sie würden eher mit der Keule und ihren Kindern ums Feuer laufen!

    Und die Aussage mit dem Weltraumschrott ist auch nicht besser. Schrott fliegt da nämlich schon genug rum und wenn man das dann so wie sie sieht ist der Weltraum schon eine natürliche Müllhalde! Und der "Schrott" kommt nicht von uns.
    Das Problem mit dem Schrott ist nämlich eher, dass es eine Gefahr für weitere Satelliten darstellt. Und ich wette sie sind der erste, der rumschreit, wenn sein Fernsehen oder sein Handy nicht mehr geht.
  3. #12

    schade...

    Zitat von ursel Beitrag anzeigen
    oder solllte man Umerdeverschmutzung sagen?
    das ist die orbitalverschmutzung (just kiddin)

    Zitat von ursel Beitrag anzeigen
    Laut Artikel hatte der Satellit offenbar ein Dutzend Elchtests bestanden, also sind Kollisionen erwartet worden.
    dafür gabs steuerdüsen zum ausweichen, und für mikrometeoriten besteht die aussenhaut aus nem sandwichverbund (soweit mir bekannt), nichtsdedotrotz halte ich eine beschädigung durch mikrometeoriten nicht für ausgeschlossen, trotz der fehlenden taumelbewegung des satelliten... der klops hat schließlich masse, & das nicht wenig, 8 tonnen, wenn ich recht entsinne & masse wirkt auch in der schwerelosigkeit...wenn also ein sandkorngrosses bröckchen mit jenseits der 24.ooo kmh den satellit durchschlägt, dabei wichtige bauteilgruppen mitnimmt (damit die kommunikation ausfällt), aber zu wenig kinetische energie auf den satelliten überträgt, diesen kollos auch nicht nennenswert bewegen wird...

    Zitat von ursel Beitrag anzeigen
    Jetzt fliegt das Trum ggfs 100 Jahre ueber unseren Koepfen, und stuertzt es dann gefahrlos ab?
    Wer 2,3 Milliarden Euro investiert, sollte daran denken, dass die Truemmer auf die Kinder oder Enkel fallen koennten.....
    wurde ja auch; der sollte zum ende seiner dienstzeit kontrolliert zum absturz gebracht erden, was jetzt mangels kontakt nicht mehr möglich ist, halt mal wieder dumm gelaufen & lehrt hoffentlich für die zukunft, *weniger* wird der orbitalschrott nämlich erst mal nicht.

    ganz abgesehen davon find ichs persönlich ausserordentlich schade, daß envisat 1 jahr vor anvisiertem missionsende als äusserst ergiebige quelle uber den zustand der erde ausfällt.
  4. #13

    ächz!

    Zitat von prösus Beitrag anzeigen
    2,3 Milliarden - und will gar nicht wissen, in wie viele Kitaplätze man das umrechnen könnte… oder Bierkästen!
    gute güte. haben sie den artikel überhaupt gelesen? erstens hatte envisat das doppelte seiner ursprünglichen missionsdauer absolviert (also mehr nutzen für gleiche knete)...

    Zitat von prösus Beitrag anzeigen
    …und diese Weltraumschrottgeschichte zeigt einmal mehr, wie DUMM die Menschen (konkrekt: bestimmte Wissenschaftler) sind, wenn es um Umweltfragen geht. Denn ja, auch der Weltraum ist Umwelt - im wahrsten Sinne des Wortes sogar.
    und zweitens sollte das ding nach ende der missionsdauer nicht da oben bleiben, kontrollierter absturz war da als mittel zur wahl geplant & last but not least drittens, war envisat vor allen dingen dazu da, den umweltzustand der erde zu dokumentieren, eben um auch festzustellen, wie dumm *wir* sind (ja, wir alle, nicht "die menschheit") und aufgrund dieser informationen dieses grandiosen projektes envisat endlich die richtigen schlüsse für *unser* zukünftiges handeln festzulegen..."konkrete wissenschaftler", mein lieber herr gesangsverein, wenn ich sowas schon lese...
  5. #14

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Esa gibt ihr Flaggschiff auf: Die Mission von "Envisat" ist offiziell beendet. Einen Monat lang hat die Europäische Weltraumbehörde versucht, den verlorenen Kontakt zu dem riesigen Satelliten wiederherzustellen - vergeblich, wie sich jetzt zeigt.

    Esa gibt Satelliten Envisat verloren - SPIEGEL ONLINE
    Hunderte Jahre soll das Teil da oben bleiben? Sind wir nicht gerade dabei Satelliten zu entwickeln welche andere Satelliten gezielt zum absturz bringen können? Das wär doch mal ein schönes Ziel für die nächste Generation (die ersten sollen wohl nur für Kleinstsatelliten sein) dieser Absturzsatelliten, schon da er anscheinend nicht taumelt.
  6. #15

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Esa gibt ihr Flaggschiff auf: Die Mission von "Envisat" ist offiziell beendet. Einen Monat lang hat die Europäische Weltraumbehörde versucht, den verlorenen Kontakt zu dem riesigen Satelliten wiederherzustellen - vergeblich, wie sich jetzt zeigt.

    Esa gibt Satelliten Envisat verloren - SPIEGEL ONLINE
    Bevor man das Ding ganz verloren gibt, sollte noch mal jemand hochfliegen und Strg-Alt-Entf drücken. Das hilft häufig.
  7. #16

    Viel Spannender ist doch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Esa gibt ihr Flaggschiff auf: Die Mission von "Envisat" ist offiziell beendet. Einen Monat lang hat die Europäische Weltraumbehörde versucht, den verlorenen Kontakt zu dem riesigen Satelliten wiederherzustellen - vergeblich, wie sich jetzt zeigt.

    Esa gibt Satelliten Envisat verloren - SPIEGEL ONLINE
    Viel Spannender ist doch das Erscheinen, Verglühen und Vergehen von Foren-Beiträgen.
    Wenn man sich mal verfolgt welche Posts auf einmal verschwinden, redaktionell editiert werden um danach ganz zu verschwinden...
    Da stellt sich die Frage nach den Kriterien oder Willkür...
  8. #17

    Zitat von ursel Beitrag anzeigen
    Jetzt fliegt das Trum ggfs 100 Jahre ueber unseren Koepfen, und stuertzt es dann gefahrlos ab?
    Wer 2,3 Milliarden Euro investiert, sollte daran denken, dass die Truemmer auf die Kinder oder Enkel fallen koennten.....
    Bisher wurde noch nie jemand von abstürzendem Weltraumschrott verletzt.
  9. #18

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Die Menschheit wird die Galaxis besiedeln - gar keine Frage, denn was sollten die Menschen sonst die nächsten Jahrmillionen machen? Däumchen drehen? Bier saufen?
    Sich selber vernichten.


    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Das bedeutet, dass Deutschland den Weltraum nicht aufgeben darf. Bemannte Raumfahrt ist zu teuer und derzeit wenig sinnvoll (lieber Robotertechnik weiterentwickeln). Um nicht den Anschluß zu verlieren, sind Forschungssatelliten (im Erdorbit und auch zum Mond, Mars) prima geeignet: noch bezahlbar und die Deutschen erhalten sich Knowhow und entwickeln Weltraumtechnik weiter. Viel Geld kann durch europäische oder gar eurasische Kooperation gespart werden: andere Länder arbeiten bestimmt gerne mit den Deutschen zusammen und die Deutschen können z.B. von Japanern, Russen und Chinesen auch was lernen. (alles imho)
    Aber um die Galaxis besiedeln zu können, müssen wir erst mal sehen, wie weit wir Menschen rausschicken können, und welche Auswirkungen das auf sie hat.
  10. #19

    Weltraumschrott

    Zitat von prösus Beitrag anzeigen
    2,3 Milliarden - und will gar nicht wissen, in wie viele Kitaplätze man das umrechnen könnte… oder Bierkästen!

    …und diese Weltraumschrottgeschichte zeigt einmal mehr, wie DUMM die Menschen (konkrekt: bestimmte Wissenschaftler) sind, wenn es um Umweltfragen geht. Denn ja, auch der Weltraum ist Umwelt - im wahrsten Sinne des Wortes sogar.
    Vielléicht kann man ja eine Anzeige beim "Amt für weltraumliche Ordnung" wegen Weltallverschmutzung einreichen und so den Verursacher dieses Weltraumschrotts zur fachgerechten Entsorgung bewegen... ;-)








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