Oh, aber das kann ich nicht.
Dazu gibt es allerdings unendlich viel Literatur.
Es gibt jede Menge unterschiedliche Arten der Intelligenz, die meist durch die Messergebnisse auf verschiedene Tests definiert werden. Hier ist ein netter Artikel, der sich den sogenannten g-Faktor vornimmt, ein Bestandteil der Intelligenz, der besonders stark von der Genetik beeinflusst zu sein scheint:
Chizuru Shikishima:
Is g an entity? A Japanese twin study using syllogisms and intelligence tests, Intelligence,
Volume 37, Issue 3, May-June 2009, Pages 256-267
Wie immer sind die Wikipedia-Artikel zum Einstieg in die Problematik durchaus geeignet.
Wie nicht anders zu erwarten, gibt es jede Menge Disput dazu und darueber. Immerhin reden wir von dem Versuch der Messung einer komplexen psychologischen Groesse.
Nehmen Sie nur den Art-Begriff; selbst dafuer gibt es dutzende von Definitionen, und dennoch ist es nicht immer klar, ob ein gegebenes Individuum dieser oder jeder Art angehoert, oder ob zwei gegebene Gruppen nun zwei verschiedene Arten sind oder nicht. Das aendert aber nichts an der pragmatischen Sinnhaftigkeit des Artbegriffs und auch nicht an seiner weitlaeufigne Benutzung in der Biologie. Man kann grob sagen, dass zwei Individuen derselben Art angehoeren, wenn sie Nachkommen zeugen koennen. Wie gesagt, das ist nur eine grobe Einordnung, aber gibt die Idee wider.
Das gleiche gilt fuer Intelligenz: Intelligenz, im grossen und ganzen, ist die Faehigkeit zum logischen Denken, zur Loesung von Problemen, zu Kombinatorik. Das ist der eher mathematisch/logische Teil der Intelligenz, der besonders stark von der Genetik abhaengt.
Daneben gibt es natuerlich noch viele andere: Sprachintelligenz, emotionale (Einfuehlungs/Empathie/soziale) Intelligenz, musische Intelligenz, und und und.



