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Sarrazin in der Enge: Ausraster,*Rechenfehler und ein Blackout

Eine Debatte gerät außer Kontrolle. Plötzlich bereut Thilo Sarrazin seine Sätze über Juden-Gene, eine von ihm zitierte Forscherin geht auf Distanz, die Zweifel an seiner Argumentation wachsen - und ein "Arschloch"-Wortwechsel mit Michel Friedman wird bekannt. Hat sich der SPD-Politiker verrannt?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...715345,00.html
  1. #210

    Beänstigend

    Ich habe mit Erschreckend die gängige Meinung verfolgt.


    Erstmal muss ich zugeben dass ich das Buch nicht gelesen habe, von daher kann es durchaus sein dass ich da teilweise Wissenslücken habe. Ich bin angehender Lehrer, arbeite aber schon jetzt mit Kinder unterschiedlichster Herkunft.

    Erstmal: Ja, die Integrationspolitik ist schwierig. Komplett versagt hat sie aber nicht. Es gibt durchaus Kinder (gerade die aktuelle Generation) die sich wirklich abmüht Deutsch zu lernen und sich anzupassen. Natürlich gibt es auch welche die es ablehnen und allgemein für Ärger sorgen.

    Ich persönliche stehe dem Islam sehr kritisch gegenüber, allerdings halte ich Sätze die ein "immer" oder ein "alle" enthalten für sehr schwierig. Warum?

    Gehen Sie mal in ihr Dorf. Stellen sie sich mal vor sie kommen aus Köln und ich würde sagen, alle Kölner wären gleich. Sie wären sehr sauer. Je größer der Bereich wird auf den ich das anwende, umso falscher wird so eine Behauptung. Man kann doch nicht von Tausenden von Menschen sagen sie seien gleich.

    Stichwort Intelligenz: Ich persönlich denke dass das Gehirn durchaus eine Rolle spielt, aber nicht für alle Arten der Intelligenz. Es gibt durchaus Leute die zwar in Mathe ein Genie sind beim Bäcker aber schon überfordert wären und umgekehrt. Wie will man das mit dem Gehirn rechtfertigen? Welchen Anteil spielt die Sozialisierung hierbei?

    Stichwort Politik: Ich selbst finde den ganzen Lobbyismus sowie das ganze Wirtschaftssystem, das verdammt nahe an der Korruption steht für sehr problematisch. Von daher kann ich durchaus verstehen wenn sich Menschen hier aufregen. EIn Bundespräsident der seine Stimmen nur deswegen zusammenkriegt weil eine Regierung, die längst nicht mehr legitim ist, sich zusammrauft gegen den Willen des Volkes ist ebenfalls problematisch. Und dennoch muss man sich fragen wo man es besser machen will.

    Ich finde es wichtig und richtig dass man Probleme wie Integration die durchaus für Sprengstoff sorgen, anspricht. Und ja die Muslime sind aufgrund von gigantischen kulturellen Unterschieden bei der Anpassung natürlich einer höheren Herausforderung ausgesetzt als der Norweger oder der US-Amerikaner. Aber jeder Mensch geht unterschiedlich damit um.

    Pauschalisierungen haben in der Geschichte nie was gebracht. Wenn wir unseren Unmut auf eigene Menschen verlagern, andere Meinungen nicht zulassen (was viele Sarrazin-Befürworter hier tun), dann zeigt das nur eins:

    Eigene Fehler wollen nicht gesehen werden während die der anderen (die durchaus berechtigt sein mögen) gerne unterstrichen werden. Ein sehr alter menschlicher Abwehrmechanismus der seit Jahren wirkt. Dass sich aber soviele auf eine Materie einlassen und ihr zustimmen ohne nur die geringste Ahnung zu haben (Wer ist denn von uns bitte Neurologe? Wer kennt denn bitte über 100 verschiedene Muslime) macht Sorge für eine ohnehin unsichere Zukunft.
  2. #211

    wer kann denn behaupten, dass er stuss sagt?...

    Zitat von hansmaus Beitrag anzeigen
    Klo, das der Mann Stuss erzählt ist vielen klar aber viel interessanter ist das Demokratieverständnis in diesem Land.
    Wenn einer seine Meinung sagt die nicht stramm auf Linie ist dann muss er entlassen werden und es wird der Staatsanwalt eingeschaltet.
    DAS ist für mich das interessanteste bei der ganzen Diskussion.
    Ich finde es faszinierend wie wenig die freie Meinungsäußerung in diesem Land wert ist und selbst die Medien und Linken die sonst immer gerne Jammern das die Freiheit immer weiter eingeschränkt wird machen fleißig mit.
    "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"....solange die Andersdenkenden sich an die Vorgaben halten, falls dies nicht der Fall ist müssen sie bestraft werden.
    Sehr geil diese Demokratie hier, klasse!
    ...
    wie ich diesem inhalt (wikipedia) entnehme, ist der artikel müll oder intelligenz ist in den genen verankert, weil der unterschied männlein-weiblein steckt ja auch in den genen:
    <<Es gibt sowohl kognitive Aufgaben, bei denen Männer besser abschneiden, als auch solche, bei denen Frauen besser abschneiden. Frauen und Männer erreichen im Durchschnitt auf Intelligenztests jedoch die gleichen Mittelwerte. Das ist ganz einfach dadurch zu erklären, dass dies von den Testkonstrukteuren so gewollt ist. Aufgaben, von denen man weiß das eines der beiden Geschlechter besser abschneiden würde, werden von vorneherein nicht zur Konstruktion von Intelligenztests herangezogen. Items (Aufgaben) bei denen sich im Nachhinein die Überlegenheit eines der beiden Geschlechter erweist, werden im Nachhinein aus dem Test ausgeschlossen. Die Varianz in den IQ-Werten ist jedoch bei Männern größer als bei Frauen. Es gibt sowohl mehr hochbegabte, als auch mehr schwach begabte Männer, während Frauen sich eher im durchschnittlichen Bereich der IQ-Werte finden>>

    es steckt erst mal alles in den genen
    wenn die umwelt (bildung,...) so große auswirkungen hätte, dann würde die evolution galoppieren
    wenn bildung reichlich angehäuft wird oder werden könnte, dann ist auch schon der richtige nährboden (intelligenz) da
    intelligenz muß aufgeweckt werden

    aber es ist für alle sehr einfach, auf sarrazin rumzuhacken
    jedes gutachten und jede wissenschaftliche meinung ist käuflich (duisburg: zwei verschiedene gutachten...)
    keiner von den kritikern kann ihm das gegenteil beweisen, keiner

    nein, es ist einfach, sich zu entrüsten und seinen heiligenschein zu behalten
    keiner übernimmt die verantwortung für das was herrn sarrazin zum schreiben diese buches bewogen hat
    alle reden nur, dass darüber schon ewig gesprochen wird - JA gesprochen - aber gemacht wird nichts, von keinem (provokant ausgedrückt), der was global machen könnte

    und was nützt manchen migranten ihre intelligenz, wenn sie sie nicht nutzen - das sagt sarrazin
  3. #212

    Ansicht eines "Halbgebildeten"

    Zitat von Klo Beitrag anzeigen
    Die SPD wird allenfalls die Quittung bekommen, wenn sie derartiges nicht maßregelt. Im übrigen hat Sarrazin in keiner Partei mehr irgendwelche Fürsprecher - außer in der NPD. Ist daraus zu schließen, dass die NPD demnächst den Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg und den nächsten Bundeskanzler stellen wird? Leute, Sarrazin ist politisch tot und daran ist er allein schuld. Das ist die Realität. Niemand, außer ihm selbst, hat das zu verantworten. Im übrigen steht Herr Sarrazin als abgehalfterter Politrentner nicht mehr zur Wahl.
    Ich sags mal so. Wenn man die Zustimmungswerte aus der Bevölkerung für Sarrazin sieht, egal aus welcher Quelle, würde ich derzeit nicht einmal den Linken ernsthaft raten, weiterhin auf Sarrazin einzutreten und alles daran zu setzen ihn mundtot zu machen. Dieser Aktionismus ist so weit von der öffentlichen Meinung entfernt, dass man daraus wirklich nicht ernsthaft politisches Kapital schlagen kann. Übrigens die Linken/ex PDS sind stark in Berlin vertreten, weshalb den Mitgliedern dort sehr wohl die Verhältnisse in Neukölln oder Kreuzberg bekannt sind. Es dürfte inzwischen auch einen "Vollgebildeten" erfahrenen Benutzer Klos klar sein, dass er sich mit seiner eigenen Meinung in einer ganz exklusiven Minderheitsposition der Gutmenschen, politisch Megakorrekten, Berufsbetroffenen befindet. Das dieses Thema und damit auch Sarrazin wirklich politisch Tod sind, ist eben reines Wunschdenken dieser o.g. Gruppen. Die SPD sollte vielmehr Sarrazin bei der nächsten Bundestagswahl in Berlin aufstellen. Das Direktmandat ist ihm sicher.
  4. #213

    ...

    Zitat von Hartmut Dresia Beitrag anzeigen
    (...)
    Claudia Roth trift aus meiner Sicht den Kern, wenn sie sagt, würden bei Sarrazin nicht schnell Konsequenzen gezogen, dann sei auch hierzulande eine Atmosphäre zu befürchten, bei der es zu “Racheakten” an Muslimen kommen könne. (...)].
    Da hat Frau Roth sicher Recht. Wir leben aber nun mal nicht in einem Gottesstaat, in dem Gesetze auf religioesen Befindlichkeiten gruenden. Deshalb kann die Konsequenz daraus nicht sein, solche Buecher nicht zu schreiben.
  5. #214

    Wer weiß noch weniger als Sarazin?

    Den Hype um das Buch kann man kaum nachvollziehen. Wenn man Sarazin hört, merkt man schnell, dass es viele seiner angeführten Fakten nicht verstanden hat oder das ihm die Grundkenntnisse fehlen, um sie richtig einzuordnen. Sarazin steht für den heutzutage für viele Unternehmen und politische Institutionen typischen, ungebildeten und anmaßenden Oberschichtproll.

    Sigmar Gabriel ist aber - darf man das sagen, mir fällt kein anderes Wort ein? - ein Idiot. Seit wann ist eine Aussage über identische Gene in einer Gruppe "nahe an Rassenhygiene"? Das ist ein Schlag ins Gesicht jeder Familien. Da überschlägt er sich wieder an poltischer Korrektheit, bloß bleiben da außer Aufgeblasenheit und moralischem Disktinktionsbestreben nicht viel übrig.
    Gute Güte, beide Beispiele zeigen deutlich, wie weit abgedriftet unser Land nach 20 Jahren Wissenfeindlichkeit ist. Phrasendreschen und Selbstgerechtes Geschwätz.
    Der Sarazin hat halt ein schlechtes Buch geschrieben - das dank des Hypes eine riesige Auflage erzielen wird. Ich versteh´s nicht - alle Medien springen auf den PR Zug auf, als wäre dieser Nullchecker ein Volksweiser.
    Wieso sollten irgendwelche Migranten ihre teilweise überlegene Kultur wegwerfen, um sich zu intergrieren. In was denn intergrieren, in diesen Sauhaufen hier?
    Lasst uns lieber zusehen, hören und lernen, was uns die anderen Kulturen lehren können.

    Davon abgesehen darf Sarazin natürlich auch Meinungen äußern, die jedem halbwegs Gebildeten die Schmerzenstränen in die Augen treiben. Das ist kein Verbrechen und auch nicht undemokratisch. Mit der Sarazinhetze zeigt dieses Land nur, das es von Phrasen und nicht von Werten gelenkt wird.
  6. #215

    Habe...

    ...M. Friedmann sehr oft in seinen Diskussionen beobachten dürfen..., wer seiner Meinung nicht zustimmt, gerät bei ihm sehr schnell unter den Generalverdacht eines Antisemiten.
    Jedes Volk, ob es Araber, Juden, Mongolen, Haitianer, Peruaner oder Sonstige sind, hat seine angeborenen und anerzogenen Eigenschaften. Daraus ein Judenproblem zu basteln, sieht Herrn Friedmann ähnlich. Herr Sarrazin ist nicht der erste, der entnervt, unsachlich in eine Ecke gedrängt, die Talkshow verläßt.
  7. #216

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Debatte gerät außer Kontrolle. Plötzlich bereut Thilo Sarrazin seine Sätze über Juden-Gene, eine von ihm zitierte Forscherin geht auf Distanz, die Zweifel an seiner Argumentation wachsen - und ein "Arschloch"-Wortwechsel mit Michel Friedman wird bekannt. Hat sich der SPD-Politiker verrannt?
    Ich bin eigentlich kein ausgewiesener Fan unseres Bundesinnenministers, aber sein Interview in der heutigen STZ zum Fall Sarrazin trifft in einer ganzen Reihe von in der bisherigen Debatte größtenteils unerwähnt gebliebenen Punkten den Nagel auf den Kopf:

    An sich müsste einen ja die Tätigkeit eines Vorstandsmitglieds der Bundesbank voll umfänglich beschäftigen, aber anscheinend ist Sarrazin nicht ausgelastet. Ich bin allerdings altmodisch genug, davon auszugehen, dass mit einer solchen Funktion auch eine kommunikative Zurückhaltung mit bezahlt wird.
    Das ist ein Aspekt, bei dem ich beim Lesen total überrascht: "Stimmt!" sagte, denn weder das eine noch das andere war mir selbst bislang in den Sinn gekommen. Aber beides trifft natürlich zu. Um ein 460-Seiten-Buch zu schreiben, dafür braucht man - wie jeder weiß, der schreibt - doch einiges an Zeit. In Sarrazins Fall Dienstzeit?

    Was mich, vorsichtig formuliert, wirklich erstaunt sind diese autodidaktisch angelernten, halbwissenschaftlichen Ausführungen zu biologistischen Thesen.
    Hier möchte ich noch folgendes ergänzen: Volkswirte sind in den letzten Jahren nicht einmal in ihrem eigenen Fachgebiet durch auch nur annähernd befriedigende Treffsicherheit in ihren Prognosen aufgefallen. Wie kann man also im Ernst erwarten, daß einer aus dieser Zunft korrekte Ergebnisse vorweisen kann, wenn er in einem anderen Fachgebiet dilettiert?

    Und wenn ich mir die Lage von islamischen Migranten in Berlin, Stuttgart und anderswo in Deutschland anschaue, stelle ich da erhebliche Unterschiede fest. Wenn man jahrelang als Finanzsenator Verantwortung in einer Stadt trug, in der die Missstände in der Tat nicht gering sind, dann sollte man auch deswegen mit Kritik zurück haltend sein.
    Das stimmt. Vieles, was man über die Berliner Problembezirke liest, ist in Stuttgart - immerhin die Stadt mit dem größten prozentualen Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund - völlig unbekannt. Das kann ich aus persönlicher Anschauung bestätigen.

    Es ist doch nicht so, dass sich da endlich mal einer traut, Tabus aufzubrechen. Alle Themen, die er anspricht, sind längst in der Debatte.
    Das ist so nervtötend, dieses "Man muß doch auch mal sagen dürfen ..." bzw. in diesem Fall "Endlich sagt mal einer ..." Diese Debatten laufen seit Jahren! Die Pose des Tabubrechers ist scheinheilig, was den akzeptablen Teil seiner Thesen betrifft, und der rassentheoretische Teil ist nun einmal völlig inakzeptabel. Er ist in der Sache falsch und in der Wirkung verwerflich. Letzteres ist das größte Problem, das auch ich mit der Sache habe:

    Natürlich gibt es in schwierigen Zeiten immer Resonanzboden für Populisten. Das zeigen die Wahlergebnisse rechter Parteien in vielen Bundesländern. Was jetzt aktuell passiert, das kommt mir so vor, als würde einer eine Fackel an einen Heuhaufen halten, um darauf hinzuweisen, dass es brennen könnte. Das ist verantwortungslos.
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/st...lderwerb-.html
  8. #217

    Kicher...

    Zitat von eurologe Beitrag anzeigen
    Dazu gibt es einen aktuellen Kommentar von Henryk M. Broder:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.p...irrt_sarrazin/
    Thilo Sarrazin hat gesagt, Michel Friedman wäre ein Arschloch. Weil ein Mann von Welt ein Kompliment, das ihm gemacht wurde, nicht für sich behalten kann, rennt Friedman zur BILD-Zeitung und erzählt ihr, was Sarrazin über ihn gesagt hat. Die macht daraus eine Titelgeschichte. Jetzt wissen fünf Millionen BILD-Leser, dass der Sarrazin den Friedman ein Arschloch genannt hat. Das ist nicht nett und, wie unsere Kanzlerin sagen würde, überhaupt nicht hilfreich. Und außerdem stimmt es nicht. Friedman ist ein selbstverliebtes Riesenarschloch. So, das musste mal gesagt werden.
  9. #218

    Meinungsfreiheit darf nicht ehrverletzend sein

    Zitat von hansmaus Beitrag anzeigen
    Klo, das der Mann Stuss erzählt ist vielen klar aber viel interessanter ist das Demokratieverständnis in diesem Land.
    Wenn einer seine Meinung sagt die nicht stramm auf Linie ist dann muss er entlassen werden und es wird der Staatsanwalt eingeschaltet.
    DAS ist für mich das interessanteste bei der ganzen Diskussion.
    Ich finde es faszinierend wie wenig die freie Meinungsäußerung in diesem Land wert ist und selbst die Medien und Linken die sonst immer gerne Jammern das die Freiheit immer weiter eingeschränkt wird machen fleißig mit.
    "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"....solange die Andersdenkenden sich an die Vorgaben halten, falls dies nicht der Fall ist müssen sie bestraft werden.
    Sehr geil diese Demokratie hier, klasse!

    Die freie Meinungsäußerung hat schon immer da Grenzen gehabt, wo die Rechte oder die Würde anderer angegriffen werden. Nach Artikel 5 des Grundgesetzes gilt die freie Meinungsäußerung nur, soweit die persönliche Ehre anderer nicht angegriffen wird.
    Wenn Sie auf der Straße jemanden anpöbeln und anschließend eine Anzeige erhalten, können Sie sich ja auch nicht auf das Recht auf freie Meinungsäußerung berufen.
    Sicher gibt es hier einen Bereich, bei dem es im Einzelfall schwierig ist, das abzuwägen. Aber Sarrazin hat diesen Bereich klar überschritten.
  10. #219

    Auslandswahrnehmung

    Zitat von archnase Beitrag anzeigen
    Thilo Sarrazin ist kein Verführer, kein Demagoge. Wie gesagt -- schaut ihn nur an, das ist kein Le Pen, kein Wilders. Auch wenn beispielsweise Herr Follath im internationalen Teil von SPON etwas anderes behauptet: http://www.spiegel.de/international/...714643,00.html . Dieser Artikel macht allerdings glauben, dass sich für diesen Teil sowieso keiner interessiert und man dort schreiben darf, was man will. Denn Sarrazin Ambitionen auf die Ackermann-Nachfolge nachzusagen... das ist krude!
    Danke für den Hinweis. So wird also Ausländern die Diskussion in Deutschland erklärt. Ich für meinen Teil finde das ziemlich erhellend...

    Eine Frage noch für die deutschen Beiträge: wann genau kam eigentlich der Ausdruck "krude" (wieder?) in Mode? Diffamierung des Überbringers von schlechten Nachrichten bringt uns auch nicht wirklich weiter.








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