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Sarrazin-Auftritt in der ARD: Jauch zeigt Mut zur Lücke

DPAEine gute Talkshow zum Thema Eurokrise? Gab's noch nie - bis Sonntagabend. Günther Jauch pfiff auf Proporz und Political Correctness, ließ Thilo Sarrazin reden, und siehe da: Es wurde richtig interessant.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,834092,00.html
  1. #30

    Und gleichzeitig strafte die Debatte ganz nebenbei all jene rechten Verschwörungstheoretiker und Sarrazin-Jünger lügen, die gerne über angebliche Denk- und Sprechverbote in Deutschland spintisieren.
    Aber komischerweise ist selbst der Autor eigentlich davon ausgegangen, dass es so kommen würde:

    Thilo Sarrazin wäre in letzter Minute ausgeladen worden, weil Renate Künast das gefordert hat.
  2. #31

    Sarrazin wieder eine Qual!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine gute Talkshow zum Thema Eurokrise? Gab's noch nie - bis Sonntagabend. Günther Jauch pfiff auf Proporz und Political Correctness, ließ Thilo Sarrazin reden, und siehe da: Es wurde richtig interessant.

    Thilo Sarrazin und Peer Steinbrück streiten bei Jauch über den Euro - SPIEGEL ONLINE
    hat sich gestern Abend wieder einmal selbst disqualifiziert. Ich verstehe nicht wie dieser Mann jemals wichtige Posten besetzt hat. Er reduziert die Betrachtung auf ein Problem auf seine bekannten Thesen, die immer einen "Rassenunterschied" als Ansatz haben. Er ist unfähig weiter gefasste Zusammenhänge zu sehen, einzubinden. Erst Steinbrück fügte quasi zu jedem Kommentar von Sarrazin ein halbes Dutzend wichtiger Punkte hinzu. Entweder folgte von Sarrazin schweigen oder "... das habe ich in meinem Buch auf erwähnt ...". Danach versucht er Steinbrücks Aussagen in seine Formulierungen zu integrieren, zu übernehmen, was nur zu Widersprüchen führt, weil es ist eben nicht seine Sichtweise ist und sein Horizont übersteigt.
    Am besten hat Steinbrück die Sicht- und Denkweise von Sarrazin zusammengefasst, Zitat, sinngemäss: "Sie kommen hier mit -wie viele Stunden scheint die Sonne ...-".
    Steinbrück war immer direkt, konkret, benutzte viele Bilder und Metaphern, meistens sehr ernsthaft, manchmal scherzhaft, etwas technokratisch - so ist er eben. Aber, für mich sind seine Aussagen wesentlich nachvollziehbarer, authentischer und ich habe immer das Gefühl da hat sich jemand wirklich mit der Gesamtthematik befasst und alle möglichen Folgen bedacht.

    Noch ein Wort zum Artikel: galt er dem Thema und den Inhalten der unterschiedlichsten Aussagen beider Gäste oder war ist es ein Artikel über Jauch?
  3. #32

    Da war........

    ......aus meiner Sicht nicht's dabei was man nicht irgendwo schon mal von zig anderen Protagonisten zu dem Thema Euro/Europa gehört hatte! Und jetzt Jauch's Sendung inhaltlich als Erfolg darzustellen zeugt doch wohl von einer eher bescheidenen und anspruchslosen Haltung Christian Rickens!
  4. #33

    Wahrheiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine gute Talkshow zum Thema Eurokrise? Gab's noch nie - bis Sonntagabend. Günther Jauch pfiff auf Proporz und Political Correctness, ließ Thilo Sarrazin reden, und siehe da: Es wurde richtig interessant.

    Thilo Sarrazin und Peer Steinbrück streiten bei Jauch über den Euro - SPIEGEL ONLINE
    Ich denke Herr Sarrazin hat Wahrheiten genannt und mit ruhiger Kompedenz auch dem Volk an den TV Geräten erklärt, da nutzten
    auch nichts die bestellten Steinbrück-Klatscher!Für Herrn Steinbrück hat sich wohl die Kanzlerfrage erledigt,denn im direkten Duell von dem eigenen SPD Genossen sich voneinem pressemäßig unbeliebten Kritiker so vorführen zu lassen istkeine Empfehlung!
    Danke Herr Jauch, Sie könnens auch!
  5. #34

    Gutes Gespräch

    Dass man sich das Ganze schmerzfrei bis zum Ende anhören konnte, lag m.E. vor allem an der Teilnehmerzahl von 2. Größere Gruppen begeben sich zu schnell auf die Show-Ebene, wo das Argument inhaltlich nichts zählt, Klamauk alles (Ausnahmen bestätigen die Regel). Jauch sollte mit dieser Anzahl weitermachen. Damit entfiele nebenbei eine Bühne für Darsteller, die hauptsächlich von der Show leben - und das wäre höchst erfreulich.
  6. #35

    Selbstgeißelung auf sozialdemokratisch

    Steinbrück: Ein "solcher politischer und ökonomischer Klotz wie Deutschland" mit solch dunkler Vergangenheit sei für seine Nachbarn eben nur zumutbar, wenn er in europäische Institutionen eingewoben sei.

    Unser Geld ist aber offensichtlich zumutbar, solange wir es freiwillig und in Sack und Asche gehüllt, übergeben. Derartige grobe verbalen Frechheiten bestärken mich darin, die SPD auch in Zukunft nicht zu wählen. Ich bin einfach froh, dass es Sarrazin gibt.
  7. #36

    Eigentlich schade

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine gute Talkshow zum Thema Eurokrise? Gab's noch nie - bis Sonntagabend. Günther Jauch pfiff auf Proporz und Political Correctness, ließ Thilo Sarrazin reden, und siehe da: Es wurde richtig interessant.

    Thilo Sarrazin und Peer Steinbrück streiten bei Jauch über den Euro - SPIEGEL ONLINE
    Fach- und sachlich ist Sarrazin top, rhetorisch leider ein Flop. Das verschob die Gewichte teilweise zugunsten von Steinbrück, der allerdings zu sehr auf der besonderen deutschen Verantwortung herumritt, die man heutzutage niemandem mehr aufdrücken sollte; die Kriegsgenerationen sterben langsam aus ...
  8. #37

    SPD unwählbar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine gute Talkshow zum Thema Eurokrise? Gab's noch nie - bis Sonntagabend. Günther Jauch pfiff auf Proporz und Political Correctness, ließ Thilo Sarrazin reden, und siehe da: Es wurde richtig interessant.

    Thilo Sarrazin und Peer Steinbrück streiten bei Jauch über den Euro - SPIEGEL ONLINE
    Ja, ja... ladet nur weiterhin Schuld auf uns Deutschen auf. Wir zahlen alle Rechnungen unserer europäischen "Freunde". Freunde sind wir doch auch nur so lange, so lange wir zahlen.

    Steinbrück hat es zugegeben. Unsere Schuld wiegt schwer, wir müssen zahlen. Völlig unwählbar der Mann. Ich hoffe Merkel bleibt stark.

    Eines vergessen unsere ach so schlauen Volksvertreter. Geht es uns mal schlecht, was bislang zum Glück nicht der Fall ist, werden auch bei uns die radikalen Parteien Aufwind bekommen. Die Geschichte lehrt uns das, deshalb ist gerade deshalb der Euro gescheitert. Der Euro hat nur Hass und Abneigung innerhalb Europas geschürt, verdient haben daran einige wenige, das ist korrekt.
  9. #38

    Gut geschrieben!

    Hallo Herr Rickens! Ich will Ihnen kurz sagen: Es hat mir Spaß gemacht Ihren Artikel zu lesen, und amüsiert war ich aufgrund Ihre Formulierungen auch öfter ... Etwa wo sie vom "Doof-selber-doof-Modus" sprachen. Ihren Namen werde ich mir also merken!

    Umweltfreundlichen Gruß von K.H. Klein ;-)
  10. #39

    optional

    Na, hoffentlich sind das nicht nur wieder Drohungen die Griechen endlich aus dem Euro zu entlassen. Mir leuchtet nicht ein, warum ein Austritt aus der Eurozone für DE keine Option ist und begründet wurde das auch nicht.

    Noch etwas, der Steinbrück hat eine unmögliche Art seine Standpunkte vorzutragen; irgendwie erinnert er mich an Darstellern in NS Filmen.








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