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Sarkozys Zukunft: "Sie werden noch von mir hören"

AFPNichtstun oder Neustart? Nach fünf Jahren Hyperpräsidentschaft im Elysée verabschiedet sich Nicolas Sarkozy in den politischen Ruhestand. Er wolle künftig als Rechtsanwalt arbeiten, sagt er. Aber das so ganz nehmen ihm die Bürger das nicht ab.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832640,00.html
  1. #1

    Naja ...

    ... der wird sicher, wie "unser" verflossener Ex-Kanzler Schröder, nen dicken Posten in der Industrie bekommen.

    Bislang haben sich alle abgestraften, äähhhh abgewählten, schadlos gehalten. Auf Sozialhilfe ist der sicher nicht angewiesen, weswegen sich mein Mitleid in Grenzen hält.

    Was soll eigentlich der Artikel ???
    Wo ist die Message ???
    Das der wie alle Ex-Politiker hinterher erst richtig absahnt ???

    Das weiß man doch schon vorher !!
  2. #2

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    ... der wird sicher, wie "unser" verflossener Ex-Kanzler Schröder, nen dicken Posten in der Industrie bekommen.
    ja. Und?
  3. #3

    Was haben Sie eigentlich dagegen...

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    ... der wird sicher, wie "unser" verflossener Ex-Kanzler Schröder, nen dicken Posten in der Industrie bekommen.

    Bislang haben sich alle abgestraften, äähhhh abgewählten, schadlos gehalten. Auf Sozialhilfe ist der sicher nicht angewiesen, weswegen sich mein Mitleid in Grenzen hält.

    Was soll eigentlich der Artikel ???
    Wo ist die Message ???
    Das der wie alle Ex-Politiker hinterher erst richtig absahnt ???

    Das weiß man doch schon vorher !!

    ...dass nicht mehr gewünschte - also abgewählte - Politiker in die Wirtschaft gehen und da Geld verdienen? Haben Sie Argumente das etwas dagegen spricht oder ist da nur Sozialneid?
  4. #4

    vitamin b

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...dass nicht mehr gewünschte - also abgewählte - Politiker in die Wirtschaft gehen und da Geld verdienen? Haben Sie Argumente das etwas dagegen spricht oder ist da nur Sozialneid?
    kein anderer Bewerber mit einem Lebenslauf, der von Korruption und illegalen Taten nur so befleckt ist, wie der von Sarkozy, hat gute Karten bei einem Unternehmen.
    Aber in den Top-Etagen ist es natürlich anders herum.
    Je krimineller der Bewerber, desto besto die Einstellungschancen und das Gehalt !
  5. #5

    Na also...

    Zitat von humanspaceflight Beitrag anzeigen
    kein anderer Bewerber mit einem Lebenslauf, der von Korruption und illegalen Taten nur so befleckt ist, wie der von Sarkozy, hat gute Karten bei einem Unternehmen.
    Aber in den Top-Etagen ist es natürlich anders herum.
    Je krimineller der Bewerber, desto besto die Einstellungschancen und das Gehalt !
    ...beste Möglichkeiten, wäre jeder doch blöd, diese nicht zu nutzen.

    Es nervt, wenn jeder immer Politiker fordert, die soviel moralischer sind als er selbst. Politiker sind ein Spiegel der Gesellschaft und 99,9 Prozent der Leute, die immer nur Kritik üben, würden es genauso machen. Sie hatten nur die Chance nicht. Und ärgern sich, sind neidisch. Shit happens!
  6. #6

    Gemäss Le Monde erhält er als Ex-Präsident 6'000 Euro pro Monat, kann aber noch einen wenig anstrengenden Job im "Conseil Constitutionnel" für 10'500 Euro netto annehmen - lebenslang.
    Zusätzlich gibt es noch eine möblierte Dienstwohnung, zwei Polizisten, ein Dienstfahrzeug mit zwei Fahrern, sieben Mitarbeiter, unbeschränkt Freiflüge bei der Air France (nur Business) und unbeschränkt Tickets für die SNCF (erste Klasse).
    Zusätzlich wird jeder ex-Präsident Frankreichs bei Auslandreisen in Botschaften und Konsulaten einquartiert.
    Geschätzte Kosten für den Steuerzahler: 1.5 Mio Euro pro Jahr .....
    Eigentlich peanuts verglichen mit den Kosten in den letzten 5 Jahren.
    Er hat es auch gemäss Canard Enchainé fertiggebracht, trotz Scheidung und hohen Alimenten in den 5 Jahren als Präsident sein Vermögen gut zu vergrössern .....
  7. #7

    Och Joh!

    Gehen wir alle mal davon aus, das Sarkozy uns in Zukunft als Repräsentant irgendeines ominösen osteuropäischen Mafiazirkels beglücken wird.
    Der unsägliche Basta-Ex-Kanzler Schröder (Ich-will-hier Rein) oder der taxifahrende Ex-Aussenminister Fischer (Ich-hau-der Bullensau-die-Fresse-platt), sind hier sicherlich nicht die Exoten, sondern eher die Norm!
  8. #8

    War ja klar ...

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...beste Möglichkeiten, wäre jeder doch blöd, diese nicht zu nutzen.

    Es nervt, wenn jeder immer Politiker fordert, die soviel moralischer sind als er selbst. Politiker sind ein Spiegel der Gesellschaft und 99,9 Prozent der Leute, die immer nur Kritik üben, würden es genauso machen. Sie hatten nur die Chance nicht. Und ärgern sich, sind neidisch. Shit happens!
    Das hat mit Sozialneid nichts zu tun !!
    Und ja, Politiker müssen höhere moralische Ansprüche erfüllen als Lieschen Müller, Sie oder ich.

    Warum, ganz einfach.
    Sie werden von uns gewählt, mittels unserer Steuerabgaben bezahlt und tragen deshalb die moralische Verantwortung für ihr tun. Als da insbesondere wären (Zitat):
    " Primär ist die Verantwortung, die sich unmittelbar aus dem eigenen Handeln und den individuellen Aufgaben ergibt. Sekundär besteht aber auch eine allgemeine Verantwortung, erkannte Übel und Zustände zu beseitigen, auch wenn man an deren Bestehen oder zustande kommen nicht unmittelbar beteiligt ist. Die Verantwortlichkeit ergibt sich allein daraus, dass jemand in der Lage ist, Ungerechtigkeiten zu beseitigen oder zu mindern."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Verant..._Verantwortung

    Leider habe ich bei den meisten Politikern nicht den Eindruck, daß sie sich irgendwie der Allgemeinheit in besonderer Weise verpflichtet fühlen. Das aber ist ihr Job.

    Wenn Sie für sich alleine nur nach ihrem Vorteil trachten, dann bitte schön. Im Zweifel sind Sie dann nur ein geldgeiler Egomane.

    Von Politikern erwarte ich eben etwas anderes !! Gleichwohl ist mir bewußt, daß dies nur ein frommer Wunsch bleiben wird und beinahe schon naiv ist.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nichtstun oder Neustart? Nach fünf Jahren Hyperpräsidentschaft im Elysée verabschiedet sich Nicolas Sarkozy in den politischen Ruhestand. Er wolle künftig als Rechtsanwalt arbeiten, sagt er. Aber das so ganz nehmen ihm die Bürger das nicht ab.

    Frankreich rätselt über die Zukunftspläne von Nicolas Sarkozy - SPIEGEL ONLINE
    Seube Carlita hat einen Präseidenten geheiratet und keinen kleinen Anwalt aus Neuilly. Er tut mir richtig ein wenig leid. Auch dieser kleine Napoleon wird wohl gehörnt werden. Er hätte halt keinen Don Juan im Chanel Köstüm heirateb sollen.


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