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Sarkozys Internet-Gipfel: Zivilisiert die Welt, nicht das Netz
Nicolas Sarkozy musste scheitern. In Paris sprach er mit Internet-Größen über seine Vorstellung von einem "zivilisierten" Internet. Dabei tappte Sarkozy in die gleiche Falle wie so viele Politiker vor ihm: Er versteht das Netz nicht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...765065,00.html
- #20 26.05.2011 15:14 von
Zivilisierung der Politiker tut not.
In der Tat, es waere noetig, dass sich (nicht nur) Frankreichs Politiker zivilisieren - angefangen bei den Herren Mitterand, d'Estaing, Pompidou bis hin zu Herrn Strauss-Kahn. Kann beliebig erweitert werden.
- #21 26.05.2011 15:16 von
Ja ja
Genauso schwachsinning wie Sarkos Regierungsansatz aus dem 19. Jahrhundert ist die Vergötzung des internets.
Letzendlich ist das Netz in weiten Teilen nur eine kulturelle Müllhalde. Wenigstens im Urlaub ist das Netz für mich inexistent und es werden richtige Bücher gelesen. Das Ergebnis: Das Leben geht weiter und der Geist wird erheblich besser erfrischt als beim surfen. - #22 26.05.2011 15:21 von
Grundgesetze?
Ist er in der Tat nicht, aber Sippenhaft (siehe HADOPI) scheint mir auch nicht die richtige Antwort zu sein.
Zumal die Rechtsprechung sich hier oftmals vor allem nach den Bedürfnissen der Film- und Musikindustrie zu richten scheint, weniger nach der des Bürgers.
In diesem Zusammenhang seien auch Initiativen wie ACTA genannt, ein weiterer Versuch der weitesgehend aus Industrieinitiativen entspringt und unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wird (!), obwohl der Inhalt dieses Abkommens uns alle massiv betreffen könnte. - #23 26.05.2011 15:23 von
- #24 26.05.2011 15:23 von
...
Sie missverstehen den Kritikpunkt. Es geht nicht darum, dass Urheberrechtsverletzungen sanktioniert werden. Es geht darum, wie das geschieht. Die in Frankreich angewandte Bestrafung entspricht gewissermassen einem Verbot, jegliche Zeitungen zu kaufen, wenn man in einem Zeitungskiosk etwas stiehlt. Oder dem vollständigen Ausschluss vom Post- oder Telefonsystem wenn man dieses mutmasslich für illegale Tätigkeiten verwendet hat.
Kurzum: Wenn jemand einen Urheberrechtsverstoss begeht, dann soll man ihn meinetwegen vor Gericht stellen. Aber willkürlich deswegen auf Betreiben von privaten Unternehmen den Internetzugang entziehen zeugt von einem sehr fragwürdigen Rechtsverständnis. - #25 26.05.2011 15:23 von
.
tja dann werden irgendwann andere netze enstehen die sich der zensur entziehen
- #26 26.05.2011 15:27 von
- #27 26.05.2011 15:40 von
Sarko's Problem
Seine Kontrolle über die Presse und das TV sind bekannt. Da kann immer rechtzeitig eine Information zurückgehalten werden . . . im Netz ist das nicht mehr möglich, sobald etwas relevantes erscheint, wird es weltweit (!!) abgeschrieben. Damit muss sich jeder abfinden. Ob solche Informationen richtig sind, das ist eine andere Frage. Meistens geht die Schnelligkeit vor der Überprüfung des Inhalts vor. Auch Spiegel zitiert die Bildzeitung und viele andere :-)
- #28 26.05.2011 15:53 von
.
was reden sie denn für einen unsinn... natürlich haben wir staatliches fernsehen in deutschland. allein die ganzen parteisoldaten die in den rundfunk abgeschoben werden erhalten dort eine ganz klare linie. das russland oder italien "schlimmer" dran sind hat ja niemand bestritten. aber das wir in deutschland parteisender mit steuern finanzieren ist eine situation die nurnoch zu bedauern ist. bedenken sie - ab 2013 ist die abgabe sogar pflicht. ob sie den dreck nun sehen wollen oder nicht. irgendwann wird sogar noch durchgesetzt das mehrere stunden gehirnwäsche am tag pflicht wird. - #29 26.05.2011 15:58 von
Wunsch und Wirklichkeit
Beschlagnahmen und durchsuchen schon. Aber wenn die Administratoren ihr Handwerk verstehen und ihre Hausaufgaben gemacht haben, lässt sich aus dem Datenwust nichts verwertbares herausdestillieren.
Auch demokratische Politiker und Ordnungskräfte haben damit ein Problem.
Und anders verpackt kann eine Kopie dieser Daten sonstwo gesichert sein. Wer die Dinge gern unter Kontrolle hat (mit welchen Recht auch immer) findet solche Zustände "verbesserungsbedürftig".
Und wer sich als Macher versteht, nimmt Statements wie "das geht nicht" gern mal persönlich.
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