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Sarkozy vor der Stichwahl: Hohn für einen Gernegroß

AP"Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831533,00.html
  1. #30

    Zitat von Wolfes74 Beitrag anzeigen
    ehrlich gesagt glaub ich nicht an eine Niederlage Sarkozys bei der bevorstehenden Wahl.
    Das Volk ( hüben wie drüben) ist schon immer sehr empfänglich für platte Sprüche, kleine Männer mit Napoleonsyndrom, Parolen ohne Inhalt ... die Liste ist lang.
    Es scheint schon eine deutliche Wechselstimmung zu geben. Das ist immer ein Vorteil für den Herausforderer, weil seine Anhänger dann eher motiviert sind zu wählen.

    Übrigens war sich in Europafragen Deutschland und Frankreich immer einig und das wird auch so bleiben. Das ist auch für den Franzosen eher ein Randthema. Wichtiger ist, dass Sarkozy nicht wirklich etwas bewegt hat, obwohl viel versprochen wurde, Rentenalter etc.
  2. #31

    Man sollte auch mal was Gutes sagen...

    ...zu Frankreich, zu Sarkozy, wenn man so will zu Europa.

    Noch vor 70 Jahren haben Deutsche und Franzosen aufeinander geschossen, das ist heute undenkbar.

    Und wer als Deutscher noch nie in Frankreich war, sollte mal hinfahren. Wer einmal da war, wird immer wieder hinfahren.
    Ich habe ausschließlich positive Erfahrungen gesammelt mit dem "savoir vivre".

    Daran können auch die Personen als Politiker nichts ändern, Gott sei Dank.

    Und es gibt nichts Interesantes, als die schwierige Sprache der Franzosen zu lernen, aber kaum eine ist so gefühlvoll.

    Wir sollten uns das Europa nicht kaputt machen lassen.
  3. #32

    ke

    "Mein wirklicher Feind hat keinen Namen, kein Gesicht und keine Partei, er wird nie einen Kandidaten aufstellen und nie die Wahl gewinnen; dennoch herrscht er: die Welt der Finanz.“ Von einem deutschen LINKEN wäre eine solche Aussage eine Selbstverständlichkeit, von einem "Schwarzen" erwartete man sie natürlich nicht - aber was gäbe man darum, so etwas ein einziges Mal von einem hochrangigen Sozialdemokraten zu hören! Hollande hat Recht, und er wird sich diesem Feind stellen und es mit mit aufnehmen müssen. Meine besten Wünsche begleiten ihn, und wohl nicht nur meine - aber sehr viel mehr an Unterstützung wird er aus Deutschland b.a.W. nicht erwarten dürfen, solange nämlich eine verkommene, verlumpte und verschröderte SPD, deren Granden schon auf Ministerämter in der neuen schwarzroten Koalition spekulieren, Seite an Seite mit Merkel eben dieser "Welt der Finanz" Knechtsdienste leistet, wofür sich z.B. ein möglicher Kanzlerkandidat mit "Honoraren" in Höhe von Hartz-IV-Regelsätzen für viele Monate, wenn nicht Jahre für vielleicht zwei Stunden "Vortrag" entlohnen lässt. Aber gesetzt, es gibt in dieser Partei tatsächlich noch Sozialdemokraten: wann, wenn nicht ab dem 07.05. vormittags, wollen sie einen Anlauf unternehmen, sich die Partei zurückzuholen, die sie sich haben klauen lassen?
  4. #33

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.

    Präsident Sarkozy steht vor Wahl in Frankreich vor Ende der Karriere - SPIEGEL ONLINE
    Krasses Beispiel van Missbrauch der Medienmacht. Ich werde Sarko the neocon uebrigens nicht allzusehr vermissen, leider wird seinen vermutlichen Nachfolger kaum besser sein und die alte linke keynesianischen big spending Politik wieder aufgreifen. Wenn das nur gut geht mit den 'Rheinlaendern'. Ich befuerchte das in fuenf Jahren Marine le Pen die Europaische Einheit fuer immer zunichte machen wird.
  5. #34

    ...

    Zitat von achazvonthymian Beitrag anzeigen
    .....

    Ich meine, für eine siebenjährige Amtszeit ein bisschen wenig.
    Fünf - das reicht aber auch aus um sich unbeliebt zu machen. Mal sehen wie lange Hollande dazu braucht :)
  6. #35

    Ist nur ein Zeitungsartikel..
    Deutschland ist nicht allein in Europa.
  7. #36

    Zitat von achazvonthymian Beitrag anzeigen

    Ich meine, für eine siebenjährige Amtszeit ein bisschen wenig.
    Nun machen sie seine 5 Jahre nicht laenger, als sie sich eh schon anfuehlen.
  8. #37

    Reform?

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Nun machen sie seine 5 Jahre nicht laenger, als sie sich eh schon anfuehlen.
    Die Amtszeit noch zu Mitterands Zeiten waren sieben Jahre.
    Offenbar gab es in F eine Verkürzung. Irgendeiner muss dann eine Reform eingeführt haben.
  9. #38

    2005 vor seinem Tod

    Zitat von buxtehudeinköln Beitrag anzeigen
    Sie schreiben: "Sarkozy bemühte gar Papst Benedikt ("Habt keine Angst") ...". Wenn, dann bemühte er Papst Johannes Paul den II., als dieser bei seiner Amtseinführung 1978 sagte: „Non abbiate paura!“, „Habt keine Angst!“. MfG
    Das sagte Johannes Paul II. zu Ostern 2005 kurz vor seinem Tod.
  10. #39

    Zitat von achazvonthymian Beitrag anzeigen
    Die Amtszeit noch zu Mitterands Zeiten waren sieben Jahre.
    Offenbar gab es in F eine Verkürzung. Irgendeiner muss dann eine Reform eingeführt haben.
    Unter Jacques Chirac wurde im Jahre 2000 die Amtszeit auf 5 Jahre verkuerzt!;-]


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