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Sarkozy vor der Stichwahl: Hohn für einen Gernegroß

AP"Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831533,00.html
  1. #10

    Au revoir, Sarko

    .... und hier noch die verloren gegangene Headline zu 8.
  2. #11

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Natürlich hat sich Sarkozy ganz einfach überschätzt. Na und? Es gibt wohl kein Land auf der Welt - USA noch nicht mal ausgenommen - das sich selbst im Ganzen so überschätzt wie Frankreich. Sarkozy also ein echtes Kind der "Grande Nation".

    Hollande wird Präsident. Kein Zweifel. Wie gut er sich als Bettvorleger von Angie macht wissen wir, sobald seine Träumereien vom Kapitalmarkt mit 1 - 1,2 % Aufschlag abgestraft werden ( eine mir zu Ohren gekommene Insiderschätzung )
    Wir überschätzen uns ?
    Wenn Sie meinen, dann soll es eben stimmen. Immerhin haben Sie aber die Arroganz zu denken, es einschätzen zu können.
    Sarkozy ist dem Bild des typischen Franzosen so fern, das können Sie sich nicht vorstellen.
  3. #12

    Zitat von cap2012.blogspot Beitrag anzeigen
    Nur soviel : Der Mann ist kein Philosoph sondern Schriftsteller. Auch Aznavour, Lelouch und Depardieu haben sich zu Narkozy bekannt. Das war's dann aber auch schon.
    Ja Jean d'Ormesson ist ein alter Mann, Mitglied der Académie Française.
    Er ist seit jeher rechts und seine Meinung zählt in Frankreich so gut wie nicht.
    Die meisten Künstler haben sich von Sarkozy fern gehalten.
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.

    Präsident Sarkozy steht vor Wahl in Frankreich vor Ende der Karriere - SPIEGEL ONLINE
    Sarkozy ist nicht jemand dem man nachtrauern sollte. Kleiner größenwahnsinniger Wichtigtuer, der immer alles mögliche versucht hat, mehr und mehr Macht an sich zu reissen, z.B. durch die lächerliche Mittelmeerunion.
    Erinnert mich eigentlich immer an so nen kleinen Korsen der mit der Hand immer seine Brieftasche festzuhalten schien, obwohl der Sarkozy da keine Wurzeln hat.
  5. #14

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Sarkozy verliert. Segolene ist sauer, sie darf nur in den Elyseepalast um ihre Kinder zu besuchen. Nicolas macht dann den Schröder: erst im Staatsamt viel arbeiten für wenig Geld, danach in der Wirtschaft umgekehrt.
    In der französischen Rechten kommt es zum Erbfolgekrieg. Hollande muss seine Versprechen bei den Kommunisten einlösen und dreht den Geldhahn auf. Merkel sagt weiter "Nein" zu den Eurobonds, weil sie wiedergewählt werden will. Die Eurozone spaltet sich. In Frankreich verschärfen sich die wirtschaftlichen Probleme, Hollande entpuppt sich endgültig als hohle Lach- und Luftnummer, Marine Le Pen rückt ein wenig in die Mitte. Nächste Wahl: Hollande gegen Le Pen und Frankreich hat die erste Präsidentin, aber nicht, weil Hollande Segolene traut.
    Wenn Sie denken Hollande sei so leicht klein zu kriegen, da werden Sie sich noch wundern. Frau Merkel auch.
    Er ist wohl ein Mann, den man viel zu sehr unterschätzt.
    Sollte er gewählt werden, werden Manchen die Augen auf gehen.
  6. #15

    Ich hoffe als DEUTSCHER Staatsbürger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.

    Präsident Sarkozy steht vor Wahl in Frankreich vor Ende der Karriere - SPIEGEL ONLINE
    inständin für EUROPA, dass Sarkozy endlich abgewählt wird von seinen französischen Bürgern, weil sonst hat EUROPA kleine Chance.

    Die Franzosen müssen richten was die dummen Deutschen nicht richten können.

    MFG
  7. #16

    A-t-il questions?

    Was bleint von Monsieur Sarkozy?

    Wenn man als Deutscher Sarkozys Amtszeit als Staatspräsident Revue passieren lässt, fallen eigentlich nur zwei Besonderheiten auf:

    Als er bei Merkel in Berlin seinen Antrittsbesuch machte, entstieg er dem Auto und ging auf Merkel mit einer öffnenden Handbewegung zu. Da gehört Mut dazu, selbst wenn man berücksichtig, dass es in der Besoldung inbegriffen ist. Ob diese sehr üppig ist, weiß man als Deutscher nicht.

    Und noch viel einprägsamer war sein Auftritt 2007 beim Gipfel in Heiligendamm, als er nach einem Treffen mit Putin (und wahrscheinlich viel Wodka) anschließend in die Pressekonferenz ging. Niemand wird bezweifeln, dass er angetrunken war. Dieser Auftritt mit "A-t-il questions?" ist mittlerweile Kult und auf youtube millionenfach abgerufen.
    Seine Geste dort fehlt in keinem Lehrplan für Körpersprache.

    Ich meine, für eine siebenjährige Amtszeit ein bisschen wenig.
  8. #17

    Allerdings wird er bis zum 1.7. 2012

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Natürlich hat sich Sarkozy ganz einfach überschätzt. Na und? Es gibt wohl kein Land auf der Welt - USA noch nicht mal ausgenommen - das sich selbst im Ganzen so überschätzt wie Frankreich. Sarkozy also ein echtes Kind der "Grande Nation".

    Hollande wird Präsident. Kein Zweifel. Wie gut er sich als Bettvorleger von Angie macht wissen wir, sobald seine Träumereien vom Kapitalmarkt mit 1 - 1,2 % Aufschlag abgestraft werden ( eine mir zu Ohren gekommene Insiderschätzung )

    KEIN Bettvorleger für Frau Merkel sein (und wieviel wichtige Entscheidungen stehen da an?), weil nämlich das französische WAHLRECHT viel akriebischer ist als das DEUTSCHE.

    Sollte man nicht ganz außer acht lassen.

    Die Franzosen retten vielleicht Europa und ihnen allein ist das auch zuzutrauen.

    MFG
  9. #18

    Ach, könnte der deutsche Wähler so entscheiden wie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.

    Präsident Sarkozy steht vor Wahl in Frankreich vor Ende der Karriere - SPIEGEL ONLINE
    die Freunde links vom Rhein. Wäre er so in der Lage. Vieles bei uns wäre unkomplizierter. Wenn ein Regierungsoberhaupt nicht taugt, dann darf es keine Dauerliaison à la Kohl aufzwingen. Und die Merkel erst recht nicht. Weg mit dem Regierungsschrott.
  10. #19

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    inständin für EUROPA, dass Sarkozy endlich abgewählt wird von seinen französischen Bürgern, weil sonst hat EUROPA kleine Chance.

    Die Franzosen müssen richten was die dummen Deutschen nicht richten können.

    MFG
    Als deutsche Staatsbürgerin stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Irgendwer muss diesen Ausbund an Inkompetenz, der in Deutschland die Bundesregierung stellt, auf seinem Kamikazekurs stoppen - und zwar vor Herbst 2013, denn wenn sie noch ein Jahr weitermachen, dann ist es zu spät. Ein Regierungswechsel in Frankreich ist die beste Chance dafür.


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