.... und hier noch die verloren gegangene Headline zu 8.
AP"Das Ende", "Sarko-Dämmerung": Frankreichs Medien haben den Staatspräsidenten vor der entscheidenden Stichwahl am Sonntag bereits abgeschrieben. Abgeordnete machen schon Abschiedsfotos. Nur einer gibt sich trotzig: Nicolas Sarkozy.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831533,00.html
.... und hier noch die verloren gegangene Headline zu 8.
Sarkozy ist nicht jemand dem man nachtrauern sollte. Kleiner größenwahnsinniger Wichtigtuer, der immer alles mögliche versucht hat, mehr und mehr Macht an sich zu reissen, z.B. durch die lächerliche Mittelmeerunion.
Erinnert mich eigentlich immer an so nen kleinen Korsen der mit der Hand immer seine Brieftasche festzuhalten schien, obwohl der Sarkozy da keine Wurzeln hat.
Was bleint von Monsieur Sarkozy?
Wenn man als Deutscher Sarkozys Amtszeit als Staatspräsident Revue passieren lässt, fallen eigentlich nur zwei Besonderheiten auf:
Als er bei Merkel in Berlin seinen Antrittsbesuch machte, entstieg er dem Auto und ging auf Merkel mit einer öffnenden Handbewegung zu. Da gehört Mut dazu, selbst wenn man berücksichtig, dass es in der Besoldung inbegriffen ist. Ob diese sehr üppig ist, weiß man als Deutscher nicht.
Und noch viel einprägsamer war sein Auftritt 2007 beim Gipfel in Heiligendamm, als er nach einem Treffen mit Putin (und wahrscheinlich viel Wodka) anschließend in die Pressekonferenz ging. Niemand wird bezweifeln, dass er angetrunken war. Dieser Auftritt mit "A-t-il questions?" ist mittlerweile Kult und auf youtube millionenfach abgerufen.
Seine Geste dort fehlt in keinem Lehrplan für Körpersprache.
Ich meine, für eine siebenjährige Amtszeit ein bisschen wenig.
KEIN Bettvorleger für Frau Merkel sein (und wieviel wichtige Entscheidungen stehen da an?), weil nämlich das französische WAHLRECHT viel akriebischer ist als das DEUTSCHE.
Sollte man nicht ganz außer acht lassen.
Die Franzosen retten vielleicht Europa und ihnen allein ist das auch zuzutrauen.
MFG
Als deutsche Staatsbürgerin stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Irgendwer muss diesen Ausbund an Inkompetenz, der in Deutschland die Bundesregierung stellt, auf seinem Kamikazekurs stoppen - und zwar vor Herbst 2013, denn wenn sie noch ein Jahr weitermachen, dann ist es zu spät. Ein Regierungswechsel in Frankreich ist die beste Chance dafür.