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Sarah Wiener über Kinderernährung: "Gurke mit Karotte verwechselt"

DPAWas können Eltern tun, damit ihre Kinder nicht zu viel Fastfood essen? Starköchin Sarah Wiener will dem Nachwuchs wieder zeigen, woher unsere Lebensmittel kommen - und wie man sie selbst zubereitet. Im Interview erzählt sie, wie Gesundes zum Leckerbissen wird.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-886463.html
  1. #1

    Ich möchte nur einmal

    sehen, wie die uns so gesund vorkochenden Fernsehköche zusammen mit Politikern aller Coleur ins Big-Brother-haus gesperrt wird, um dort mit dem Hartz IV- Satz mal einen ganzen Monat (oder länger) auszukommen. So, wie derzeit 30% der bevölkerung das tun müssen... Dann und nur dann darf mir eine Frau Wiener, die wahrscheinlich täglich mehr Essen wegschmeisst als andere pro Woche zu sich nehmen, was über gesunde Küche erzählen.
    Und jetzt muss ich los, meinen Vermieter fragen, ob ich in der 5. Etage Hühner auf dem Balkon halten darf....
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was können Eltern tun, damit ihre Kinder nicht zu viel Fastfood essen? Starköchin Sarah Wiener will dem Nachwuchs wieder zeigen, woher unsere Lebensmittel kommen - und wie man sie selbst zubereitet. Im Interview erzählt sie, wie Gesundes zum Leckerbissen wird.

    Sarah Wiener kämpft für gesundes Essen bei - SPIEGEL ONLINE
    Zuckersteuer...mhh, dann wird sich wohl kaum mehr einer ein Kilo Äpfel leisten können, am unteren Ende der Einkommensspirale, oder geht es nur im Industriezucker der zugefügt wird?
  3. #3

    Hier irrt Frau Wiener

    "Es kann doch nicht angehen, dass weite Teile der Bevölkerung zucker- oder süßstoffhaltiges, gefärbtes und aromatisiertes Wasser trinken ..., nur weil es billiger ist als gesunde Alternativen." Stimmt nicht! Die gesunde Alternative, nämlich ganz normales Leitungswasser, kostet nur einen Bruchteil und schmeckt allemal besser als diese Chemiecocktails. Und jetzt komme keiner mit dem Argument, Leitungswasser sei "mit schädlichen Stoffen belastet". Leitungswasser ist und bleibt das am besten kontrollierte und rückstandsärmste Lebensmittel.
  4. #4

    Zitat von Lankoron Beitrag anzeigen
    sehen, wie die uns so gesund vorkochenden Fernsehköche zusammen mit Politikern aller Coleur ins Big-Brother-haus gesperrt wird, um dort mit dem Hartz IV- Satz mal einen ganzen Monat (oder länger) auszukommen. So, wie derzeit 30% der bevölkerung das tun müssen... Dann und nur dann darf mir eine Frau Wiener, die wahrscheinlich täglich mehr Essen wegschmeisst als andere pro Woche zu sich nehmen, was über gesunde Küche erzählen.
    Und jetzt muss ich los, meinen Vermieter fragen, ob ich in der 5. Etage Hühner auf dem Balkon halten darf....
    Na sicher 30% der Deutschen am Hatz4 Satz, lesen Sie weniger Linke Propaganda.

    Und selbst als Hartz4 Bezieher ist es möglich selbst zu kochen und Gemüse ist jetzt auch net so teuer. Ich glaube es liegt da eher am Willen und am Wissen, statt an den Finanzen. Und die die sich immer auf das mangelnde Geld beziehen, komischerweise ist dort für massigen Konsum an Tabakware immer Geld da, nur nie für die Ernährung.

    Leid tut mir das nur für die Kinder, die können ja nichts für ihre Herkunft und die mangelnde Bildung ihrer Eltern. Sowas wie gemeinsames Kochen in der Schule und flächendeckende Kantinen an den Schulen sollte eigentlich Pflicht sein.
  5. #5

    Ja, aber

    Frau Wiener hat mit vielem sicherlich Recht, aber ihren "Missionseifer" mag ich überhaupt nicht. Ich komm vom Land und werde nie verstehen, wieso sich Leute aromatisiertes Wasser oder Mikrowellenessen reinhauen, aber das ist nicht mein Problem. Es soll jeder machen dürfen, was er mag und Frau Wiener tut ja, als könnte man in einem Supermarkt nur noch Schrott kaufen und müsste unbedingt zum Bioladen.
  6. #6

    Kosten und Möglichkeiten

    Ich kann Frau Wiener soweit zustimmen, dass es durchaus möglich ist, auch mit sehr geringem Einkommen meistens gesund zu leben! Das kann ich aus eigener Erfahrung versichern. Ich habe als Student nach Abzug von Miete und Nebenkosten etwa 350€ pro Monat für Lebensmittel und "Sonstiges" zur Verfügung gehabt. Da ich ein paar Allergien habe, konnte ich fast nie in der Mensa essen und habe immer gleich für 2-3 Tage gekocht. Reduziert den Aufwand enorm, und war garantiert gesund mit hohem Anteil an Gemüse!
    Davon abgesehen ist es jedoch völlig utopisch, dass heutzutage noch jedes Kind weiß oder wissen muss, wo das Essen her kommt - siehe mein Vorredner mit den Hühnern auf dem Balkon! Ich habe gar keine Lust, selbst Gemüse anzubauen (in meinem nicht vorhandenen Garten) und TK-Gemüse ist oftmals frischer als das schlappe Zeug vom Wochenmarkt.
  7. #7

    Binsenweisheit

    Soso, Karotte mit Gurke verwechselt. Ich kann mich erinnern, dass schon vor 50 Jahren manche Stadtkinder nicht wussten, dass die MIlch von der Kuh kommt. Mit den Wiener'schen Binsenweisheiten kommen wir keinen Schritt weiter. Da ist Tim Maelzer laengst auf dem besseren Weg. Die Problematik liegt darin, dass man sich immer weniger Zeit nimmt und dem Irrglauben unterliegt Fertigfutter ist billiger als selbst kochen und dauert zu lange, bzw. nimmt einem die Zeit vom Fernsehen weg. Erbsen und Karotten aus der Dose sind allemal besser als die Tuete von McDonalds.hier kann Frau Wiener ansetzen.
  8. #8

    Zitat von Lankoron Beitrag anzeigen
    sehen, wie die uns so gesund vorkochenden Fernsehköche zusammen mit Politikern aller Coleur ins Big-Brother-haus gesperrt wird, um dort mit dem Hartz IV- Satz mal einen ganzen Monat (oder länger) auszukommen. So, wie derzeit 30% der bevölkerung das tun müssen... Dann und nur dann darf mir eine Frau Wiener, die wahrscheinlich täglich mehr Essen wegschmeisst als andere pro Woche zu sich nehmen, was über gesunde Küche erzählen.
    Und jetzt muss ich los, meinen Vermieter fragen, ob ich in der 5. Etage Hühner auf dem Balkon halten darf....
    Wollen Sie wissen, wieviel ich heute für meine Ernährung zahle?

    40 Cent für zwei belegte Brote - Gouda und Frischkäse, darunter etwas Margarine und je ein Salatblatt zum Frühstück.

    10 Cent für zwei Radischen als Beilage.

    Zum Mittag: Eine Banane, ein Joghurt 150g und der Rest vom Eintopf von gestern. Dazu eine Leberwurststulle. Kostenpunkt insgesamt 1,50 Euro.

    Heute Abend dann gemischter Salat und Nudeln nach Nepali-Art - Nudeln, Öl, Kurkuma, Kreuzkümmel, Karotten, Lauchzwiebeln und Hühnchen. Kostenpunkt 1,50 Euro pro Person.

    Ich komme auf gesamt ca. 3,50 Euro + 2 Espressi aus der eigenen Maschine = 4 Euro.

    Trinken? Kräutertee und Leitungswasser.

    Ach ja: Das Brot ist übrigens selbstgebacken, weils günstiger kommt.
  9. #9

    Ich finde immer lustig, wie behauptet wird, irgendein ausgewogenes Gericht (welches nicht, wie von "Starköchen" oft gekocht, unglaublich fettig und am Ende von den Zutaten wie Fastfood ist) unter 2 stunden Zubereitungszeit am Ende irgendwie vergleichbar lecker schmeckt wie MCdealmenü für 4€...
    Verständlich, dass es so boomt. Schmeckt halt auch unglaublich gut. Meiner Meinung nach sollte man irgendwie versuchen gesünderes Fastfood an den Mann zu bringen, solches findet man nirgendwo. Wie wäre es mit klassikern zu super günstigen Preisen?
    Irgendwelche normalen Gerichte einfach günstig auf die Hand verkaufen in z.B. diesen Schachteln die es beim wok gibt...


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