Man stelle sich einmal vor, wir hätten in Deutschland dieses amerikanische System mit den Vorwahlen und Wahlen.
Der Wahlkampf wird bezahlt und gesponsert mit Millionen an Dollar für einen Kanditaten, wohingegen bei uns bereits die Einladung zu einem Wurstbrötchen einen Politiker in eine bedenkliche Bestechungssituation bringt. In den USA dagegen zahlen und zahlen die Wohlhabenden für einen Kanditaten und tun dies nicht etwa aus weltanschaulichen oder partei-afinen Gründen , sondern weil sie ihre Investitionen auf irgendeine Art wieder zurückbekommen wollen und es natürlich auch bekommen. Und sei es auch "nur" mit einem geradezu lächerlich geringen Einkommensteuersatz (max. 30%), wobei aber die Zinseinkommen auf die Kapitaleinkünfte Null Prozent betragen können (Romney zahlt durchschnittlich 22 % auf sein Einkommen).
Da können die USA ruhig 170% vom BIP an öffentlicher Verschuldung haben - und da reden die Republikaner immer noch von Steuersenkungen. .... bei uns bekommt eine Steuersenkungspartei wie die FDP die rote Karte und darf demnächst ob ihrer Lobbypolitik für die Reichen als Partei zusammenpacken.
MAn wünscht den USA ja nichts Böses. Ein Schäuble tate denen in ihrer Situation aber sicherlich gut.
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