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Sanierungsprogramm: Lufthansa streicht 3500 Stellen
dapdDie Lufthansa verschärft ihr Sparprogramm: Konzernchef Christoph Franz will weltweit 3500 Stellen streichen, vor allem in der Verwaltung. Die Fluggesellschaft hat durch teures Kerosin und hohe Kosten durch Emissionshandel und Luftverkehrssteuern das erste Quartal mit einem Verlust beendet.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831080,00.html
- #10 03.05.2012 10:26 von
Im Artikel steht "durch teures Kerosin und hohe Kosten durch Emissionshandel und Luftverkehrssteuern". Dadurch sei ein Verlust entstanden.
Wie immer sind es immer andere Gründe, die zum Unheil geführt haben. Das ist typisch und wird leider auch von der Redaktion so übernommen.
Wie wäre es mit falscher Umgang mit Kunden, durchgesessene Sitze, schlechtes Essen und Unpünklichkeit? - #11 03.05.2012 10:27 von
Und?
Ja, und?
Kerosin ist ein Commodity-Produkt. Nur weil Delta eine Raffinerie kauft/aufbaut, hat das Unternehmen ja noch nichts davon. Wenn Delta Kerosin wirklich billiger produzieren kann (was zu bezweifeln ist), wäre es wirtschaftlich vernünftig, es auf dem Markt zu verkaufen statt die eigene Flotte quer zu subventionieren.
Was wollten Sie also mit Ihrem Posting ausdrücken? - #12 03.05.2012 10:28 von
Stellenstreichung
So, besseres als Stellenstreichung fällt den Managern mal wieder nicht ein. Immer nach dem Motto: "Zuerst auf die Kleinen, damit ich meinen Kopf rette".
Mal ernst: was soll das?
Man redet davon, 3500 Stellen in der Verwaltung zu streichen, aber gönnt sich den Luxus zweier Heimatflughäfen in 400km Entfernung, nämlich Frankfurt und München. Und jetzt kommt noch Berlin dazu!.
Um solche Hubs zu betreiben, muss ich vom Techniker bis Einsatzplanung, vom Catering bis Flugpersonal an allen Stützpunkten alles vorrätig halten, was natürlich kostet.
Hier kann man sparen: nur eine Basis in Frankfurt als größtem Flughafen - und nicht den Politikern zu Willen sein (wie in München der CSU und in Berlin der CDU/FDP).
Wenn schon sparen, dann konsequent nach Wirtschaftlichkeit!
Passend dazu: LH erhält 747-800!. Was das kostete, wenn man ein Flugzeug hat, von dem kaum jemals mehr als 100 Maschinen weltweit im Dienst sein werden (keine ander Gesellschaft hat diese Maschine geordert..).
Und die Maschine hat doch tatsächliche eine First-Class, obwohl LH die doch abschaffen will...
Wo ist denn da die Planung? - #13 03.05.2012 10:35 von
Wie arrogant muss man eigentlich sein...?
Ihre Mitbürger sind also "Hans und Franz"; Leute, die dienstlich reisen müssen (vorzugsweise "um den halben Erdball"), sind Businesskasper.
Lassen Sie mich raten: Beruflich müssen Sie wenig bis gar nicht reisen (Staatsdienst?), da Sie aber tief in sich so etwas wie Fernweh verspüren, blicken Sie neidisch auf den Nachbar, den das Taxi immer um 05.30 abholt, weil er den ersten Flieger nehmen muss.
Seien Sie bei beruhigt, ich spreche aus Erfahrung: spätestens nach dem zweiten Berufsjahr unternimmt kein (null, zero, nada) beruflich Vielreisender eine Dienstreise zum Jux. Dafür ist, selbst in Business Class, der Quatsch auf Dauer zu anstrengend.
Drehen Sie sich morgens im Bett also wieder um, wenn das Taxi beim Nachbarn klingelt und freuen Sie sich Ihrer geregelten Tätigkeit und seien Sie sich sicher: Der frühaufstehende Businesskasper beneidet Sie in diesem Augenblick. - #14 03.05.2012 11:00 von
sie wollen doch nur
aus jedem Flughafen ein Biotop machen und die Leute wie in China auf die Fahrräder treiben.
Man merke, es gibt Millionen Menschen, die müssen fliegen, weil ihre Heimat in einem anderen Erdteil liegt.
Noch was !
Wenn Sie die Touristen abschaffen wollen (Hans und Franz) dann sollten sie mal überlegen, wie manche Länder ohne den Tourismus überleben sollen?
Grausam Ihre Denke ! - #15 03.05.2012 11:05 von
Kein fairer Wettbewerb
Teilweise staatlich produziert im eigenen Land (Luftverkehrssteuer), teiweise unfaire Konkurrenz durch staatlich subventionierte Golfairlines
ist dies kein fairer Wettbewerb mehr. Die Ausdünnung des Verwaltungswasserkopfes,der alle paar Jahre immer wieder über die alten Dimensionen wächst,halte ich für unumgänglich.
Zudem hatte man doch vor Jahren für die Verwaltung tausende teure Schlafsessel gekauft. Die scheinen ihre Wirkung ja nicht verfehlt
zu haben. Die Flugzeugsitze wurden nicht erneuert.
Aber so ist das in allen gr0ßen Konzernen. Erst einmal macht es sich die Verwaltung gemütlich. - #16 03.05.2012 11:09 von
Es ist natürlich einfach sofort bei Stellenabbau anzufangen - aber vielleicht sollte sich das Management mal Gedanken darüber machen, wie viele Kunden, und Berechtigungsgruppen bei Lufthansa in den Sitzen hocken, die gar nicht den vollen Ticketpreis zahlen, z. b. Bundestagsabgeordnete, Miles and More Abflieger, Geschwister, Eltern und Verwandte von Angestellten, denen Superkonditionen eingeräumt werden. Wenn ein Mitarbeiter günstigere Konditionen zum geldwerten Vorteil erhält, diese dann versteuert, ist das in Ordnung. Nur warum gilt so eine Regelung auch für die Eltern? Innerdeutsch braucht kein Bundestagsabgeordneter Freiflüge - und für weitere Strecken auch nicht, da sind die Kosten ganz klar aus der Kasse des Finanzministers zu zahlen. Warum wird das Catering nach London ausgelagert? Das sind doch alles Entscheidungen des Management - und das ist nicht in Ordnung. Da sitzen die falschen Leute. Und es gibt noch eine Menge Dinge, die bei Lufthansa nicht auf der Spur sind. Schon allein dieses Tamtam mit dem neuen SuperJumbo - alle diese Maßnahmen die teuer sind, nur einer kleinen Gruppe dienlich sind und der Normalkunde soll das zahlen. Gestern war eine Musikkapelle vor dem neuen Jumbo aufgebaut - unerklärlich was das sollte - das Catering im Hintergrund und die ganzen Umsonstesser sah man ja nicht. Kosten, Kosten und nochmals Kosten. Das macht die Lufthansa kaputt.
- #17 03.05.2012 11:10 von
was letztendlich
wie auch in allen anderen bla bla ist noch alles viel zu billig Posts
geschrieben wurde...
Otto und Anna Normalbürger leben irgendwann in einem riesigen Megaplex. Leben und arbeiten im Umkreis von 1000m in der vertikalen.
Kultur findet dank highspeed Netz nur noch im Internet statt.
Das Essen kommt von der in der Wohnung eingebauten Catering Station.
Vor den virtuellen Fenstern der Wohnung kann man sich wahlweise der urwald Brasiliens anschauen, wie er vor 100 Jahren aussah oder den Ozean,
als dieser noch flüssiges Wasser enthielt.
Und diejenigen die sich die dann angemessenen Preise leisten können
leben in luxuriösen Refugien. Essen frische Nahrungsmittel, trinken Quellfrisches Wasser, weil sie es sich noch leisten können.
Und jetten mal eben zu ihren Freunden um die Welt die in eben solchen Refugien leben.
Wundervolle neue Zukunft.
ich wünsche ihnen viel Spass dabei.
Vorher gehe ich in den Untergrund und werde mich gegen diesen Ökosozialismus zur Wehr setzen. Denn wer die letzten Jahre aufgepasst hat wird nicht umhinkommen zu bemerken das dieser ganze Blödsinn nur ein paar wenige noch reicher gemacht hat, während der Bürger die rehcnung dafür monatlich aufgemacht bekommt. - #18 03.05.2012 11:33 von
Netter Einwurf - aber um 05:30 Uhr sitze ich schon im Zug zur Arbeit. Das letzte Mal "im Bett umdrehen" findet um 04:10 Uhr statt.
Und meine beruflichen Reisen sind :
a) auf Nötigste begrenzt
b) finden mit der Bahn statt (das musste ich mir allerdings "erkämpfen", fliegen wäre "Standard" im Hause) - #19 03.05.2012 11:35 von
zu kinzigriver
Nicht in allen Punkten kann ich Ihnen zustimmen, aber - leider - in den meisten!
Natürlich haben Miarbeiter vergünstigte Flüge. Aber Mitarbeitervergünstigungen gibt es in den meisten großen Firmen; diese müssen in der Regel versteuert werden. Eltern und Geschwister bekommen ebenfalls verbilligte Flüge, aber der/die Mitarbeiter/in muss diese Flüge dann voll versteuern. Und das kann sehr teuer sein, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Und zudem sind die Flüge dann auf Stand-by Basis.
Richtig ist: alle Vergünstigungen für Politiker und andere Konsorten bitte streichen.
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