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"Sandy" und der US-Wahlkampf: Krisengewinnler Obama

DPAKurz vor der Präsidentschaftswahl verzichtet Barack Obama ganz auf Wahlkampf. Er gibt den Sturm-Manager der Nation und setzt Herausforderer Mitt Romney unter Druck. Der US-Präsident gewinnt dabei ungewöhnliche Partner.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-864389.html
  1. #1

    Das hatten wir hier auch schon mal

    2002 wurde die Wahl in Gummistiefeln auf dem Elbdeich gewonnen ;-)
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der Präsidentschaftswahl verzichtet Barack Obama ganz auf Wahlkampf. Er gibt den Sturm-Manager der Nation und setzt Herausforderer Mitt Romney unter Druck. Der US-Präsident gewinnt dabei ungewöhnliche Partner.

    "Sandy" und der US-Wahlkampf: Krisengewinnler Obama - SPIEGEL ONLINE
    "Denn "Sandy" hat nicht zuletzt offenbart, wohin es führt, wenn ein Staat allein auf das freie Spiel der Marktkräfte setzt: Wegen fehlender öffentlicher Investitionen ist die US-Infrastruktur derart fragil, dass noch tagelang Millionen ohne Strom sein werden; etliche Straßen und Schienen haben dem Sturm nicht standhalten können; Kommunikationsnetze sind zusammengebrochen; ein Uralt-Atomkraftwerk kommt mit dem gestiegenen Wasserpegel nicht zurecht, anderswo müssen Meiler heruntergefahren werden. Die "New York Times" kommentiert: "Ein schwerer Sturm erfordert Big Government.""

    ich wage jetzt einmal zu behaupten, dass fuer die 500 millionen $ die Obama bei dem imsolventen solar-hersteller solyndra auf nimmer wiedersehen versenkt hat - man das gesamte ubahn netz von New York haette "sturmfest" machen koennen.
    das problem ist doch, dass "big government" schon da ist... einfach mal einen blick in den haushalt werfen... also... woher das ganze geld nehmen wenn nicht stehlen? uebrigens: FEMA hat heute schon ein jahresbudget von rund 7 MILLIARDEN $. es ist bei weitem nicht so, dass es budget maessig an allen ecken und enden fehlt...
  3. #3

    optional

    Der eine große Vorteil für die Sturmopfer an der Ostküste: Im Gegensatz zu den bewohnern von New Orleans und Umgebung werden sie nicht ignoriert, deportiert, im Stich gelassen, ihre Häuser abgerissen.
  4. #4

    Schröder und die Flut 2002

    Schröder hat die Flut gegen Stoiber gerettet und Obama wird der Sturm gegen Romney retten.

    http://www.stern.de/panorama/gerhard-schroeder-der-kanzler-und-die-flut-510930.html
  5. #5

    Tornister?

    Bild 26: "In Edison, New Jersey, stehen die Menschen an, um ihre Tornister mit Benzin zu füllen." Ich sehe eigentlich eher Menschen, die ihre Kanister mit Benzin füllen.

    Auf jeden Fall beeindruckende und erschreckende Bilder.
  6. #6

    Die beste Wahlwerbung

    die er überhaupt für sich machen kann. Obama for President!!
  7. #7

    den satz vestehe ich nicht:

    "Denn "Sandy" hat nicht zuletzt offenbart, wohin es führt, wenn ein Staat allein auf das freie Spiel der Marktkräfte setzt: Wegen fehlender öffentlicher Investitionen ist die US-Infrastruktur derart fragil, dass noch tagelang Millionen ohne Strom sein werden; etliche Straßen und Schienen haben dem Sturm nicht standhalten können"

    da mußte der verfasser ,wohl noch irgendwie die "bösen marktkräfte" im artikel unterbringen? nur igendwie unpassend - die bösen marktkräfte haben ja wohl kaum etwas mit den fehlenden öffentlichen investitionen zu tun.
    aber vermutlich meint der verfasser der böse markt hat "sandy" geschickt? jaja dem bösen markt ist alles zuzutrauen
  8. #8

    Dieser Artikel ist angesichts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz vor der Präsidentschaftswahl verzichtet Barack Obama ganz auf Wahlkampf. Er gibt den Sturm-Manager der Nation und setzt Herausforderer Mitt Romney unter Druck. Der US-Präsident gewinnt dabei ungewöhnliche Partner.

    "Sandy" und der US-Wahlkampf: Krisengewinnler Obama - SPIEGEL ONLINE
    der aussergewoehnlichenh Naturkastrophe, die Menschenleben kostete und Schaeden in 2-stelliger Milliardenhoehe verursachte an Geschmackslosigkeit nicht mehr zu unterbieten. BILD unten ueberholt, wer haette das vom SPIEGEL mal gedacht. Da fragt man sich wer sich solchen Schwachsinn nur um ein wenig Quote zu machen ausdenkt.

    Bei diesen Ereignissen an Gewinner und Verlierer zu denken ist eine Armutszeugniss. Bei solchen Katastrophen gibt es nur Verlierer und derjenige der dann zufaellig in der Verantwortung steht macht schlicht seinen Job. Manchmal waere es wohl besser etwas nachzudenken, bevor man die Tastatur benutzt. Die betroffenen Menschen duerften wohl zuletzt daran denken werden anlaesslich dieser Katastrophe "Gewinner" oder 'Verlierer" ist. Der Schreiberling sollte sich mal vorstellen wie man sich fuehlt wenn man gerade mit seiner Familie ueberlebt hat und ohne Strom und Heizung vor den Truemmern seines Zuhauses steht.
  9. #9

    Energie, Wasser, Verkehr, Müll kann der Staat weit besser als Private

    Hallo,
    Krisenmanagment ist das eine, Krise im Vorfeld verhindern, das andere.
    "Denn "Sandy" hat nicht zuletzt offenbart, wohin es führt, wenn ein Staat allein auf das freie Spiel der Marktkräfte setzt: Wegen fehlender öffentlicher Investitionen ist die US-Infrastruktur derart fragil, dass noch tagelang Millionen ohne Strom sein werden; etliche Straßen und Schienen haben dem Sturm nicht standhalten können; Kommunikationsnetze sind zusammengebrochen; ein Uralt-Atomkraftwerk kommt mit dem gestiegenen Wasserpegel nicht zurecht, anderswo müssen Meiler heruntergefahren werden. Die "New York Times" kommentiert: "Ein schwerer Sturm erfordert Big Government."

    Wer die amerikanische Infrastruktur mal genauer ansieht, der sieht sehr schnell, dass da der überwiegende Teil noch von Roosevelts Arbeitsbeschaffungsprogrammen der frühen 1930iger stammt. Und vor allem, da wurde seither nur geflickschustert. Wasser/Stromleitungen und Strassen sind maroder als sie in der DDR waren.
    Um deren Infrastruktur zu überlasten braucht es keinen Monstersturm, ein stinknormales Gewitter reicht da.
    'Gewitter kommt - schaltet alle Maschinen ab!' - selbst erlebt.


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