REUTERSEs ist das älteste Gefängnis Kaliforniens, Tausende Insassen sitzen in San Quentin. Eine Fotografin hat Zugang zu der Haftanstalt bekommen. Die Bilder dokumentieren eindrucksvoll den Alltag hinter Gittern - Fernsehen im Käfig, Zahnarztbesuche und chronische Überbelegung.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...845904,00.html
der Schrieb, in der Tat. Dazu Bilder aus dem Knast die "zeigen wie eintönig und trostlos der Alltag der Häftlinge ist". Achso.
Artikel kann man das gar nicht nennen. Wenns hier um einen Paperprint gehen würde, dann hätte dieser Schnipsel von Artikel einfach dazu gedient, irgendwo 10x10cm weisses Papier zu befüllen, die halt frei geblieben sind.
Enttäuschend, nachdem ich den Titel gelesen hatte...
Es ist zu vermuten, dass solche Zustände in vielen US-Gefängnissen herrschen. Bei aller Vorsicht vor antiamerikanischen Plattitüden, aber sowas mutet abstoßend an, und man fragt sich, wie die Menschen ticken, die solche Zustände zulassen. Aus zivilisierter mitteleuropäischer Perspektive äußerst befremdlich, vorsichtig formuliert.
bei einer fotostrecke über zu wenig text meckern..
in den USA ist nun mal kein Country-Club. Aber immer noch besser als eins in Venezuela, Brasilien oder Mexico.
Gefängnisse kosten Geld, Kalifornien ist so knapp bei Kasse, dass man durchaus überlegt Gefangene aus Kostengründen vorzeitig zu entlassen. Soll es den Gefangenen drinnen besser gehen als draußen? Welche medizinische Versorgung hätten sie draußen?
Selber war ich drei Jahre in Osaka, Japan im Gefängnis. Persönliche
Dinge in den Zellen? Kraftsport, regelmäßiger Ausgang, Telefon,
offene Zellentüren, reden unter Gefangenen usw. kann man in
Japan nicht finden. 3500 Leute (Mörder, Fahrrad Diebe, Yakuza
uvm., alles gut gemischt).
Gewalt von den Wärtern ist nicht selten und selbst kleinste
Vergehen (beim Essen oder der Arbeit reden) werden sehr hart
bestraft.
Die leichteste Strafe ist folgende:
Kleine fensterlose Betonzelle, keine Einrichtung, kein Ausgang
und tagsüber im Schneidersitz vor der Stahltür sitzen. 8 Stunden
und wehe der Wärter sieht das man sich bewegt, dann wird es
heftig. Mindestdauer 2 Wochen, Maximum lebenslang.