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San-Fermin-Fest: Bisher 50 Verletzte bei Stierhatz in Pamplona
Hornstöße und Huftritte: Einmal im Jahr wird die nordspanische Stadt Pamplona zur Stierkampfarena. Tagelang liefern sich Läufer Wettrennen mit massigen Bullen. Sie riskieren bei dem umstrittenen Spektakel ihr Leben - und bereiten dem der Stiere ein Ende.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...773503,00.html
- #1 10.07.2011 15:13 von
- #2 10.07.2011 15:45 von
Barbarei!
Eine Schande für Europa und ein Idiotiebeweis für die Spanier!
Ich habe mit keinem Verletzten oder Toten Mitleid (in Gegenteil!) - nur aus Testoronüberschuss und Dummheit Tiere auf solch grausame Art zu quälen und töten, ergibt absolut keinen Sinn! - #3 10.07.2011 15:49 von
kleine Anmerkung, toro bravo, toro amplio!??
Der Sonntagstermin morgens um 8.00 Uhr ist nicht nur wegen
der MIURA-Stiere wichtig, sondern weil Pamplona am Wochen-
ende besonders voll ist, viele kommen zur fiesta in
ihre Heimatstadt, feiern natuerlich die ganze Nacht durch,
dannach geht es zum soliden Fruehstueck und ins Bett.
Im uebrigen wird die 850 Meter Altstadtstrecke der Stiere
jeden morgen live im Radio (4 Reporter) und Fernsehen
uebertragen, die "normalen" 8.00 Uhr-Nachrichten muessen
deshalb entsprechend warten.
Die MIURA-Stiere aus Andalusien/Sevilla sind nicht nur
wegen ihre Groesse 550-670 Kilo beruehmt, sondern besonders
wegen ihrer Tapferkeit in die Geschichtsbuecher einge-
gangen (toro bravo), sogar ein italienischer Autohersteller
hat einen Sportwagen nach dieser Dynastie benannt.
MfG - #4 10.07.2011 16:10 von
Wie sagte mal ein Reporter so schön? Derjenige Politiker, der den Stierkampf (die Stierhatz) in Spanien verbieten will, erleidet dasselbe Schicksal, wie ein amerikanischer Politiker, der Waffenbesitz verbieten will, oder wie ein deutscher Politiker, der ein Tempolimit auf Autobahnen einführen möchte. Jede Nation hat ihre eigenen Vorstellungen von Blutvergießen.
- #5 10.07.2011 16:27 von
Wer so idiotisch ist, unter den irritierten Tieren herumzulaufen
braucht sich nicht wundern verletzt zu werden. Eigentlich geschieht es solchen Deppen recht. Das hat nichts mit Mutprobe zu tun, wohl eher mit geistigem Defizit. Die Spaniaken sollten sich mehr um ihre angekratzte Volkswirtschaft kümmern und nicht so arrogant durch die Gegend staksen, sonst käme man noch auf die Idee, sie alle wollen gerade zur Love-Parade nach Berlin.
- #6 10.07.2011 16:39 von
- #7 10.07.2011 16:42 von
Titelverweigerer
Macht es das besser? Ist die Tatsache, dass jedes Land so seine Macken hat denn ein Freibrief? Es gibt aber noch einen kleinen Unterschied. Wenn sich die Amerikaner gegenseitig über den Haufen schießen oder die Deutschen sich gegenseitig zu Klump fahren, dann ist das deren und unser Problem. Aber Stierkampf und -hatz sind Tierquälerei. Die Stiere können sich nicht wehren. Bzw - wenn sie sich wehren, dann wird es als Unfall oder Unglück gezeichnet. Wenn bei der spanischen Stierhatz die Stiere durch spanische Politiker ersetzt würden, dann könnte das Event gerne weitergehen!
- #8 10.07.2011 16:42 von Berta
- #9 10.07.2011 16:49 von
Stierhatz in Pamplona
Mein Mitleid mit den Verletzten ist gleich null!
Ein sog. Kulturland wie Spanien (erzkatholisch!)sollte sich in Grund und Boden schämen, derartiges "Kulturgut" unter der
Prämisse "Tradition" (gleichbedeutend mit Ausschalten des Verstandes)zu tolerieren.
Genauso verachte ich aus tiefstem Herzen die Möchtegern-Helden
und Touristen, die mehr oder minder alkoholisiert derartigen
"Spektakeln" beiwohnen und für ihren Erhalt sorgen!
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