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Samsung Chromebook: Google-Netbook startet in*Europa

Samsung bringt die Chromebooks nach Europa. Die Rechner mit dem Google-Betriebssystem sollen immer online sein, Dateien und Programme in der Datenwolke speichern,*Schadsoftware und Programmabstürzen keine Chance lassen. Allerdings: Ohne Netzverbindung geht vorerst nichts.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...769985,00.html
  1. #1

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    Dass dieser aufwendige Kontrollvorgang das Gerät nicht ausbremst, zeigt der erste Start des Testgeräts. Rund neun Sekunden dauert es vom Druck auf die Einschalttaste bis zum betriebsbereiten Rechner.
    Typsiche Journalistenlyrik. Ohne den "aufwendigen Kontrollvorgang" würde der Start vielleicht nur 7 oder 5 Sekunden dauern, von daher ergibt diese Argumentation keinen Sinn.

    Neun Sekunden kommt mir für diese Technik übrigens auch nicht sehr kurz vor, da ist ja nix zu starten. Dies aber unabhängig von der Unlogik der zitierten Passage.
  2. #2

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Samsung bringt die Chromebooks nach Europa. Die Rechner mit dem Google-Betriebssystem sollen immer online sein, Dateien und Programme in der Datenwolke speichern,*Schadsoftware und Programmabstürzen keine Chance lassen. Allerdings: Ohne Netzverbindung geht vorerst nichts.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...769985,00.html
    Dieser "always online" Schwachfug ist doch Grütze. Jede noch so kleine Störung des Online Zugangs führt zum Problem. Wer soll das vernünftig nutzen können?
  3. #3

    Zielgruppe

    Ich habe eine ernsthafte Frage: Wer ist die Zielgruppe? Wer soll sich das kaufen?

    Kleine Analyse
    Vorteile:
    -Hervorragender Schutz gegenüber Schadsoftware/ "Selbstverwaltung"
    -Schnelles Setup
    -Schneller Bootvorgang
    -Direkte Schnittstelle zur Cloud

    Nachteile:
    -Direkte Schnittstelle zur Cloud
    -Äusserst beschränkte Softwareinstallation
    -Genau so teuer oder teurer wie gängige Netbooks und Notebooks
    -als online-only Version quasi unbenutzbar (ok, patch ist angekündigt)

    Die Vorteile sind für mich als Privatanwender marginal, die Nachteile um so schwerwiegender, vor allem die beschränkte Softwareinstallation. ist das Gerät dann eher für Geschäftskunden gedacht? Die werden ihre Geschäftsdokumente aber eher nicht Google anvertrauen und das zurecht.

    Ich bitte um Aufklärung.
  4. #4

    Psychopathen unter sich

    "Im Flugzeug ist das Chromebook damit unbenutzbar."

    Na, dann geht für einige wohl die Welt unter. Mal nicht erreichbar sein und Zeit für ein entspanntes Nachdenken zu haben. Grauenvolle Vorstellung.

    Carpe diem. Nutze die dir geschenkte Zeit zum Denken. Was? Geht nicht?
  5. #5

    Na ja.........

    Es ist auch langsam Zeit Cloud Computing für Otto Normal Verbraucher schmackhaft zu machen, und die Datenwolke über unsere Köpfe schweben lassen, aber ehrlich gesagt ich werde meine Daten nirgendwo einfach so ablegen ohne zu wissen wer was damit macht. Auch nicht Google erlauben dass auf mein Rechner nur sein Programme und Code laufen dürfen. Warten wir ab was Steve Jobs dazu sagt, seine neue Cloud Center läuft ja gerade warm.
  6. #6

    Wofür?

    Es bleibt die Frage nach dem Sinn der Chromebooks. Für das gleiche Geld bekomme ich mehr oder weniger vollwertige Windows-Geräte, die zwar geringere Laufzeiten aufweisen, dafür aber eine echte Festplatte und nicht nur eine 16-GB-SSD haben und vor allem aber auf ein wesentlich größeres Software-Angebot zurückgreifen können. Und solange wir kein flächendeckendes HSPA-Netz haben, macht die Nutzung unterwegs - da (noch) Online-Zwang - kaum Sinn.

    Die in Chrome OS investierten Ressourcen hätte Google lieber in die Weiterentwicklung von Android stecken sollen. Das kann übrigens im Prinzip alles, was auch Chrome OS kann.
  7. #7

    1984

    Tja, das passt natürlich in die neue Welt der Unbedarften, die Privates uns Sonstiges in "sozialen" Netzwerken preisgeben, ihre Namen und Adressen mit der Gießkanne verteilen und sich wie Appel-Jünger auf Gedeih und Verderb einer Firma ausliefern. Überhaupt merkwürdig, dass die nicht zuerst auf die Idee dieser totalen User-Kontrolle gekommen sind...
  8. #8

    Anglizismen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... immer die neusten Flicken ...
    ... mit dem Laptop, das aus der Wolke kommt ...
    OK, es wird ja oft übertrieben mit Anglizismen, gerade SPON ist ja oft ganz vorne dabei, neue einzuführen. Aber jetzt komplett auf Anglizismen zu verzichten ist IMHO auch etwas übertrieben.
  9. #9

    Mir graut davor

    Alle meine Daten auf einem google-Server, jeder einzelne meiner Handgriffe von google aufgezeichnet, jede Mail von google analysiert, auch jedes geschriebene private und geschäftliche Dokument liegt auf einer Festplatte im Besitz von google ... das blanke Grauen für mich! Google löscht nichts. Wenn man glaubt, Dinge zu löschen oder den Papierkorb leert, so werden sie nur nicht mehr angezeigt, bleiben aber bei Google auf Ewig zur Analyse und Auswertung gespeichert. Anhand der Daten wird ein Persönlichkeitsprofil angefertigt. Damit soll zielgerichtet Werbung angezeigt werden. Und wer weiß, wer solche Persönlichkeitsprofile auf dem kurzen Dienstweg oder durch Hackerangriffe noch in die Finger bekommt? Durch den US Patriot Act haben US-Behörden grundsätzlich uneingeschränkten Zugang zu diesen Daten, ohne Fragen zu müssen. Letzlich erhält Google noch ein komplettes Bewegungsprofil der Anwender.

    Der Begriff "Cloud" passt leider nicht auf das Angebot von google. Es handelt sich dabei um Speicherplatz auf einem Server von Google. Von einer wirklichen "Cloud" kann man nur sprechen, wenn die Kapazitäten der Anwendercomputer durch eine Software kummuliert und gemeinsam genutzt werden, ohne dass Anwenderdaten zentral gespeichert werden.

    Für mich ist das Gerät Datenschutztechnisch der blanke Horror. Geräte dieser Art sollten nur dann genutzt werden, wenn die gesamte online verfügbare Software im Quellentext vorliegt, und die Möglichkeit besteht, diese Software auf einem eigenen Webserver zu instellieren, der keiner Fremdkontrolle unterliegt.


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