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Samia Yusuf Omar: Olympia-Sportlerin stirbt auf Flüchtlingsboot

DPABei den Olympischen Spielen 2008 in Peking sorgte Samia Yusuf Omar als einzige Sportlerin Somalias für Furore. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb die junge Sprinterin vor kurzem an Bord eines Flüchtlingsschiffs. Angeblich war sie auf dem Weg zu den Wettkämpfen in London.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,851046,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking sorgte Samia Yusuf Omar als einzige Sportlerin Somalias für Furore. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb die junge Sprinterin vor kurzem an Bord eines Flüchtlingsschiffs. Angeblich war sie auf dem Weg zu den Wettkämpfen in London.

    Samia Yusuf Omar: Somalische Olympia-Sportlerin starb auf Flüchtlingsschiff - SPIEGEL ONLINE
    Bei diesem tragischen Schicksal fällt mir der Medaillenspiegel ein und die Vorgaben des deutschen Sportbundes.
    Samia Yusuf Omar hat den olympischen Gedanken gelebt. Wahrscheinlich als Einzige.
  2. #2

    zum heulen.....

    ...ist das. und beschämend ebenso, da man, wenn die opfer nicht so prominent sind, nicht mehr hinschaut. zu tränen rührt es einen zudem, wenn ausgerechnet der bürgermeister einer stadt, die viele dieser flüchlinge zunächst aufnimmt, sich bestürzt zeigt.
    es sollte daraus ein aufruf zu mehr solidarität entstehen, am besten, wir fangen gleich bei und zu hause an
  3. #3

    ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking sorgte Samia Yusuf Omar als einzige Sportlerin Somalias für Furore. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb die junge Sprinterin vor kurzem an Bord eines Flüchtlingsschiffs. Angeblich war sie auf dem Weg zu den Wettkämpfen in London.

    Samia Yusuf Omar: Somalische Olympia-Sportlerin starb auf Flüchtlingsschiff - SPIEGEL ONLINE
    Das ist einfach sehr traurig.
  4. #4

    Rassismus

    Zitat von Confederate Beitrag anzeigen
    Das dürfen wir auch diesen tollen libyschen Rebellen verdanken, die
    skruppellos ihr Budget als Schleuser verdienen. In der arabischen
    Welt gibt es so.....
    "In der arabischen Welt gibt es so etwas wie Mitgefühl nicht"
    Ich bin Schockiert, dass so eine rassistische Äusserung in SPON erscheinen darf. Abgesehen davon stimmt das nicht.
  5. #5

    Traurig

    Ländern, die Öl exporte bedrohen und deren Stabilität die Westliche Lebensart beeinflusst, werden Militärische hilfe angeboten. Da wird überlegt flugsverbotszonen einzurichten, da wird auch schon mal ne Invasion gestartet um Despoten und Machthaber von nichtexistenten ABC Waffen zu befreien. Aber für ein Land das seit 1991, seit mehr als 20 Jahren, in einem Blutigen Bürgerkrieg steckt wird nichts getan. Dafür hat niemand geld. Wen interessiert es denn schon das da seit Jahrzehnten Menschen leiden. Das ist nichtmal mehr eine Zeitungsreportage wert. Krieg in Somalia ist keine Neuigkeit, das ist das Leben seit einer Generation in diesem Land.

    Die Ironie an diesem Tod und an dem Artikel ist, das von einer Flucht dieser Athletin die Rede war, dabei schien sie nicht fliehen zu wollen, sondern lediglich ihr Land zu vertreten.

    Diesem Land geht es so schlecht das Olympioniken aus ihrem Land flüchten müssen um es bei Olympia zu vertreten. Wo ist hier die Internationale Gemeinschaft? Wo sind hier die Rufe nach Menschenwürde? Wenn Somalia irgendwelche nennenswerten Rohstoffe hätte, würde ich wetten das bereits jemand sich um das Ende des 20 Jährigen Massakers an der Bevölkerung eingesetzt hätte.
  6. #6

    ...

    Zitat von Confederate Beitrag anzeigen
    Das dürfen wir auch diesen tollen libyschen Rebellen verdanken, die
    skruppellos ihr Budget als Schleuser verdienen. In der arabischen
    Welt gibt es so etwas wie Mitgefühl nicht. Höchstens sie zahlen und
    wenn sie auf offener See verrecken, dann juckt es keinen.
    IHR mitgefühl ist hier wirklich überzeugend dargestellt. Ganz toll.

    Schrecklich, was dieser jungen Frau passiert ist. Der Ursprung solcher Dramen liegt in diktatorischen und von Religionskriegen zerfressenen Gesellschaften, die durch diese politischen Bedingungen keine Chance haben, ihren Menschen einigermaßen vernünftige Lebensgrundlagen zu bieten. Was das anbetrifft, ist Libyen gerade auf einem guten Weg.
  7. #7

    Das tut weh..

    Zitat von glen13 Beitrag anzeigen
    Bei diesem tragischen Schicksal fällt mir der Medaillenspiegel ein und die Vorgaben des deutschen Sportbundes.
    Samia Yusuf Omar hat den olympischen Gedanken gelebt. Wahrscheinlich als Einzige.
    ...richtig weh. Man stelle sich vor auf eigene Faust richtung London... mit so einem hohen Preis, unglaublich.
  8. #8

    Zitat von uksubs Beitrag anzeigen
    es sollte daraus ein aufruf zu mehr solidarität entstehen, am besten, wir fangen gleich bei und zu hause an
    Solidarität ist keine Lösung. Vielmehr müssen die Heimatländer dieser Menschen den Schritt in die Zivilisation wagen. Es kann sich nur noch um Jahrhunderte handeln, bis Somalia so weit ist, Menschenrechte zu respektieren...also einfach etwas Geduld beweisen. Aufzwingen lassen sich humanistische Werte ohnehin nicht.
  9. #9

    Zitat von balubaer Beitrag anzeigen
    Aber für ein Land das seit 1991, seit mehr als 20 Jahren, in einem Blutigen Bürgerkrieg steckt wird nichts getan. Dafür hat niemand geld.
    Es gab da mal eine UN-Mission, wie die ausgegangen ist, sollte auch Ihnen bekannt sein. Die Leute wollen dort keine Hilfe.








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