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Säumige Zahler : Krankenkassen schicken Zoll zur Pfändung los
DPADie gesetzlichen Krankenkassen verlieren die Geduld mit säumigen Beitragszahlern. Zollbeamte treiben in ihrem Auftrag ausstehendes Geld ein. Allein im vergangenen Jahr wurden die Fahnder auf 1,6 Millionen Versicherte angesetzt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829074,00.html
- #80 23.04.2012 10:19 von
Die Folgen ....
Wer ist Kleinstunternehmer? Sehen wir hier eine ganz klare Folge aus den vielen Werkverträgen? Mit immer mehr Tricks und Schiebereien werden doch hier systematisch die Sozialkassen geräubert, durch den Auftraggeber.Er entzieht sich doch seiner Verpflichtung, die anteiligen Sozialkosten zu übernehmen.
Hier darf nicht der Staat und schon gar nicht der "treue" Beitragszahler für diese asozial Haltung vieler Unternehmen die Zeche zahlen. Und auf der anderen Seite stecken sich diese Vorstände mit unständigen Pensionsansprüchen die Taschen voll.
Wenn schon "Werkvertrag", dann auch Zwangszahlung von anteiligen Sozialkosten, und zwar aller, also auch Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung.
Denn das nächste Problem entsteht spätestens,wenn es keinen Werkvertrag gibt und kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht.
Also, jetzt dem Grundübel an die Wurzel gehen, wir produzieren unsere Sozialfälle von morgen schon heute, wenn keine Beiträge zur Rente gezahlt werden.
Aber, in Berlin jubelt man sich hoch und der schlaue Weinversteher aus Mainz kann vor lauter Kraft nicht mehr laufen, er ist es auch gewesen, wenn er schon auf dem Podium so vollmundig sich ereifert. - #81 23.04.2012 10:22 von
- #82 23.04.2012 10:26 von
Mit Kanonen auf Spatzen schiessen
Ich bekam wegen 25 EUR (fünfundzwanzig), die am 01.04. fällig waren am 16.04. eine Vollstreckungsankündigung vom Zollamt !!
Eine normale Erinnerung (mit entsprechenden Mahngebühren) hätte es doch wohl auch getan.
Die Kassen gehen zu weit. - #83 23.04.2012 10:27 von
Karte zurückgeben
- #84 23.04.2012 10:34 von
Konsequenz
Die einzige wirkliche Lösung wäre die vollständige Abschaffung der gesetzlichen Krankenkassen.
Stattdessen müsste der Staat - steuerfinanziert - eine ambulante und stationäre Grundversorgung mit angestellten Ärzten für alle Bürger bereitstellen. Wer mehr als die staatliche Grundversorgung will, kann sich weiterhin freiwillig privat zusatzversichern.
Diese Lösung wäre die gerechteste und preisgünstigste. Sie wird aber aus folgenden Gründen nie kommen:
Die niedergelassenen Ärzte werden ihre Kassenzulassungen so hartnäckig verteidigen wie die griechischen Taxifahrer ihre Taxilizenzen, für die riesigen Verwaltungsapparate der GKV ginge es um die nackte Existenz, und die Politik müsste künftig jede Leistungseinschränkung selbst verantworten und könnte den schwarzen Peter nicht mehr der "Selbstverwaltung" von Ärzteverbänden und Krankenkassen zuschieben. - #85 23.04.2012 10:35 von
- #86 23.04.2012 10:38 von
Widerspruch. Wo steht geschrieben, dass man mindestens 1900 Euro verdienen muss? Millionen Arbeitnehmer müssen das auch nicht.
@ Otto III: Guter Beitrag. Das mangelnde Verständnis ist auch der fehlenden Information geschuldet. Für den Angestellten, der mittels Kurzarbeit teuer zuhause bleibt hat man ja auch Verständnis. Oder den Rechtsanwalt oder die Nageldesignerin, die kostenlos beim Ehemann versichert ist. - #87 23.04.2012 10:39 von
- #88 23.04.2012 10:40 von
- #89 23.04.2012 10:42 von
Diskriminierung von Menschen mit Einkommen aus selbständiger Tätigkeit!
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