Säumige Zahler : Krankenkassen schicken Zoll zur Pfändung los

DPADie gesetzlichen Krankenkassen verlieren die Geduld mit säumigen Beitragszahlern. Zollbeamte treiben in ihrem Auftrag ausstehendes Geld ein. Allein im vergangenen Jahr wurden die Fahnder auf 1,6 Millionen Versicherte angesetzt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829074,00.html
  1. #60

    Zitat von markus_wienken Beitrag anzeigen
    Für die die bedürftig sind, gibt es Hartz IV, aber Beiträge nicht zu zahlen ist keine Lösung und nicht akzeptabel.

    Mag nicht akzeptabel sein, aber wer sich darüber aufregt, der muss auch wissen, dass es Zahlungsrückstand keine Kassenleistungen mehr gibt, ausser bei akuten Notfällen.
  2. #61

    Was soll man dazu sagen?
    Die Krankenkassen wollen unsere Aufmerksamkeit von den harten Tatsachen ablenken.
    Wir haben nämlich 114 gesetzliche Krankenkassen, und
    Gier der Vorstände ist einfach ungesättigt, deshalb sollen wir die Zusatzbeiträge weiter zahlen, genauso wie 10 Euro vierteljährlich trotz 20 Milliarden Überschuss in den Kassen. Ein krasser Fall von Bodenlosigkeit und Ausraubung der Versicherten.
    Wir werden der Regierung bei den nächsten Wahlen dafür danken.
    Es ist einfach ein Schlag ins Gesicht wie arrogant es hier abläuft. Wir sollen sparen, aber diese Herren erlauben sich Jahr für Jahr immer mehr Bezüge.
    Quelle: http://www.krankenkassen.de/sys/suche/?query=Krankenkassen-Vorstandsgehälter 2011
    Z. B. Boss von AOK Bayern.
    2008 waren es 176.000,00 Euro
    2011 schon 228.800,00 Euro
    Bos von der Techn.Krankenkasse
    2008 waren es 246.000,00 Euro
    2011 schon 283.446,00 Euro
    Boss von DAK
    2008 waren es 231.400,00 Euro
    2011 schon 244.820,00 Euro

    Und 2012 ?
    Quelle: http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/fassungslosigkeit-im-gesundheitsministerium-kritik-an-350-000-euro-gehalt-des-kassenarzt-chefs_aid_707885.html

    Mit 240 000 Euro hat der Chef der Kassenärzte in Deutschland, Andreas Köhler, eigentlich schon gut verdient. Aber dann wurde ihm eine Erhöhung um 90 000 Euro genehmigt. Das geht dem Gesundheitsminister deutlich zu weit.
  3. #62

    Spielregeln beachten

    Zitat von sigiulm Beitrag anzeigen
    Ich finde es völlig legitim, dass die Krankenkassen diese Außenstände nun schnell pfängen lassen. Ich selbst bin Gehaltsempfänger und mir werden jeden Monat die Beiträge vom Brutto abgezogen ob ich will oder nicht. Die Krankenkasse ist eine Solidargemeinschaft und warum sollen die privaten gesetzlich Versicherten da anderst behandelt werden als wir ? Ein Mindestbeitrag von 350,00 € ist doch ein Witz in der heutigen Zeit, das zahlt ein GKV doch nahezu spielend !
    Vollkommen richtig.

    Wenn es Spielregeln gibt, müssen diese auch für alle gelten!
  4. #63

    Was soll man dazu sagen?
    Die Krankenkassen wollen unsere Aufmerksamkeit von den harten Tatsachen ablenken.
    Wir haben nämlich 114 gesetzliche Krankenkassen, und
    Gier der Vorstände ist einfach ungesättigt, deshalb sollen wir die Zusatzbeiträge weiter zahlen, genauso wie 10 Euro vierteljährlich trotz 20 Milliarden Überschuss in den Kassen. Ein krasser Fall von Bodenlosigkeit und Ausraubung der Versicherten.
    Wir werden der Regierung bei den nächsten Wahlen dafür danken.
    Es ist einfach ein Schlag ins Gesicht wie arrogant es hier abläuft. Wir sollen sparen, aber diese Herren erlauben sich Jahr für Jahr immer mehr Bezüge.
    Quelle: http://www.krankenkassen.de/sys/suche/?query=Krankenkassen-Vorstandsgehälter 2011
    Z. B. Boss von AOK Bayern.
    2008 waren es 176.000,00 Euro
    2011 schon 228.800,00 Euro
    Bos von der Techn.Krankenkasse
    2008 waren es 246.000,00 Euro
    2011 schon 283.446,00 Euro
    Boss von DAK
    2008 waren es 231.400,00 Euro
    2011 schon 244.820,00 Euro

    Und 2012 ?
    Quelle: http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/fassungslosigkeit-im-gesundheitsministerium-kritik-an-350-000-euro-gehalt-des-kassenarzt-chefs_aid_707885.html

    Mit 240 000 Euro hat der Chef der Kassenärzte in Deutschland, Andreas Köhler, eigentlich schon gut verdient. Aber dann wurde ihm eine Erhöhung um 90 000 Euro genehmigt. Das geht dem Gesundheitsminister deutlich zu weit.
  5. #64

    Zitat von Interessierter0815 Beitrag anzeigen
    Lieber Spiegel bringen Sie doch mal in Erfahrung wie viel mehr Geld die Sozialkassen einnehmen würden, wenn es keine Beitragsbemessungsgrenzen gäbe!
    Juhu, die Melkkühe der Nation einfach noch mehr melken. Wunderbare Idee und sich dann wundern, wenn man die Leute in die Arme der PKV damit treibt.
  6. #65

    .

    Zitat von ruckzuck Beitrag anzeigen
    Was hat der Zoll mit der Krankenversicherung zu tun??
    Das verstehe ich nun überhaupt nicht.
    Sind die Versicherer etwa Staatlich?
    Kann ich die auch anfordern bei einem säumigen Zahler?
    Bevor Sie sich hier unqualifiziert äußern und dumme Fragen stellen empfehle ich Ihnen den Artikel zu lesen, da steht es nämlich drin....
    Kopfschüttel
  7. #66

    Ich frage mich ...

    Zitat von carranza Beitrag anzeigen
    ... Millionen kleiner und mittlerer Selbständiger, deren Geschäft (gerade) mal, oder wegen der hohen Zwangsbeiträge zur Krankenkasse nicht so erträglich ist, müssen sich das Geld vom Munde absparen, um die Versicherung zahlen zu können,
    Ich frage mich mittlerweile was der Gesundheit abträglicher wäre, schlechter essen und krankenversichert, oder lieber gesünder essen und nicht versichert sein.
    ... was denn Ihre Alternative ist?
    Keine Krankenversicherung? Dann möchte ich Sie mal hören, wenn Sie z.B. an eine Blinddarmentzündung erkranken und Ihnen niemand hilft, weil Sie die Krankenhausrechnung nicht begleichen können.
    Oder meinen Sie, wenn Sie jetzt schon nicht genug verdienen um den Krankenkassenbeitrag zu bezahlen, dass Sie dann ausreichend Rücklagen für eine Krankenhausrechnung bilden können?
  8. #67

    Lassen Sie mich raten

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...bei einer Kasse für alle. Jeder müsste Mitglied sein, auch Beamte, Soldaten und vor allem jene Leistungsträger der Gesellschaft, die sich heute aus der Solidargemeinschaft verabschieden und sich privat versichern. Dann stellt diese Kasse eine Grundversorgung dar, wer mehr will, soll sich privat zusätzlich versichern. Ganz einfach.
    Ihre Definition von "Solidarität":
    Andere zahlen für mich und ich muss auch nicht danke sagen....
  9. #68

    Zitat von ralf_gabriel Beitrag anzeigen
    Hören Sie doch mit dem "böser Sozialismus" Quark auf.

    Der einzige Weg bei solchen Sachen ist echter Sozialismus. Krankenkassen und allgemeine Gesundheitsdienstleistungen sind nun mal sozial (istisch). Anderenfalls können wir das auch einstellen und jeder zahlt den Arzt wieder direkt.
    Entweder wir machen es richtig oder gar........
    Jeder sollte seinen Arzt wieder direkt zahlen, und es darf keine Zulassungsbeschränkung für Ärzte geben. Dann wird durch die Konkurrenzsituation der Preis schon sinken.
    Zusätzlich muß sich dann jeder Erwachsene versichern (auch Beamte), damit er die Kosten erstattet bekommt. Eigenverantwortung und selbständiges Denken, sowie Kontrolle über die eigenen Finanzen werden diesen Selbstbedienungsmoloch dann zurechtstutzen.

    Durch die Kärtchenabgabe an der Rezeption hat man heutzutage ja gar keine Kontrolle mehr.

    Das gesparte Geld für überflüssige Manager der unsinnig vielen staatlichen Krankenversicherungen könnte dann in die Bildung gesteckt werden, damit unsere Kinder vernünftig ausgebildet werden.
    Solange unsere Grundschulen im Ranking hinter Botswana liegen und immer noch dreisterweise 70% der Grundschulkinder nach der vierten Klasse aussortiert und fürs Leben stigmatisiert werden können wir gar nicht genug für mehr Bildung kämpfen.
  10. #69

    Der Mindestbeitrag der GKV ist nicht nur ungerecht, das Verhalten ist auch widersprüchlich. als ich mich kürzlich anmeldete, gab ich ein anfängliches Einkommen in Höhe von ca. 1.300 € mtl. an. Bei der Berechnung meines Beitrages geht die GKV davon unbeeindruckt von 1968 € aus, so dass der schon genannte Beitrag von 345 € gefordert wird. Bei meinem Anspruch auf Krankentagegeld wird nun allerdings das tatsächliche Einkommen herangezogen, so dass ich nur einen Anspruch auf 12 € statt auf 18 €/Tag habe. Ich halte das für staatlich organisierten Beschiss am Versicherten.