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Sachsen-Anhalt: Stromausfall - 117.000 Hühner verendet

Ein Stromausfall hat Zehntausende Hühner das Leben gekostet. In einem Mastbetrieb bei Haldensleben war die Lüftung ausgefallen, die Tiere erstickten. Die Polizei prüft nun, welche Schuld den Betreiber trifft: Hat er zu wenige Notstromaggregate bereitgestellt?

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780428,00.html
  1. #10

    Verursacher sollten Bezahlen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Stromausfall hat Zehntausende Hühner das Leben gekostet. In einem Mastbetrieb bei Haldensleben war die Lüftung ausgefallen, die Tiere erstickten. Die Polizei prüft nun, welche Schuld den Betreiber trifft: Hat er zu wenige Notstromaggregate bereitgestellt?

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780428,00.html
    Wann gibt es endlich Stromverträge mit Konventionalstrafe bei Stromausfällen? Nur wenn es teuer wird, würden die Netzbetreiber und Energieversorger darauf achten, dass unsere Infratraktur erhalten bleibt. Es wird der Gewinn der Erzeuger optimiert und der Kunde sollte sich auch vermehrte Ausfälle einrichten.

    Bei Infrastrukturmaßnahmen stößt der Kapitalismus an seine Grenzen. Die Stromversorgung gehört in die öffentliche Hand!
  2. #11

    Über 100.000 tote Hühner und nächste Woche weiß es niemand mehr

    Überall gibt es Ethikkommissionen,aber in der Massentierhaltung werden gerne mal alle Augen zugedrückt. Praktisch, dass die Betriebe sich von der Außenwelt abschotten und somit gar nicht erst die Frage nach dem Sinn oder Unsinn dieser Tierhaltungsformen aufkommt.
    Macht es wirklich Sinn Tiere in dieser Form zu halten um Fleisch, Eier und Milchprodukte unschlagbar billig anzubieten?
    In einem Land wo der Großteil der Bevölkerung nur einen Bruchteil seines Einkommens für Lebensmittel ausgeben muss, könnte man sich da nicht den Luxus leisten und Nutztiere so halten, dass der Preis der Ware um ein paar Cent steigt, dafür aber die Tiere nicht unangemessen gequält wurden?
    Übertragen auf den Menschen wäre es so, als wäre eine Stadt der Einwohnerzahl von Flensburg durch einen Stromausfall ausgelöscht worden. Lediglich mit dem Unterschied, dass man auf eine Klärung der Abwässer verzichtet und jeder Mensch ungefähr die Fläche einer Badewanne als Lebensraum hätte. Wenn man dann noch alle Menschen in eine Halle steckt die genau der Grundfläche der Summe der Badewannen entspricht, hätte man vergleichbare Bedingungen.
    Massentierhaltung ist und bleibt einfach eine Tierhaltungsform die jeder Ethik spottet. Es soll ja niemand dazu gezwungen sein auf Fleisch zu verzichten, aber man sollte vielleicht mal drüber nachdenken ob man Fleisch wirklich zu diesen extremen Billigpreisen und den damit verbundenen Tierquälereinen kaufen möchte. Support your local Dealer!
  3. #12

    Das ist erst der Anfang vom Ende!

    Unsere vereinten Fortschrittsverweigerer ernten jetzt schon was sie gesät haben, Deutschland wird Energiepolitisch zum Schwellenland! Schön auch zu sehen wie sie dann wieder auftauchen die Menschenhasser: Tiere essen ist sowieso unmoralisch; sie hätten ja schon längst mal eben 5000 Kilometer Hochspannungsleitungen für 1,5 Billionen bauen können; oder die Hühner sind selber Schuld wenn sie sich derart einsperren lassen.............
    Denk ich an Deutschland in der Nacht...........
  4. #13

    Bitte Liste vervollständigen

    Zitat von olli08 Beitrag anzeigen
    Ohne Werbung machen zu wollen empfehle ich die Lektüre des Buches "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer.
    Da die Tiere später sowieso mit Salzwasser oder Marinade gespritzt werden, dann eine Panade erhalten und frittiert werden könnte man auch einfach so tun als ob sie noch leben und schnell weiterverarbeiten. Geschmack und Qualität ist den meisten ja eh nicht wichtig. So verhindert man auch das die Tiere schmerzen erleiden müssen wenn ihnen beim Packen die Knochen gebrochen werden bevor sie dann in die Fabrik fahren.
    Ich empfehle:
    ZDF neo; Blut, Schweiß und Fastfood
    Sechs junge, britische Gourmets reisen in den Osten Asiens, um dort in der Lebensmittelindustrie zu arbeiten und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Sie erleben zum ersten Mal, wie die Lebensmittelproduktion wirklich abläuft.
  5. #14

    Es ist ...

    an der Zeit für Empörungsinitiativen, Verbesserungen zu
    fordern.
  6. #15

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Stromausfall hat Zehntausende Hühner das Leben gekostet. In einem Mastbetrieb bei Haldensleben war die Lüftung ausgefallen, die Tiere erstickten. Die Polizei prüft nun, welche Schuld den Betreiber trifft: Hat er zu wenige Notstromaggregate bereitgestellt?

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780428,00.html
    Mit Hühnern hatten diese armen Kreaturen wohl wenig gemeinsam. Eine Schande das solche Betriebe überhaupt in Deutschland operieren dürfen. Noch schlimmer sind die Verbraucher, welche diese "Hühner" dann auch noch kaufen, sind ja sooooo "billig"
  7. #16

    Zitat von aaaaaaaaaa Beitrag anzeigen
    Nach fast zwei Amtszeiten, hat unsere Kanzlerin keinen einzigen Kilometer Stromnetz gebaut. Die Sache spricht für sich.
    Und wenn dann doch mal gebaut werden soll finden sich schnell wieder Gruppen von Empörten zusammen die nicht wollen, dass die Landschaft verunstaltet wird. Irgendwas gibt es immer.
  8. #17

    Was hat es damit zu tun?

    Zitat von aaaaaaaaaa Beitrag anzeigen
    Laut Angaben des Bundesnetzagentur, fehlen uns 3.600 km Stromnetz, um den Windstrom aus dem Norden aufzunehmen:
    http://strom.idealo.de/news/6970-bun...-atomausstieg/
    Nach fast zwei Amtszeiten, hat unsere Kanzlerin keinen einzigen Kilometer Stromnetz gebaut. Die Sache spricht für sich.
    Was hat es denn damit zu tun? Wenn der Strom ausfällt, hat es meistens mit der Versorgung vor Ort zu tun (Verteilerkasten kaputt o.ä.). Außerdem muss der Betreiber die notwendigen funktionstüchtige Notstromaggregate zur Verfügung stellen und das hat er offensichtlich nicht getan.
    Dieser Fall hat nicht mit der Strompolitik zu tun, wenn es überhaupt mit Tierschutz, es ist schon traurig, dass solch heftige Massenbetriebe zugelassen sind. Die Verantwortung liegt alleine beim Betreiber, bei sonst keinem, evt. trägt der Verbraucher eine (un)gewisse Mitschuld, wie im ersten Post schon erwähnt.
  9. #18

    Zusammenhang?

    Zitat von aaaaaaaaaa Beitrag anzeigen
    Laut Angaben des Bundesnetzagentur, fehlen uns 3.600 km Stromnetz, um den Windstrom aus dem Norden aufzunehmen:
    http://strom.idealo.de/news/6970-bun...-atomausstieg/
    Nach fast zwei Amtszeiten, hat unsere Kanzlerin keinen einzigen Kilometer Stromnetz gebaut. Die Sache spricht für sich.
    Und was hat das mit den erstickten Hühnern zu tun?
  10. #19

    Umdenken

    Zitat von olli08 Beitrag anzeigen
    Ohne Werbung machen zu wollen empfehle ich die Lektüre des Buches "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer.

    Was hier und anderswo empfindungsfähigen Geschöpfen angetan wird, nur damit wir es möglichst BILLIG haben, geht auf keine geschundene Kuhhaut.
    Ich kann mich dem nur anschließen. Dieses Buch hat mich aufgrund der Vielzahl der Argumente (und der wichtige Aspekt der Tierquälerei ist dabei nur einer unter vielen) bewogen, meinen Fleischkonsum deutlich zu senken. Ca. einmal pro Woche esse ich jetzt noch Fleisch und siehe da... ich fühle mich kein bisschen schlechter als vorher und empfinde es auch nicht als Einschränkung oder "Rückschritt". Hier liegt es auch nicht an "denen da oben" sondern an jedem Einzelnen täglich seine Wahl zu treffen: Will ich Massentierhaltung unterstützung, indem ich dieses Fleisch kaufe, oder nicht??


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