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Sachsen-Anhalt: Linken-Abgeordnete läuft zur CDU über

dapdDie Fraktionen von Linken und CDU liegen politisch im Magdeburger Landtag am weitesten auseinander. Dennoch wechselt eine Abgeordnete nun von ganz links zu den Konservativen. Sie soll die Union in Gleichstellungsfragen vertreten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828141,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fraktionen von Linken und CDU liegen politisch im Magdeburger Landtag am weitesten auseinander. Dennoch wechselt eine Abgeordnete nun von ganz links zu den Konservativen. Sie soll die Union in Gleichstellungsfragen vertreten.

    Sachsen-Anhalt: Linken-Abgeordnete läuft zur CDU über - SPIEGEL ONLINE
    Vom Regen in die Traufe. Viel Spaß dabei!
  2. #2

    Offensichtlich für die Politik ungeeignet.

    Wer sich vor der Wahl so wenig über die eigene Position zu Grundsatzfragen klar geworden ist, hat im Parlament nichts zu suchen. Solche Wirrköpfe braucht kein Mensch, noch nicht mal die CDU. Das man diesem Parteiwechsel zugestimmt hat, sorgt vielleicht für einen kurzfristigen PR-Erfolg gegen die Linke, ist aber trotzdem das völlig falsche Signal. Für eine Stimme mehr bei Abstimmungen eine solch konfuse Person aufzunehmen wird weder von der Basis noch von den Wählern positiv vermerkt werden. Parteien müßen heutzutage ein klareres Profil zeigen und eben nicht den Eindruck vermitteln, Programme und Ziele wären unwichtig und jeder Wirrkopf könnte mal "auf Probe" mitmachen!
  3. #3

    Erst über die Liste der einen Partei einziehen, dann das Mandat nicht abgeben. Frau Koch-Kupfer ist offensichtlich nicht bewusst, dass sie damit ein demokratisch legitimiertes Mandat der Linkspartei missbraucht.
    Aber Demokratie war ja noch nie die Sache der Unionsparteien.
  4. #4

    "Die Fraktionen von Linken und CDU liegen politisch im Magdeburger Landtag am weitesten auseinander. Dennoch wechselt eine Abgeordnete nun von ganz links zu den Konservativen."

    Die CDU ist (noch) konservativ? Das wäre mir aber neu. Sicherlich sollte es eine solche Partei in Deutschland geben; gibt es aber nicht.
  5. #5

    Zitat von Das Grauen Beitrag anzeigen
    Wer sich vor der Wahl so wenig über die eigene Position zu Grundsatzfragen klar geworden ist, hat im Parlament nichts zu suchen. Solche Wirrköpfe braucht kein Mensch, noch nicht mal die CDU. Das man diesem Parteiwechsel zugestimmt hat, sorgt vielleicht für einen kurzfristigen PR-Erfolg gegen die Linke, ist aber trotzdem das völlig falsche Signal. Für eine Stimme mehr bei Abstimmungen eine solch konfuse Person aufzunehmen wird weder von der Basis noch von den Wählern positiv vermerkt werden. Parteien müßen heutzutage ein klareres Profil zeigen und eben nicht den Eindruck vermitteln, Programme und Ziele wären unwichtig und jeder Wirrkopf könnte mal "auf Probe" mitmachen!
    Kennen sie die Partei: "Die Piraten"

    Bei denen ist alles was sie da sagen Programm
  6. #6

    Wieso nicht wechseln?

    Zitat von f_baer Beitrag anzeigen
    Erst über die Liste der einen Partei einziehen, dann das Mandat nicht abgeben. Frau Koch-Kupfer ist offensichtlich nicht bewusst, dass sie damit ein demokratisch legitimiertes Mandat der Linkspartei missbraucht.
    Aber Demokratie war ja noch nie die Sache der Unionsparteien.
    Sie ist doch nicht zur SPD oder den Grünen übergelaufen. Demokratie?
    Sie ist zur CDU gewechselt. Blockpartei bleibt Blockpartei!
  7. #7

    Auf den Punkt gebracht.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fraktionen von Linken und CDU liegen politisch im Magdeburger Landtag am weitesten auseinander. Dennoch wechselt eine Abgeordnete nun von ganz links zu den Konservativen. Sie soll die Union in Gleichstellungsfragen vertreten.

    Sachsen-Anhalt: Linken-Abgeordnete läuft zur CDU über - SPIEGEL ONLINE
    "Es sei ein schwieriger Prozess gewesen. Sie sei Lehrerin."
  8. #8

    Zitat von f_baer Beitrag anzeigen
    Erst über die Liste der einen Partei einziehen, dann das Mandat nicht abgeben. Frau Koch-Kupfer ist offensichtlich nicht bewusst, dass sie damit ein demokratisch legitimiertes Mandat der Linkspartei missbraucht.
    Aber Demokratie war ja noch nie die Sache der Unionsparteien.
    Im Grundgesetz steht das jeder Abgeordnete nur seinem eigenem Gewissen verpflichtet ist. D.h. jeder kann von gesetzeswegen her stimmen wie er will, für und gegen wen er will.

    Alles andere sind neumodische übergeordnete Zwänge die im Parlament nichts zu suchen haben.

    Frau Koch-Kupfer macht also von Ihrem Recht das ihr das Grundgesetz zusgesteht bedingungslos Gebrauch. Dagegen ist nichts einzuwenden.

    Ursprünglich ist das ganze System mit Landesliste und Direktkandidaten auch so gedacht gewesen das wir Personen wählen und nur indirekt Parteien. Abver wer schaut sich denn bitte vor einer Wahl die Listen und Werdegänge aller Abgeordneten an?
  9. #9

    Besser so.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fraktionen von Linken und CDU liegen politisch im Magdeburger Landtag am weitesten auseinander. Dennoch wechselt eine Abgeordnete nun von ganz links zu den Konservativen. Sie soll die Union in Gleichstellungsfragen vertreten.

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    Es wäre weit schädlicher für die Wähler der Linken, wenn so eine traurige Figur weiter CDU-Politik innerhalb der Partei betreiben würde.
    Natürlich hätte man sich wünschen können, dass sie sich vor ihrer Wahl mal das Programm angesehen hätte, für das sie gewählt worden ist aber das wünscht man sich bei manch anderem aus der Linken auch. Mögen sie alle rechtzeitig vor der nächsten Wahl die für sie richtigere Partei finden.


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