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Sachbuch "Tüte oder so was": Ein Monster namens Kunde

Wenn Kunden nach dem Personal pfeifen: Ulrike Sterblich hat ein launiges Buch geschrieben über Letzte-Drücker-Einkäufer, Waren-Deplatzierer und Rabattjäger. Willkommen in der Hölle des Verkäuferalltags.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...693647,00.html
  1. #30

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    Zitat von john mcclane Beitrag anzeigen
    Schon mal drüber nachgedacht, warum solche Kontrollen im Laden durchgeführt werden?
    Ich oeffne trotzdem nicht meinen Rucksack fuer eine gewoehnliche Kassiererin(sorry fuer den Ausdruck).
    Obwohl ich meinen Rucksack auch immer mit in den Supermarkt nehme, aus aehnlichen Gruenden wie der andere Forist, bin ich allerdings noch NIE aufgefordert worden, ihn zu oeffnen. Noch nicht mal von den Gorillas bei Saturn und MM.
  2. #31

    .

    Zitat von john mcclane Beitrag anzeigen
    Und wenn es sich um ein nicht bezahltes Notebook handelt?
    Dann war der Ladendetektiv schlecht oder die allgemeine Security im Laden.
  3. #32

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    Zitat von beobachter1960 Beitrag anzeigen
    Solche "Helden" sind meiner Erfahrung nach arme Würstchen die nur ihr Mütchen am vermeintlich Schwächeren kühlen wollen oder vor der Freundin den Dicken markieren!
    Was für ein Unsinn. Es geht überhaupt nicht darum "sein Ego durchzudrücken". Eine Kassierin hat einfach kein Recht einen Blick in die Taschen der Kunden zu werfen. Punkt, fertig, aus.
  4. #33

    Karstadt etc.

    Ich kaufe in Düsseldorf immer mal wieder bei Karstadt ein (seit ca. 20 Jahren). Wirklich schlechte Erfahrungen habe ich da nie gemacht, allerdings sind die Verkäufer im letzten Jahr deutlich freundlicher geworden, kompetent waren sie schon immer. Hoffentlich bleibt die Kette erhalten, ein Monopol (die anderen drei Kaufhaäuser gehören der Konkurrenz) wäre nämlich nicht gut fürs Angebot.
    Die ALDI-Kassierer sind von Filiale zu Filiale unterschiedlich, in Kaarst sind sie einfach nur nett und höflich.
    mfg
  5. #34

    ...

    Zitat von kuchenbob Beitrag anzeigen
    Was für ein Unsinn. Es geht überhaupt nicht darum "sein Ego durchzudrücken". Eine Kassierin hat einfach kein Recht einen Blick in die Taschen der Kunden zu werfen. Punkt, fertig, aus.
    Und normalerweise wissen Kassiererinnen das - bei uns ist das jedenfalls so.
    Bei uns werden Kunden, die den Markt mit Taschen oder Rucksäcken betreten darum gebeten diese an der Information abzugeben, um Missverständnissen vorzubeugen.
  6. #35

    Service

    Zitat von Daniele Beitrag anzeigen
    Die meisten Menschen, die von "Service" sprechen, können den Begriff nicht mal definieren.
    Jenseits aller klugen Definitionen aus dem Marketing hielte ich es für beide Parteien sinnvoll, hiermit anzufangen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

    (Kurzfassung: "Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.")

    Weder Käufer noch Verkäufer sollten in eine gebückte Haltung genötigt werden. Respekt wäre hilfreich.

    Leider gilt - wiederum für Käufer wie Verkäufer -, dass nur wenige Menschen Lust haben, nach dem zehnten unliebsamen Erlebnis wieder die andere Wange hinzuhalten.

    Ansonsten finden da natürlich Stellvertreterkriege statt. Wenn beide eigentlich dasselbe wollen (ich will ein tolles Produkt kaufen, der Verkäufer möchte es gerne verkaufen), wird man sich auch einigen. Wenn aber die Prämisse auf beiden Seiten lautet, dass man einem geldgierigen Trottel gegenübersteht, geht die Sache eben auch so aus.

    Was ich mir übrigens als Verkäufer auch schwierig vorstelle: Herausfinden, ob und wie viel Service jemand will. Hier wurde schon viel geschimpft über Geschäfte, in denen man unwilligen Verkäufern hinterher laufen muss. Ich hingegen komme in der Regel gut alleine zurecht - und empfinde die "JaSchönenGutenTagKannichIhnenhierHELFEN?!!"-Schiene schnell als aufdringlich.

    Das steht mir aber nicht auf der Stirn geschrieben. Kann und muss man dann freundlich kommunizieren.
  7. #36

    Schreier

    Zitat von beobachter1960 Beitrag anzeigen
    ...
    So ein ganz toller Hecht wollte (Freundin war dabei) dann die Lokalität nicht verlassen. Nach Ankündigung unmittelbare Gewalt (angemessen natürlich), Drohung meinen Job zu verlieren. War natürlich nur heiße Luft. Solche "Helden" sind meiner Erfahrung nach arme Würstchen die nur ihr Mütchen am vermeintlich Schwächeren kühlen wollen oder vor der Freundin den Dicken markieren!
    Wenn sie denn überhaupt eine Freundin haben.
    Wie oft ich schon den Satz von Kunden zu hören bekam "ich will den Geschäftsführer sprechen" oder "ich geh zum Anwalt" wegen absoluten Kinkerlitzchen, kann ich gar nicht zählen.
    Aber leider gibt die Erfahrung solchen "Idioten" immer häufig recht, die nach dem Motto "wer schreit bekommt REcht" handeln.
    Und das ist eine traurige Entwicklung
  8. #37

    Hausrecht

    Zitat von SIBO Beitrag anzeigen
    Und normalerweise wissen Kassiererinnen das - bei uns ist das jedenfalls so.
    Bei uns werden Kunden, die den Markt mit Taschen oder Rucksäcken betreten darum gebeten diese an der Information abzugeben, um Missverständnissen vorzubeugen.
    Und in vielen Kaufhäusern habe ich bereits Schilder mit der Aufschrift gesehen, auf denen steht, dass Taschen auf Verlangen der Kassierer vorzuzeigen sind. Das nennt sich Hausrecht, und wem das nicht passt, der kann ja anderweitig einkaufen oder im Wald Beeren pflücken gehen.
  9. #38

    eins zum anderen

    Zitat von Wintermute Beitrag anzeigen
    ....
    Was ich mir übrigens als Verkäufer auch schwierig vorstelle: Herausfinden, ob und wie viel Service jemand will. Hier wurde schon viel geschimpft über Geschäfte, in denen man unwilligen Verkäufern hinterher laufen muss. Ich hingegen komme in der Regel gut alleine zurecht - und empfinde die "JaSchönenGutenTagKannichIhnenhierHELFEN?!!"-Schiene schnell als aufdringlich.

    Das steht mir aber nicht auf der Stirn geschrieben. Kann und muss man dann freundlich kommunizieren.
    Ist es auch durchaus. Ab und dann habe ich auch ein genervtes "Kann ich mich erst mal in Ruhe umschauen?!?" zu hören bekommen auf die einfache Frage, ob ich denn etwas helfen könne.
    Und sie haben auch sehr richtig beschrieben, nicht nur der Verkäufer projeziert oft die schlechte Erfahrung mit einem vorhergehenden Kunden auf den nächsten, (was natürlich nicht sein sollte, aber absolut menschlich ist) sondern umgekehrt auch der Kunde.
    Sprüche wie "Na, mal sehen ob Sie wenigstens Ahnung haben?" oder "Was wollen Sie mir jetzt aufschwätzen" sind auch gang und gäbe.
  10. #39

    .

    Zitat von beobachter1960 Beitrag anzeigen
    Und wenn Sie dann der Tester des Unternehmens waren ist die "nette" Kassiererin den Job los oder wird von Test-Ladendieben als unfähig bezeichnet. Und warum? Nur weil einer wie Sie meint unbedingt sein Ego durchdrücken zu müssen.
    Das geht nicht. Wenn der Ladendieb nicht von einem Detektiv oder einer Verkaeuferin beobachtet wurde, ist kein Anfangsverdacht gegeben. Die Tasche darf nicht "durchsucht" werden. Test hin oder her.


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