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Sabine Christiansens "Mein 2008": Untergang des Abendprogramms

Für die Promiparade "Mein 2008" holte die ARD Sabine Christiansen aus der Versenkung. Und das war beileibe nicht der einzige Fehlgriff - die ganze Sendung war banal, verlogen, ein TV-Tiefpunkt: Unverschämteres hat man lange nicht gesehen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...528200,00.html
  1. #1

    Aber, aber

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Promiparade "Mein 2008" holte die ARD Sabine Christiansen aus der Versenkung. Und das war beileibe nicht der einzige Fehlgriff - die ganze Sendung war banal, verlogen, ein TV-Tiefpunkt: Unverschämteres hat man lange nicht gesehen.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...528200,00.html
    In allem hat der Autor Recht. Nur darin nicht, dass wir ohne öffentlich-rechtliches besser dran wären. Italien ist ein abschrekendes Beispiel. Und von Monitor bis tagesthemen wäre manch' politischer Skandal nie aufgedeckt worden, wenn es nicht die öffentlich-rechtlichen gäbe.

    Christiansen ist ja nun - Gott sei Dank - vorbei.

    Aber wer glaubt, dass Anne Will, Casdorff, Bednarz, Ruge eine Chance bei den Privaten gehabt hätten?

    Alle Sternstunden des deutschen TV-Journalismus fanden sich nur bei den öffentlich-rechtlichen...
  2. #2

    Wirklich schlechte Sendung

    Ich hatte schon gehofft, Frau Christiansen sei endgültig vom Bildschirm verschwunden. Das war wirklich dummes Zeug. Auf die "geistvollen" Sätze von Barbara Becker (Hauptleistung wohl: ehemalige Ehefrau von B.B.) kann man gern verzichten, ebenso auf das hohle Geschwätz der anderen Teilnehmer. Noch seichter und inhaltsärmer geht es nicht mehr...
  3. #3

    mein 2008

    Das groeßte Aergernis fuer mich als TV-Abstinenzler ist,dass ich gezwungen bin,weiterhin Gebuehren zu zahlen.
    Dann die Frage,ob das oeffentlich Rechtliche so schlecht ist,weil die Zuschauer so anspruchsarm sind,oder ob das Publikum vom TV nach unten gezogen wird.
    Ich liebe die Privaten,weil ich sie nicht ansehe und nicht fuer sie bezahlen muß.Roland Brandel,Trier
  4. #4

    christiansen

    das niveau der öffentlich rechtlichen sender gleicht sich leider mehr und mehr dem privatfernsehen an.
    ein trauerspiel was hier mit unseren gebühren veranstaltet wird.
  5. #5

    Einfach nur eine gute Rezession!

    Ich habe das nicht gesehen, wäre auch niemals auf die Idee gekommen.
    Nun kann ich mir das Drama aber lebhaft vorstellen, und habe mich prima über die köstliche Beschreibung Reinhard Mohrs amüsiert. Vielen Dank dafür.
    Ich sehe meine Gebühren für den Abend gut angelegt durch das lesen dieses Artikels.
  6. #6

    Ohne Zukunft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Promiparade "Mein 2008" holte die ARD Sabine Christiansen aus der Versenkung. Und das war beileibe nicht der einzige Fehlgriff - die ganze Sendung war banal, verlogen, ein TV-Tiefpunkt: Unverschämteres hat man lange nicht gesehen.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...528200,00.html
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    Für mich ist das Fernsehprogramm der letzten Jahre nur rückwärts gegangen, am besten man sucht sich einige sehr wenige Sendungen aus und schaltest dann lieber den Fernseher aus.
    Ich frage mich schon seit längerer Zeit, warum bekommen Personen immer wieder neue Sendezeiten, obwohl die Medienmacher es doch wissen müssen, dass diese Leute schon am Ende ihre Möglichkeiten angekommen sind.
    Wird dort nur gekungelt, oder sind die Verantwortlichen schon selbst verkalkt, dann sollte man sie aber in den Ruhestand schicken.
    fernsehen ist nur noch zum Abgewöhnen.
    Hubert Rudnick
  7. #7

    Mein 2008

    Gelegentlich ist es ja interessant,sich im Ausland ein deutsches Fernsehprogramm anzusehen. Aber "Mein 2008" hat diesem Interesse für einige Zeit das Licht ausgeblasen. Frau Christiansen hatte immerhin eine gewisse "reputation".
    Vorbei, verweht, und hoffentlich vergessen!
    Geht es noch schlechter?
  8. #8

    Abschied

    Glamouröse Oberflächlichkeit nach dem Motto-Ich gehöre immer noch dazu- es sollte doch wohl hoffentlich die Abschiedsvorstellung sein oder wofür sollen wir noch alles bezahlen.
  9. #9

    Federico F.

    Zitat von SNA Beitrag anzeigen
    ...dass wir ohne öffentlich-rechtliches besser dran wären. Italien ist ein abschrekendes Beispiel...
    Wie kommen Sie darauf, dass es in Italien kein öffentlich rechtliches gibt? Was ist mit der RAI? Eher ist Italien ein Beispiel dafür, dass öffentlich rechtlichen Anstalten ihre Gebühreneinnahmen zu immer mehr Schund verschwenden dürfen. Alles immer nach dem Vorbild "Ginger & Fred" von Fellini. Bevor ich vor 15 Jahren nach Italien ging dachte ich, dieser Film sei eine Satire gewesen. Inzwischen weiß ich es besser.
    Schade dass ich die Sendung gestern Abend verpasst habe, nach dem Artikel zu urteilen schien es ja eine Neuauflage des Fellini Klassiker gewesen zu sein.








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