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Saarlands Ministerpräsidentin: Kramp-Karrenbauer fordert höheren Spitzensteuersatz
CorbisDie Ministerpräsidentin des Saarlands schaltet sich in die Umverteilungsdebatte ein: Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes ausgesprochen. Eine schärfere Besteuerung von Vermögen lehnt sie allerdings ab.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...850748,00.html
- #1 18.08.2012 10:19 von
Es gibt auch andere Möglichkeiten.
Wir sollten es machen wie die Griechen. Auflösung überflüssiger Behörden, Abschaffung fauler und überflüssiger Beamten. Abschaffung der Lehrerbeamtung. Ebenso Einsparungen in der Besoldung aller EU Beamten und Angestellten. Verscwendung von Steuergeldern unter Straftatsbestand setzten. Damit sind Steuererhöhungen überflüssig.
- #2 18.08.2012 10:39 von
steuererhöhung
ein ausdruck eigener unfähigkeit-so will man immer eigene unfähigkeiten vertuschen..siehe spd und grüne.
- #3 18.08.2012 10:42 von
Das ist doch ziemlich verlogen. Ich denke gerade die abhängig Beschäftigten sind doch die Zahlmeister der Nation.
Ich bin der Meinung Kramp-Karrenbauer soll lieber für eine Gleichbehandlung der Einkommenssteuerzahler sorgen, in dem sie Erträge aus Kapitalvermögen genauso wie andere Einkommenssteuerarten belastet.
Die ungleiche Besteuerung ist nämlich ungerecht. Eine Diskussion um den Spitzensteuersatz hingegen ist doch ein reines Ablenkungsmanöver und geht völlig am Ziel vorbei. - #4 18.08.2012 10:46 von
Zustimmung ...
... und:
1.) Politiker bestrafen, die in Berichten der Rechnungshöfe vorkommen (ach nein, Deutschland unterschreibt ja auch nicht das Antikorruptionsabkommen)
2.) Progression abschaffen (die 6 Milliarden sind doch Peanuts im Gegensatz zu dem, was SPD und Grüne an die PIGS Staaten verschenken will)
3.) Länder zusammenlegen (dann braucht man sich auch nicht mehr so einen Blödsinn wie den von K-K anzuhören)
4.) Bundestag auf die Hälfte verkleinern
5.) Bildungsniveau erhöhen
6.) usw ... - #5 18.08.2012 10:48 von
Klar ist die gegen Vermögenssteuern - vor allem eine echte Erbschaftssteuer wäre eine Möglichkeit den Staat nicht mit dem Zinssystem an die Wand zu fahren. Aber wer selber so tief im System verwurzelt ist...
Halt ein bißchen blabla und so tun als ob... - #6 18.08.2012 10:49 von
Vermögenssteuer
Gerade das, was Sinn macht, wird abgelehnt, obwohl namhafte Ökonomen dies empfehlen.Zitat von SPON:Ablehnend äußerte sich Kramp-Karrenbauer zu Vorschlägen einer schärferen Besteuerung von Vermögen. "Die geballten Forderungen nach höherer Erbschaftsteuer, Vermögensabgaben oder Reichensteuer bergen die Gefahr, dass das positive und wichtige Streben der Menschen, sich Eigentum aufzubauen, darüber in Misskredit gerät", sagte sie.
Die Anzahl der Millionäre und Milliardäre wächst in Deutschland stetig. - #7 18.08.2012 10:49 von
Da muß man Sigmar Gabriel
auch mal ein Kompliment machen. Im Saarland regiert die SPD, ohne daß sie auch nur in Plakat kleben hätte müssen.
- #8 18.08.2012 10:54 von
Immerhin!
Aber besser wäre sowohl den Mindestverdinst-Satz als auch den Höchstverdienstsatz festzulegen und ggf. je nach Inflation, jährlich anzugleichen.
Es kann richtig sein, dass der Vorstands-Vorsitzende und sein Vorarbeiter (= hochwertiger Facharbeiter) z. B. bei Daimler-Benz, sich im Jahreseinkommen im Verhältnis 350 : 1 unterscheiden!
Freilich ist die richtige Banlance zu finden schwierig, aber das Verhältnis 1 : 350 ist mit Sicherheit falsch.
Und solcher Beispiele gibt es sehr viele.
Sie führten dazu, dass heute rund 10 % der Deutschen über mehr als 50 % des Gesamtvermögens in D. verfügen und die unteren 50 % der Deutschen nur über rund 10 %!
Die Politik muss hier neue und vernünftige Wege finden. Um es gleich zu sagen, die Ideen der heutigen Linken taugen hierzu nicht. Aber die anderen Politiker haben leider auch nichts vorzuschlagen. - #9 18.08.2012 10:54 von
Angesichts der Tatsache, dass der Spitzensteuersatz bereits bei einem zu versteuernden Einkommen von 54000 Euro gilt, trifft eine Erhöhung (dank kalter Progression) eben nicht nur die übermäßig Reichen. Da halte ich die "Reichensteuer" für wesentlich "gerechter".
Aber vermutlich ist es immer dann gefühlt "gerechter", wenn es einen selber nicht trifft, sondern die anderen. ;)
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