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Saarland: Linkspartei-Abgeordnete wechselt zur SPD

Die Saar-SPD bekommt im Landtag kurz nach der Wahl einen Sitz hinzu: Die Abgeordnete Pia Döring ist aus der Linkspartei ausgetreten und wechselt zu den Sozialdemokraten. Die SPD hat damit 18 Mandate - nur eines weniger als der künftige Koalitionspartner CDU.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827156,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-SPD bekommt im Landtag kurz nach der Wahl einen Sitz hinzu: Die Abgeordnete Pia Döring ist aus der Linkspartei ausgetreten und wechselt zu den Sozialdemokraten. Die SPD hat damit 18 Mandate - nur eines weniger als der künftige Koalitionspartner CDU.

    Saarland: Linkspartei-Abgeordnete wechselt zur SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Dass jemand sich mit seiner Partei überwirft, sich Differenzen in wesentlichen Sachfragen oder Personalien ergeben, kommt vor.

    Aber gerade mal zwei Wochen nach der Wahl die Fahne zu wechseln ist wirklich eine Form von Wahlbetrug.
  2. #2

    Frau Döring und der Wechsel

    Was hat es die SPD gekostet Diese "Gesinningsdame" zu kapern? Ich bin kein Linker und kann trotzdem die Empörung der LINKEN nachvollziehen. Hätte Frau Döring - auf Grund ihrer besonderen Fähigkeiten -ein Direktmandat erkämpft kann sie es natürlich mitnehmen wohin sie will. Hatsie aber nicht und damit täuscht sie die Wähle. So etwas nenne ich Betrug. Das die SPD mittlerweile zu jeden Strohhalm greift ist kaum nachvollziehbar. Wir im Rheinland sagen: "Dat is awer schäbbig"
    Für alle anderen, insbesondere diesmal für die SPD: Versteht ihr jetzt, warum die Piraten soviel Zulauf haben? Die Wähler haben die Schnauze voll !
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-SPD bekommt im Landtag kurz nach der Wahl einen Sitz hinzu: Die Abgeordnete Pia Döring ist aus der Linkspartei ausgetreten und wechselt zu den Sozialdemokraten.Saarland: Linkspartei-Abgeordnete wechselt zur SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Zitat: "Döring war seit 2004 Mitglied in der Linkspartei. Ihre wichtigsten politischen Themen sind nach eigenen Angaben soziale Gerechtigkeit und der Tierschutz."

    Ah ja, Wenn einem soziale Gerechtigkeit besonders am Herzen liegt, wechselt man von den LINKEn zur sPD? Ich würde was drum geben, wenn mir die gute Frau ihren Wechsel diesbezüglich mal erklärt.
  4. #4

    Beim damaligen Wechsel von Barbara Spaniol von den Grünen zur Linken waren die Genossen, soweit ich mich erinnere, deutlich weniger empfindlich und führten gar einen moralischen Impetus als Grund an. Insofern hat die jetzige Empörung einen schalen Beigeschmack, auch wenn sich Wähler der Linken zurecht um Ihre Stimme betrogen fühlen mögen. Dass es aber im Politikgeschäft auch und nicht selten vorrangig eher um persönliche Interesen als um das Allgemeinwohl geht, ist nicht so ganz neu.
  5. #5

    Wildwechsel

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen
    Zitat: "Döring war seit 2004 Mitglied in der Linkspartei. Ihre wichtigsten politischen Themen sind nach eigenen Angaben soziale Gerechtigkeit und der Tierschutz."

    Ah ja, Wenn einem soziale Gerechtigkeit besonders am Herzen liegt, wechselt man von den LINKEn zur sPD? Ich würde was drum geben, wenn mir die gute Frau ihren Wechsel diesbezüglich mal erklärt.
    Naja, vielleicht schützt die SPD ja wenigstens die Tiere besser. Wenn man allerdings betrachtet, was die SPD seit langem unter „Gestaltung“ der sozialen Gerechtigkeit versteht, muss man sich wohl auch Gedanken um die Vierbeiner machen.
    Aber wenn der Dame an beidem wirklich so viel liegt, wird sie ja jetzt sogar den Insider-Lackmus-Test machen können.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Döring war seit 2004 Mitglied in der Linkspartei. Ihre wichtigsten politischen Themen sind nach eigenen Angaben soziale Gerechtigkeit und der Tierschutz.
    Der Wechsel leuchtet ein.
    Mit dem ihr wichtigen politischen Thema "Soziale Gerechtigkeit" ist Frau Döring in der SPD ja deutlich besser aufgehoben als bei der Linken.
  7. #7

    schon 18 Mandate SPD

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Saar-SPD bekommt im Landtag kurz nach der Wahl einen Sitz hinzu: Die Abgeordnete Pia Döring ist aus der Linkspartei ausgetreten und wechselt zu den Sozialdemokraten. Die SPD hat damit 18 Mandate - nur eines weniger als der künftige Koalitionspartner CDU.

    Saarland: Linkspartei-Abgeordnete wechselt zur SPD - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Jetzt fehlt noch Frau Dr. Peter, dann hat die SPD zumindestens Gleichstand mit der CDU!? Wer zieht hier die Strippen ?

    Wo ist, war Herr Gilcher , Gf der Linken im Saarland ?
    Wo ist,war Herr Gärtner, 2. Landesvorsitzender der Linken ?
    Beide sind seit Ihrer Wahl öffentlich abgetaucht .
    Wie konnte Frau Döring anstelle von H. Kugler auf die Liste
    in NK kommen ?

    Frau Döring war lange Jahre Gf der Linken im Saarland.
    War hier " Mobbing " der letzten Jahre ein Grund für den
    jetzigen Wechsel?

    Die Frauenquote bei den Linken bringt nur Probleme: erst jetzt
    nach dem Austritt von Frau Döring sind die Männer in der Linkenfraktion mit den Frauen überhaupt erst einmal " pari " ?

    Das sind viele Ungereimtheiten, bei den Linken und bei der SPD.

    Kann man den Vorgang mit Frau Döring nicht anfechten ?

    Linsler ist mittlerweile zwar Alterspräsident, aber mit der Parteiführung anscheinend hoffnungslos überfordert.
    Herr Schindel sollte das machen .

    Glückauf ins Saarland .
  8. #8

    Abgeordnete wechselt zur SPD

    Zitat von CompressorBoy Beitrag anzeigen
    Der Wechsel leuchtet ein.
    Mit dem ihr wichtigen politischen Thema "Soziale Gerechtigkeit" ist Frau Döring in der SPD ja deutlich besser aufgehoben als bei der Linken.
    Ich kann Ihren Kommentar nur als zynisch betrachten.
    SPD und soziale Gerechtigkeit, nein, diese beiden Begriffe sind konträr.
    Hat nicht die SPD die unseligen Hartz - Gesetze eingeführt? Ist es nicht die SPD, die mittlerweile die Standpunkte der konservativen und der liberalen vertritt? Was um Gottes Willen ist bei der SPD momentan überhaupt sozial?
  9. #9

    Zitat von wergan Beitrag anzeigen
    (...) Dass es aber im Politikgeschäft auch und nicht selten vorrangig eher um persönliche Interesen als um das Allgemeinwohl geht, ist nicht so ganz neu.
    Sie sagen es - und mich ärgert sowas! (Obwohl ich das schon immer vermutete)

    Für was geht man alle paar Jahre sein Kreuzchen zu machen in die Wahlkabine? Um den Politikern ein gutes Auskommen zu sichern?


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