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S.P.O.N. - Im Zweifel links: Geliebte Apokalypse

Warum träumen die Linken so gerne vom Verderben? Weil Weltuntergang wichtig ist. Denn ohne Phantasien vom Ende gibt es keine Hoffnung auf einen neuen Anfang. Dystopie und Utopie gehören unweigerlich zusammen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...847108,00.html
  1. #1

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Warum träumen die Linken so gerne vom Verderben?
    Weil der Urnenpöbel einfach nicht so wählen will, wie sie es gerne hätten. Von der Weltrevolution ist auch noch immer nix zu sehen. Da muss Strafe natürlich sein.

    Hier unterscheiden sich Ideologien nicht von Religionen. Letztere Wünschen Andersdenkenden (aka Ungläubigen) ja auch immer die Pest an den Hals.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dennoch war "Die Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome ein bedeutendes und wirksames Buch. Es geht nicht darum, ob die Vorhersagen eintreffen. Es geht darum, den Menschen die Augen zu öffnen.
    Soll bedeuten, richtig oder falsch ist nicht wichtig, solange es um eine 'gute' Sache geht.

    Warum muß ich sofort an die Energiewende und den angeblich von Menschen gemachten Klimawandel denken?
  3. #3

    apocalypse now

    Genau, das reinigende Gewitter, das all die fortspült, die meine Utopien einfach nicht verstehen wollen. Dem Autor scheint nicht klar zu sein, wieviel Intoleranz sich hinter diesen Weltverbesserungsideen verbirgt. Intolernaz, die man heutzutage gerade bei linken Gutmenschen, die die Wahrheit für sich gepachtet zu haben glauben, verstärkt beobachten kann. Es stimmt schon, in diesem sinne sind Konservative weit gelassener und auch toleranter. Natürlich soll man auch den Blick für die Zukunft haben. Und dennoch halte ich es hier lieber mit Helmut Schmidt: 'Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!'
  4. #4

    Apokalypse

    Wir steuern in eine Apokalypse wenn wir einfach so weiterleben. Die Erde wird sich selbst heilen, doch der Mensch wird es nicht überleben. Man kann es nicht oft genug sagen.
  5. #5

    Wie wärs mit einem Virus ...

    ... der nur Konservative befällt? Manchmal bleibt einem eben nichts anderes übrig als sich in schöne Utopien zu flüchten. Die Dummen sind leider in der Überzahl :(
  6. #6

    optional

    Darüber, dass die Welt im apokalyptischen Sinne wohl nicht untergehen wird, ist sich wahrscheinlich jeder aufgeklärte Mensch im klaren. Dennoch muss man es in deutschen Medien endlich einmal schaffen, zwischen Weltuntergangs-Kinderquatsch und ernsthaften Krisen, die einfach Teil der menschlichen Zivilisation sind, zu unterscheiden.
    Natürlich kann man es sich schön einfach machen, und alle Analysen, die auf Krisenphänomene hinweisen, im Bausch und Bogen als lächerliche Weltuntergangsszenarien verwerfen.
    Weit mehr entspricht es aber den Tatsachen, dass es in der realen Welt keine Garantie für nichts gibt. Auch nicht für die langfristige Stabilität vom gegenwärtigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Und fest steht auch, dass je höher man ein Kartenhaus stapelt, es um so schneller in sich zusammenfallen kann. Das ist einfach eine bittere Pille, die man zu schlucken bereit sein sollte, wenn man sich nicht bis in alle Ewigkeit in seinem Wolkenkuckucksheim verbarrikadieren möchte.
  7. #7

    Albert Einstein

    @: Helmut Schmidt: 'Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!'

    Helmut Schmidt war ein guter Politiker, der manches was er sagt ist völlig daneben.
    "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. (....) Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen." (...) Albert Einstein
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Inzwischen könnten die Kollegen erkannt haben, dass das Problem mit der Zukunft ihre Unvorhersehbarkeit ist.

    Augstein: Warnung vor Apokalypse ist Aufforderung zur Reform - SPIEGEL ONLINE
    Wie schon Meister Yoda treffend bemerkte: "Always in motion the future is" :-)
  9. #9

    optional

    Es ist so billig, sich in Untergangsvisionen zu ergeben, die Realität holt die selbsternannten Propheten regelmäßig ein. Ob es nun der Club of Rome, Salonlinke oder konservative Teufel-an-die-Wand-Maler sind: Nach uns die Sintflut; doch ausgeblendet wird dabei immer die Realität.


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