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S.P.O.N. - Im Zweifel links: Der Kampf der Bösen
Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 gibt es nur Verlierer: Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen. Der Westen hat im Kampf gegen den Terror seine Werte verraten. Und jetzt haben wir auch noch die Islamophoben an der Backe.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...785049,00.html
- #40 08.09.2011 14:03 von
...
Nach Kolumnist Fleischhauer ist es in linken Kreisen chic an ein von den USA selbst insziniertes 9/11 zu glauben. Augstein glaubt bei diesen Fragen bedingungslos der US-Administration, was die Frage aufwirft wie links er wirklich ist. In diesem Punkt überzeugen mich die Erklärungen der US-Administration keineswegs, das heißt ich bin linker als Augstein (ohne es zu wollen)!
Und die bösen, bösen Islamophoben! Das sind doch die, die bei einer Verbrechensmeldung im Lokalteil der Zeitung aus dem Vornamen des Täters auf einen moslemischen Hintergrund desselben schließen! Was ja überhaupt nicht möglich ist wie uns Gutmenschen immer wieder versichern. - #41 08.09.2011 14:03 von
Was mich erschreckt....
Bin Laden ein Produkt der CIA - und keiner spricht von den Kriegsverbrechen der USA gegen den Irak und von der mind. haben Million Toten die dieser Rache Feldzug der Familie Busch gekostet hat..
Der Terrorist hat uns den Spiegel vorgehalten und unsere Moral bloßgestellt. Und mal ganz nüchtern.. Wenn Milosevic und Co Kriegsverbrecher sind, dann ist es auch die Bush Administration mit den Verbrechern Rumsfeld & Wolfowitz die 10 Jahre danach ganz unverblümt vom Rache Feldzug gegen Sadam sprechen - übrigens auch ein Ziehkind der CIA
Aber zum 10 Jahrestag sieht man dann "nur" brennende Türme...und Bush veröffentlicht vielleicht eine neues Buch ....
http://www.zeit.de/online/2006/41/irak-opfer-studie - #42 08.09.2011 14:03 von
Daran kann ich mich auch gut erinnern...
...es waren ganze Straßenzüge z.B. aus Beirut (um mal einen Namen zu nennen) zu sehen. An ihre "paar hundert" müssen Sie da wohl noch ein paar Nullen dranhängen. Breite Straßen und Plätze so weit das Auge reichte. Aber die Islamophoben haben sicher die Lichterketten falsch interpretiert...
- #43 08.09.2011 14:06 von
Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen.
Nur eine einzige Frage, komme da einfach nicht dahinter, obwohl dieser Satz in x-Variationen regelmäßig kommt:
"Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen."
Welcher "Islam" wurde denn als Geisel genommen? Welches ist denn der richtige Islam? Eine wirklich ernste Frage. Wäre nett von Herrn Augstein, das einmal klar zu stellen, er weiß da offensichtlich mehr. - #44 08.09.2011 14:07 von
.
An Lehman Brothers war aber nun wirklich garnichts jüdisch.
Wie verzweifelt Rechtsextreme hier versuchen, ihren antisemitismus als etabliert hinzustellen, ist fast schon lustig.
Politische Korrektheit ist ein ganz ähnlicher Begriff, wurde von amerikanischen Rassisten erfunden, damit diese so tun konnten, als seien die bösen bösen Nicht-Rassisten die eigentlichen Unterdrücker.Zitat von FMK Beitrag anzeigen
Islamophob ist man dann, wenn man nicht erkennt, welch eine wunderbare Religion der Islam doch ist, und sich ihm folglich unterwirft.
Denn das hatten die iranischen Mullahs damit im Sinn, als sie im Zug der islamischen Revolution diesen Begriff in .....
Seltsam, die Leute, die "Islamophobia" als Kampfbegriff der Mullahs bezeichnen (und ja, Iran benutzt islamophobie wirklich als Kampfbegriff - sexuelle Orientierung wurde ja mit dem Argument der "Islamophobie" aus der Menschenrechtscharta ausgeklammert) schwadronieren andauernd von böser "political Correctness". Da fehlt es offenbar an Selbstreflexion.
Fakt ist, das wir eine Islamfeindlichkeit haben. Das erkennt man dann, wenn mal wieder "der Islam" verantwortlich gemacht wird. In der Realität ist es ja nur eine kleine Teilströmung desselben.
"Der Islam" ist etwa so homogen wie "das Christentum" - wie man an Irland sah, haben sich Christen öfters gegenseitig bis aufs Blut bekämpft, und Islamisten tun das heute weiterhin - ihr Hauptziel ist ja eben NICHT der Westen.
Islamisten töten primär Muslime. Eben die moderaten Muslime, oder die Muslime einer anderen Glaubensrichtung.
Deshalb ist "der Islam" auch nicht das Problem. Rein faktisch nicht.
"Islamkritiker" nehmen sich mit fanatischen Islamisten wenig, beide leben vom verteufeln der Gegner. Und beide brauchen sich gegenseitig zum Überleben.
"Die Muslime" sind in Europa keine Gefahr, und werden auch keine Gefahr sein. Die "demographische Bombe" ist ein Witz - nach 1-2 Generationen gleicht sich die Geburtenrate an. Wir werden unsere Kleidernormen selbstverständlich behalten, und wenn eine spinnerte Gruppe Muslime irgendwann meint, dies ändern zu wollen, dann wird sie eben dann ausgebuht. Fertig.
Gibt ein wunderbares Video zu Extremisten, von Monthy Python. Bezieht sich direkt nicht auf Islamisten - könnte aber genauso auf sie passen.
http://www.youtube.com/watch?v=HLNhP...eature=related
Und auf Islamkritiker. - #45 08.09.2011 14:10 von richie
- #46 08.09.2011 14:10 von
"der Freitag", sein Verleger & 9/11
Sehr geehrter Herr Augstein,
da sind Ihnen einige Autoren des Blattes, dem Sie als Verleger vorstehen, um Längen voraus ...
"Ex-Geheimdienstler/Militärs kritisieren 9/11 Vertuschung"
"9/11 - Keine Wahrheit, Nirgends"
"Warum die USA 2001 Afghanistan bombardierten"
... wie kann das sein? Schon klar, Spon würde keine "Verschwörungstheorien" veröffentlichen - von der offiziell verordneten aber unbewiesenen VT mit Osama und den 19 Teppichmessern natürlich mal abgesehen - aber wieso lassen Sie sich auf so einen Kuhhandel ein? - #47 08.09.2011 14:11 von
Dank KingChalid
das haben Sie wohlwörtlich auf den Punkt gebracht.
Um den ganzen "Futter" zu geben, hier ein gutes Beispiel wohlgelungener Integration der mit Sicherheit nicht 1. Generation:
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...785076,00.html - #48 08.09.2011 14:14 von
Kritik bedeutet auch Selbstkritik
Sie leben in einer Traumwelt. Niemand hat etwas gegen Kritik - jedenfalls niemand, den ich ernst nehmen würde. Nicht am Islam, nicht an einer Religion, nicht an anderen Dingen. Es geht darum, ob die Kritik "gesund" ist oder über das Ziel hinausschiesst.
Dieser Frage scheinen Sie sich nicht stellen zu wollen.
Deshalb übertreiben Sie (oder verkennen die Realität) und versuchen, die Kritik am Rechtspopulismus etc. bis hin zur veritablen Islamophobie - oder wollen Sie bestreiten dass es diese überhaupt gibt? - ins Lächerliche zu ziehen.
Wenn Sie Kritik wollen (und das ist in einer Demokratie ja selbstverständlich und gut), dann müssen Sie allerdings auch bereit sein, Ihre eigene Position kritisch hinterfragen zu lassen.
Aus einer Spirale von Gewalt, die der Artikel von Aust excellent analysiert, kann der Ausstieg nur gelingen, wenn intelligenter Meinungsaustausch mit gegenseitigem Hinterfragen aller Positionen entwickelt und gepflegt wird.
Davon und das zeigt leider auch Ihr Beitrag, sind wir noch ein gutes Stück weit entfernt. - #49 08.09.2011 14:14 von
Die Realität ist komplizierter
Dann scheinen sie bewusst Geschichten wie diese zu übersehen:
http://www.spiegel.de/politik/auslan...716159,00.html
Und da sie bisher versaeumt haben sich öffentlich von diesem christlichen Fundamentalisten abzugrenzen, muss ich von ihrer heimlichen Zustimmung ausgehen. So jedenfalls das Argument derer die ständig von moderaten Muslimen Abgrenzungsnaussagen gegenüber fundamentalistischen Spinnern erwarten. Ist in der Realität aber reichlich unrealistisch. Wenn ich mich (als liberlaler Christ der ich bin) ständig von all den fanatischen Kollegen abgrenzen müsste, um meine eigene liberale Gesinnung zu beweisen, hätte ich viel zu tun.
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