S.P.O.N. - Im Zweifel links: Der Kampf der Bösen

Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 gibt es nur Verlierer: Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen. Der Westen hat im Kampf gegen den Terror seine Werte verraten. Und jetzt haben wir auch noch die Islamophoben an der Backe.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...785049,00.html
  1. #40

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 gibt es nur Verlierer: Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen. Der Westen hat im Kampf gegen den Terror seine Werte verraten. Und jetzt haben wir auch noch die Islamophoben an der Backe.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...785049,00.html
    Nach Kolumnist Fleischhauer ist es in linken Kreisen chic an ein von den USA selbst insziniertes 9/11 zu glauben. Augstein glaubt bei diesen Fragen bedingungslos der US-Administration, was die Frage aufwirft wie links er wirklich ist. In diesem Punkt überzeugen mich die Erklärungen der US-Administration keineswegs, das heißt ich bin linker als Augstein (ohne es zu wollen)!
    Und die bösen, bösen Islamophoben! Das sind doch die, die bei einer Verbrechensmeldung im Lokalteil der Zeitung aus dem Vornamen des Täters auf einen moslemischen Hintergrund desselben schließen! Was ja überhaupt nicht möglich ist wie uns Gutmenschen immer wieder versichern.
  2. #41

    Was mich erschreckt....

    Zitat von Meckermann Beitrag anzeigen
    Was mich erschreckt hat, waren weniger die Bilder der brennenden Türme, sondern die der feiernden und jubelnden Menschen auf der sogenannten "Arabischen Straße".
    Aber vielleicht bin ich ja auch nur ein bisschen islamophob und das waren alles ein paar wenige Extremisten.
    Bin Laden ein Produkt der CIA - und keiner spricht von den Kriegsverbrechen der USA gegen den Irak und von der mind. haben Million Toten die dieser Rache Feldzug der Familie Busch gekostet hat..
    Der Terrorist hat uns den Spiegel vorgehalten und unsere Moral bloßgestellt. Und mal ganz nüchtern.. Wenn Milosevic und Co Kriegsverbrecher sind, dann ist es auch die Bush Administration mit den Verbrechern Rumsfeld & Wolfowitz die 10 Jahre danach ganz unverblümt vom Rache Feldzug gegen Sadam sprechen - übrigens auch ein Ziehkind der CIA
    Aber zum 10 Jahrestag sieht man dann "nur" brennende Türme...und Bush veröffentlicht vielleicht eine neues Buch ....
    http://www.zeit.de/online/2006/41/irak-opfer-studie
  3. #42

    Daran kann ich mich auch gut erinnern...

    Zitat von membot Beitrag anzeigen
    Ne ne, das waren sicher alle 1,5 Milliarden Muslime, die Sie in Ihrem Fernseher gesehen haben.
    Sie können ja sich die Bilder ja noch mal anschauen und zählen. Wenn Sie auf hundert kommen, halte ich das schon für viel.
    Und was soll die Arabische Straße sein? Ist die irgendwo in Berlin?
    ...es waren ganze Straßenzüge z.B. aus Beirut (um mal einen Namen zu nennen) zu sehen. An ihre "paar hundert" müssen Sie da wohl noch ein paar Nullen dranhängen. Breite Straßen und Plätze so weit das Auge reichte. Aber die Islamophoben haben sicher die Lichterketten falsch interpretiert...
  4. #43

    Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen.

    Nur eine einzige Frage, komme da einfach nicht dahinter, obwohl dieser Satz in x-Variationen regelmäßig kommt:

    "Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen."

    Welcher "Islam" wurde denn als Geisel genommen? Welches ist denn der richtige Islam? Eine wirklich ernste Frage. Wäre nett von Herrn Augstein, das einmal klar zu stellen, er weiß da offensichtlich mehr.
  5. #44

    .

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    oder die Anschläge des jüdischen Finanzkapitalismus (Lehman Brothers).
    An Lehman Brothers war aber nun wirklich garnichts jüdisch.
    Wie verzweifelt Rechtsextreme hier versuchen, ihren antisemitismus als etabliert hinzustellen, ist fast schon lustig.

    Zitat von FMK Beitrag anzeigen
    Islamophob ist man dann, wenn man nicht erkennt, welch eine wunderbare Religion der Islam doch ist, und sich ihm folglich unterwirft.
    Denn das hatten die iranischen Mullahs damit im Sinn, als sie im Zug der islamischen Revolution diesen Begriff in .....
    Politische Korrektheit ist ein ganz ähnlicher Begriff, wurde von amerikanischen Rassisten erfunden, damit diese so tun konnten, als seien die bösen bösen Nicht-Rassisten die eigentlichen Unterdrücker.
    Seltsam, die Leute, die "Islamophobia" als Kampfbegriff der Mullahs bezeichnen (und ja, Iran benutzt islamophobie wirklich als Kampfbegriff - sexuelle Orientierung wurde ja mit dem Argument der "Islamophobie" aus der Menschenrechtscharta ausgeklammert) schwadronieren andauernd von böser "political Correctness". Da fehlt es offenbar an Selbstreflexion.


    Fakt ist, das wir eine Islamfeindlichkeit haben. Das erkennt man dann, wenn mal wieder "der Islam" verantwortlich gemacht wird. In der Realität ist es ja nur eine kleine Teilströmung desselben.

    "Der Islam" ist etwa so homogen wie "das Christentum" - wie man an Irland sah, haben sich Christen öfters gegenseitig bis aufs Blut bekämpft, und Islamisten tun das heute weiterhin - ihr Hauptziel ist ja eben NICHT der Westen.

    Islamisten töten primär Muslime. Eben die moderaten Muslime, oder die Muslime einer anderen Glaubensrichtung.
    Deshalb ist "der Islam" auch nicht das Problem. Rein faktisch nicht.

    "Islamkritiker" nehmen sich mit fanatischen Islamisten wenig, beide leben vom verteufeln der Gegner. Und beide brauchen sich gegenseitig zum Überleben.


    "Die Muslime" sind in Europa keine Gefahr, und werden auch keine Gefahr sein. Die "demographische Bombe" ist ein Witz - nach 1-2 Generationen gleicht sich die Geburtenrate an. Wir werden unsere Kleidernormen selbstverständlich behalten, und wenn eine spinnerte Gruppe Muslime irgendwann meint, dies ändern zu wollen, dann wird sie eben dann ausgebuht. Fertig.


    Gibt ein wunderbares Video zu Extremisten, von Monthy Python. Bezieht sich direkt nicht auf Islamisten - könnte aber genauso auf sie passen.

    http://www.youtube.com/watch?v=HLNhP...eature=related

    Und auf Islamkritiker.
  6. #45

    ...

    Zitat von sexobjekt Beitrag anzeigen
    wo sind den all diese "Islamophoben"?
    Ich kenne nur Mitmenschen denen der Islam an sich völlig egal ist.
    Die damit nichts zu tun haben wollen,.....
    Nein, das ist man, wenn man anderen verbieten will, ein Kopftuch zu tragen, oder wenn man ganz gezielt den Zuzug von Moslems unterbinden möchte.
  7. #46

    "der Freitag", sein Verleger & 9/11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 gibt es nur Verlierer: Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen. Der Westen hat im Kampf gegen den Terror seine Werte verraten. Und jetzt haben wir auch noch die Islamophoben an der Backe.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...785049,00.html
    Sehr geehrter Herr Augstein,
    da sind Ihnen einige Autoren des Blattes, dem Sie als Verleger vorstehen, um Längen voraus ...
    "Ex-Geheimdienstler/Militärs kritisieren 9/11 Vertuschung"
    "9/11 - Keine Wahrheit, Nirgends"
    "Warum die USA 2001 Afghanistan bombardierten"

    ... wie kann das sein? Schon klar, Spon würde keine "Verschwörungstheorien" veröffentlichen - von der offiziell verordneten aber unbewiesenen VT mit Osama und den 19 Teppichmessern natürlich mal abgesehen - aber wieso lassen Sie sich auf so einen Kuhhandel ein?
  8. #47

    Dank KingChalid

    Zitat von KingChalid II Beitrag anzeigen
    ...so gleicht sich alles doch irgendwie aus! ...denn seit einer Weile haben alle die durchaus mit Recht auf klar zu erkennende Integrationsprobleme in diesem Lande hinweisen das Vergnügen von leicht hysterisierten Relativisten und Verniedlichern Ihrer Coleur als "krank" bezeichnet zu werden! (-;
    das haben Sie wohlwörtlich auf den Punkt gebracht.

    Um den ganzen "Futter" zu geben, hier ein gutes Beispiel wohlgelungener Integration der mit Sicherheit nicht 1. Generation:
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...785076,00.html
  9. #48

    Kritik bedeutet auch Selbstkritik

    Zitat von lai Beitrag anzeigen
    die sich in weiten Teilen Europas ausbreitet ..." Sehr schön; der Islam ist grundsätzlich immer und ausschließlich edel, hilfreich und gut. Wer das hinterfragt, ist krank.
    Sie leben in einer Traumwelt. Niemand hat etwas gegen Kritik - jedenfalls niemand, den ich ernst nehmen würde. Nicht am Islam, nicht an einer Religion, nicht an anderen Dingen. Es geht darum, ob die Kritik "gesund" ist oder über das Ziel hinausschiesst.
    Dieser Frage scheinen Sie sich nicht stellen zu wollen.

    Deshalb übertreiben Sie (oder verkennen die Realität) und versuchen, die Kritik am Rechtspopulismus etc. bis hin zur veritablen Islamophobie - oder wollen Sie bestreiten dass es diese überhaupt gibt? - ins Lächerliche zu ziehen.
    Wenn Sie Kritik wollen (und das ist in einer Demokratie ja selbstverständlich und gut), dann müssen Sie allerdings auch bereit sein, Ihre eigene Position kritisch hinterfragen zu lassen.

    Aus einer Spirale von Gewalt, die der Artikel von Aust excellent analysiert, kann der Ausstieg nur gelingen, wenn intelligenter Meinungsaustausch mit gegenseitigem Hinterfragen aller Positionen entwickelt und gepflegt wird.

    Davon und das zeigt leider auch Ihr Beitrag, sind wir noch ein gutes Stück weit entfernt.
  10. #49

    Die Realität ist komplizierter

    Zitat von Oberzembo Beitrag anzeigen
    "
    Ich hab noch nie gehört, das ein Muslim einen Westler für Fanatisch halten würde...
    Dann scheinen sie bewusst Geschichten wie diese zu übersehen:
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...716159,00.html
    Und da sie bisher versaeumt haben sich öffentlich von diesem christlichen Fundamentalisten abzugrenzen, muss ich von ihrer heimlichen Zustimmung ausgehen. So jedenfalls das Argument derer die ständig von moderaten Muslimen Abgrenzungsnaussagen gegenüber fundamentalistischen Spinnern erwarten. Ist in der Realität aber reichlich unrealistisch. Wenn ich mich (als liberlaler Christ der ich bin) ständig von all den fanatischen Kollegen abgrenzen müsste, um meine eigene liberale Gesinnung zu beweisen, hätte ich viel zu tun.