Zitat von
Anton T
Also nochmal für die Langsamen unter uns: Die Auffanggesellschaft soll die 11.000 ehemaligen Schleckerleute u.U. weiterbilden und diesen Menschen helfen, neue, gute Jobs ANDERSWO, nicht bei Schlecker zu finden. Sie soll den 11.000 überwiegend Frauen die Existenzangst nehmen. Nicht Schlecker soll geholfen werden, nicht die Jobs dort erhalten werden, weil die ohnehin schon futsch sind, sondern den arbeitslosen Frauen. Die Auffanggesellschaft soll Kündigungsklagen der 11.000 verhindern, so daß künftige Investoren bei Schlecker nicht abgeschreckt werden und wenigstens die verbliebenen Jobs erhalten bleiben. Ginge es um 11.000 arbeitslose Apotheker, Hoteliers oder Steuerberater, so würde uns die FDP mit ihrem pseudoordnungspolitischen Geschwätz verschonen. Aber es geht um 11.000 Nicht-FDP-Wählerinnen, deshalb profilieren sich die seelenlosen Robotniks von der FDP auf dem Rücken dieser Frauen und hoffen, daß die maulende und abtrünnige Klientel zurückkehrt, was auch der Fall ist. Das ist Wahlkampf der allerbilligsten Art, von dem sich nur der wohlsituierte Pöbel angesprochen fühlt. Aber genau der ist ja zu großem Teil FDP-Elektorat.