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S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Pack die Perücken ein, Opa!

Verkleidungskünstler und Volksaufklärer - Günter Wallraff ist beides. Doch auch der Hape Kerkeling der Investigativrecherche ist nicht gefeit vor den Tücken des Alters. 69 Jahre alt ist er inzwischen. Er darf mit bestem Gewissen im Altenheim weiterrecherchieren.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...836441,00.html
  1. #50

    Was will Frau Burmester?

    Wollen Sie denn etwa den Paketdiensten zur Seite springen, indem sie hier erklärt, dass die Arbeit nur für den 69 jährigen schwer ist. Oder will sie auch den G. Wallraff "schlecht reden"? In welcher Welt lebt denn Frau Burmester?
    Man kann sich sicherlich an Wallraff reiben, aber doch nicht so wie das Fraur Burmester tut.
  2. #51

    Unter der Gürtellinie ...

    Was soll dieses pseudo-lustige Abwerten eines so verdienstvollen Rechercheurs aufgrund des Lebensalters von G. W.?
    Kann es sein, dass der S.P.O.N. schlicht neidisch ist, weil Wallraff seine neueste Recherche ohne Beteiligung des Spiegels veröffentlich hat?
    Dieser neue Spiegel-Stil der persönlichen Verunglimpfung auf ach so humorvolle Weise (z. B. auch von Grass) gefällt mir absolut nicht!
    Haben Sie das nötig ...?
  3. #52

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er darf mit bestem Gewissen im Altenheim weiterrecherchieren.
    Hallo,
    dieser Artikel hat eine Chance das dummfrechste Elaborat zu sein, dass sich zum Thema Günter Wallraff äussert.

    Es reiht sich ein in eine lange Liste an Arbeiten von Journalisten die sich zu Schade für Recherche sind und die Wallraffs Ernsthafigkeit als lästig empfinden.
  4. #53

    Journalismus?

    Die "Schreibe" von Frau Burmester ist repräsentativ für die Entwicklung des Spiegels und einer der Gründe, warum ich das Abo gekündigt habe. Keine Ahnung, ob das kritisch, lustig oder provozierend sein soll. Auf jeden Fall ist es schlecht .
  5. #54

    Wenn Sie Cojones hätten

    Zitat von susvol1 Beitrag anzeigen
    Die "Schreibe" von Frau Burmester ist repräsentativ für die Entwicklung des Spiegels und einer der Gründe, warum ich das Abo gekündigt habe. Keine Ahnung, ob das kritisch, lustig oder provozierend sein soll. Auf jeden Fall ist es schlecht .
    Die Autorin ist eine freie Autorin. Sie bezieht ein Zeilen- oder Worthonorar.
    Das wird gezahlt völlig unabhängig von der Qualität des Beitrages.

    Außerdem ist die Autorin "schon" 46 Jahre alt. Sie kommt bald selbst in das Alter, das sie für solche Recherchen disqualifiziert.

    Wenn Sie Cojones hätten, würden Sie sich für die Altersdiskriminierung Wallraffs entschuldigen.
    Sie sehen, es ist schon eine andere Baustelle über reale Gesellschaftsprobleme zu urteilen, als über französische Präsidentinnengatinnen zu lästern.
  6. #55

    [QUOTE=susvol1;10299871]Die "Schreibe" von Frau Burmester ist repräsentativ für die E

    Zitat von susvol1 Beitrag anzeigen
    Die "Schreibe" von Frau Burmester ist repräsentativ für die Entwicklung des Spiegels und einer der Gründe, warum ich das Abo gekündigt habe. Keine Ahnung, ob das kritisch, lustig oder provozierend sein soll. Auf jeden Fall ist es schlecht .
    Das Jüngere ältere Leute polemisch angreifen, ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich wird es dann, wenn eine Einzelperson als zu "alt" in einem FRÜHER auf hohem Niveau recherchierenden Zeitschrift wie der Spiegel diskreditiert wird.

    Was bedeutet der Verfasserin zu alt. Ist es die Pensionsgrenze? Ist es die Grenze, die in vielen Personalbüros praktiziert wird.

    Liebe Frau Burmester, definieren Sie bitte die Altersgrenze, denn Ihr Beispiel an einer Einzelperson aufgehängt, betrifft eine ganze Generation, am Beispiel der von dem deutschen Volk gewählten Bundestagsabgeordneten verdeutlicht.

    - 37 Abgeordnete sind älter als 67 Jahre

    - 132 Abgeordnete sind älter als 62 Jahre, also fürs Altersheim qualifiziert

    - 246 Abgeordnete sind älter 56 Jahre, sie könnten sich bei Nutzung einer Vorruhestandsregelung im Altenheim bewerben

    Personalbüros praktizieren eine Altersgrenze von ca. 50 Jahren, d.h.343 von 620 Abgeordneten haben keine Chance auf einen neuen Arbeitsplatz.

    Die Konsequenz: 55 % aller Bundestagsabgeordneten sind zu alt.

    Mein Vorschlag: Sie sollten das Wahlrecht ändern oder
    einfach akzeptieren, was schon Agatha Christie bestätigt hat in ihrem Roman

    Alter schützt vor Weisheit nicht.

    Bitte um Antwort, bis auch ich guten Gewissens den nächsten Spiegel kaufen kann.
  7. #56

    Hund / Mond

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verkleidungskünstler und Volksaufklärer - Günter Wallraff ist beides. Doch auch der Hape Kerkeling der Investigativrecherche ist nicht gefeit vor den Tücken des Alters. 69 Jahre alt ist er inzwischen. Er darf mit bestem Gewissen im Altenheim weiterrecherchieren.

    Silke Burmester über Günter Wallraff und sein fortgeschrittenes Alter - SPIEGEL ONLINE
    Dazu fällt einem unwillkürlich ein Sprichwort ein: Was kümmert es den großen Mond, wenn ein kleiner Hund ihn ankläfft?

    Er wird trotzdem weiter seine Runden ziehen, unbeirrt die Nacht erhellen und das Hundegekläff nicht mal hören :-)
  8. #57

    Zitat von My2Cents Beitrag anzeigen
    Ich glaube, es ist primäre Aufgabe von Frau Burmester, uns mit herabwürdigenden Kommentaren zu empören, damit wir erbost darauf reagieren, Kommentare lesen und schreiben und somit PIs generieren und so den TKP nach oben treiben.

    ...und das ist gut so. Denn schließlich muss hier jemand den Laden bezahlen. Wenn schon nicht wir, die Verwerter, dann doch zumindest die Werbewirtschaft.
    Also, nicht wirklich aufregen. Lohnt sich nicht. Die Deutungshoheit der Realität liegt immer noch bei uns.
    Genau! SO ist es!
    Wir, die wir uns hier über irgendetwas empören, eifrig zustimmen oder uns darüber lustig machen, sind lediglich schnöder Mittel zum Zweck. Nicht umsonst meldet sich hier ja auch NIEMALS ein Autor zu Wort und nimmt im Forum Stellung, und sei die Foren-Kritik auch noch so fundiert und berechtigt.

    Und so steht zu vermuten, dass - traurig, aber wahr - der tiefere Sinn von Artikeln wie diesem noch nicht einmal darin besteht, Herrn Wallraff zu beleidigen oder auf unlautere Weise herunterzuputzen... sondern einfach nur darin, bessere Werbeeinnahmen zu kassieren.
    Das erklärt dann auch das Phänomen Fleischhauer & Co. - je lauter die Empörung, umso schriller klingelt die Werbeeinnahmenkasse.
  9. #58

    Frau Burmester hat sicher recht, wenn sie Wallraff nahe legt, wieder etwas kürzer zu treten. Seine Art des investigativen Journalismus funktioniert umso besser, je seltener und dafür kraftvoller er daher kommt. Ein inflationäres Gebaren der Selbstdarstellung wegen ist daher kontraproduktiv.

    Was den Rest des Artikels angeht, ganz schwach, Frau Burmester. Ist ja interessant, dass sie einen 69jährigen für einen alten Sack halten, aber dafür traut er sich mehr zu, als die meisten Journalisten, die das Internet mit einer aussagekräftigen Quelle verwechseln. Insofern, sparen sie sich ihren Sarkasmus und schelten sie Kollegen, die es wirklich verdient haben.
  10. #59

    Niveauloser Beitrag

    Ich empfinde diesen Beitrag von Frau Burmester als niveaulos und diskriminierend. Sie bringt gegen Herr Wallraff nichts weiter vor als dessen fortgeschrittenes Alter. Setzten Sie sich doch mit seinen Inhalten auseinander. Niemand benötigt solche alterdiskriminierenden Beiträge (wohlgemerkt bin ich von 69 noch weit entfernt). Ich wundere mich, dass der Spiegel so niveaubefreite Beiträge überhaupt veröffentlicht.


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