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S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Ihr seid echte Silbersäcke

Samuel Zuder Leichte Mädchen, Luden und Hans Albers - daran denken viele Touristen, wenn sie St. Pauli hören. Ein paar Hamburger Kaufleute sorgen sich nun, dass das Rotlicht-Viertel so langsam sein verruchtes Image verliert und retten deshalb eine Kiez-Kaschemme vor der Abrissbirne. Schönen Dank!

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...848158,00.html
  1. #1

    Ruf ruiniert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Ein paar Hamburger Kaufleute sorgen sich nun, dass das Rotlicht-Viertel so langsam sein verruchtes Image verliert und retten deshalb eine Kiez-Kaschemme vor der Abrissbirne...
    Silke Burmester über die Hamburger Kneipe Silbersack - SPIEGEL ONLINE
    Es ist eben alles relativ.
  2. #2

    lol

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Leichte Mädchen, Luden und Hans Albers - daran denken viele Touristen, wenn sie St. Pauli hören. Ein paar Hamburger Kaufleute sorgen sich nun, dass das Rotlicht-Viertel so langsam sein verruchtes Image verliert und retten deshalb eine Kiez-Kaschemme vor der Abrissbirne. Schönen Dank!

    Silke Burmester über die Hamburger Kneipe Silbersack - SPIEGEL ONLINE
    Manchmal gibts dort auch "authentisches". Hans Albers Platz, rechts neben der Davidswache, ein Stückchen hoch laufen und dann nach links in die Herbertstraße. Ehefrauen müssen da draußen bleiben.

    Das sag ich jetzt als Exilbadener, wohnhaft in Berlin :D
  3. #3

    So snakt nur

    der/die keine Ahnung hat. Die Pfeffersäcke wollen wirklich den Silbersack erhalten, hauptsächlich aus Nostalgie, aber wie immer bei Pfeffersäcken, weil ihre anderen Grunstücke den Charm des (halb-) alten St. Paulis brauchen und langfristig ihnen das Grundstück erhalten bleibt. Die fühlen sich wirklich als Retter, weil normalerweise immer auf St. Pauli abgerissen und damit mehr Geld verdient wird.
    Retten ist Retten, entscheidend ist was am Schluss rauskommt, gerade auf St. Pauli.
  4. #4

    Schwarm-Ahnung

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    Die Pfeffersäcke wollen wirklich den Silbersack erhalten, hauptsächlich aus Nostalgie, aber wie immer bei Pfeffersäcken, weil ihre anderen Grunstücke den Charm des (halb-) alten St. Paulis brauchen und langfristig ihnen das Grundstück erhalten bleibt.
    So haben Sie beide Recht: Silke Burmeister mit dem nachvollziehbaren Hinweis auf den Zynismus der Immobilisten und Sie bestätigen die Autorin, indem Sie die Motive der Herren richtig ausführen. Was Haupt- und Nebensache für den Club ist, kann sich jeder selbst "aus-rechnen".
  5. #5

    Schade, wirklich schade.

    Ehrlich, mit kommen die Traenen, was aus der Reeperbahn geworden ist. Nichts ist mehr da von frueher. Ich bin am Holstenwall zur Schule gegangen, Schwimmunterricht im Wellenbad neben der Davidswache. Mutprobe, durch die Herbertstrasse mit Schulranzen rennen! Und spaeter dann die Gaeste auf die Reeperbahn fuehren, der Hamburger ging da nicht hin!!! Im Kaffee Kaese nach Interessentinen gucken, wir waren aber zu jung zum zum. Die Beatles waren zwar auch schon da, aber wurden kaum wahrgenommen.
    Der Circus entstand viel spaeter.
    Na ja, die Seeleute haben ja auch kaum noch Landurlaub.
    In meiner Jugendzeiten lagen die Frachter mindestens eine Woche an den Schuppen. Mit den Containerschiffen sind es nur noch Stunden. Und der FC St. Pauli mit seinen Spielern, die Catcher im Zelt davor. Haenschen Apel hiess einer der Spieler vom FC. einer seiner Arme war am Ellbogen amputiert und trotzdem war er ein guter Spieler.
    Schade, aber alles aendert sich. Die Glasfassaden ueberall. kein Herz mehr, aus vorbei: DAS HERZ VON ST. PAULI. Es ist nicht mehr mein Hamburg, dass ich vor 50 Jahren verliess.
  6. #6

    Nix Titel

    Zitat von papayu Beitrag anzeigen
    Ehrlich, mit kommen die Traenen, was aus der Reeperbahn geworden ist. Nichts ist mehr da von frueher. Ich bin am Holstenwall zur Schule gegangen, Schwimmunterricht im Wellenbad neben der Davidswache. Mutprobe, durch die Herbertstrasse mit Schulranzen rennen! Und spaeter dann die Gaeste auf die Reeperbahn fuehren, der Hamburger ging da nicht hin!!! Im Kaffee Kaese nach Interessentinen gucken, wir waren aber zu jung zum zum. Die Beatles waren zwar auch schon da, aber wurden kaum wahrgenommen.
    Der Circus entstand viel spaeter.
    Na ja, die Seeleute haben ja auch kaum noch Landurlaub.
    In meiner Jugendzeiten lagen die Frachter mindestens eine Woche an den Schuppen. Mit den Containerschiffen sind es nur noch Stunden. Und der FC St. Pauli mit seinen Spielern, die Catcher im Zelt davor. Haenschen Apel hiess einer der Spieler vom FC. einer seiner Arme war am Ellbogen amputiert und trotzdem war er ein guter Spieler.
    Schade, aber alles aendert sich. Die Glasfassaden ueberall. kein Herz mehr, aus vorbei: DAS HERZ VON ST. PAULI. Es ist nicht mehr mein Hamburg, dass ich vor 50 Jahren verliess.
    Ich kann Leute wie Sie nicht verstehen, die sich wie verzweifelt an den Status Quo klammern und traurig sind, dass sich ein Stadtteil nach 50 Jahren ändert. Zeigen Sie mir mal eine Großstadt wo sich 50 Jahre lang nichts tut. Wieso sind Sie eigentlich aus dem herzensguten Paradies gezogen?
    Hamburg hat sich schon immer rapide verändert und es ist ein Wunder, dass sich St. Pauli so lange halbwegs gehalten hat.
    Es ist einfach ein Stadtteil, der eine Top-Lage hat und dringend saniert werden muss. Wenn das die Bewohner nicht selber stemmen können, kommt da halt ein böser Investor und macht das. Dann aber halt zu der Lage angemessenen Preisen.
    Die Bewohner die auf St. Pauli leben verändern sich auch. Die haben mittlerweile Jobs und Familie und wollen biologisch, fair, nachhaltig und chic wohnen. Dazu kommen Zuzieher, die von dem Kulturangeboten angezogen sind und scheinbar auch bereit sind dafür zu bezahlen.
    Was soll den Ihrer Meinung gemacht werden?
    Und PS: Bitte benutzen Sie Umlaute, dass macht Ihren Beitrag viel leichter lesbar!
  7. #7

    :-d

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Manchmal gibts dort auch "authentisches". Hans Albers Platz, rechts neben der Davidswache, ein Stückchen hoch laufen und dann nach links in die Herbertstraße. Ehefrauen müssen da draußen bleiben.

    Das sag ich jetzt als Exilbadener, wohnhaft in Berlin :D
    Waren Sie schon einmal vor Ort?

    A) Sie gehen vom Hans-Albers-Platz die Gerhardstraße entlang und biegen dann nach links in die Herbertstraße ein.
    B) Sie laufen vom Hans-Albers-Platz die Friedrichstraße runter in Richtung Davidstraße und biegen dann dort nach links in Richtung Davidwache (ohne "S") ab, oder Sie biegen nach rechts ab und spazieren dann (die nächste rechts) von der anderen Seite aus in die Herbertstraße rein.

    Alle Angaben ohne Gewähr ... kann ja auch sein, dass die Immobilienhaie in den letzten Tagen da was umgestaltet haben. ;-)
  8. #8

    Zitat von CMH Beitrag anzeigen
    "Sie haben die "Freunde des Silbersack GmbH & Co. KG" gegründet - eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. "
    Frau Burmester glänzt wieder einmal mit nicht vorhandenem Wissen. Einen Gmb & Co. KG ist keine Gesellschaft mit beschränkter Haftung sondern eine Kommanditgesellschaft. Es ist wohl müssig, Frau Burmester die mannigfaltigen rechtlichen Unterschiede darzulegen....
    Wenn der Komplementär einer KG eine GmbH ist dann ist das eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung da ja nur der Komplementär voll haftet (und wenn er eine GmbH ist dann eben wieder nicht).
    Also keine Ahnung kann man hier einer Person in der Tat unterstellen
  9. #9

    Komplementär

    Zitat von CMH Beitrag anzeigen
    "Sie haben die "Freunde des Silbersack GmbH & Co. KG" gegründet - eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. "

    Frau Burmester glänzt wieder einmal mit nicht vorhandenem Wissen. Einen Gmb & Co. KG ist keine Gesellschaft mit beschränkter Haftung sondern eine Kommanditgesellschaft. Es ist wohl müssig, Frau Burmester die mannigfaltigen rechtlichen Unterschiede darzulegen....
    Der Komplementär ist in einer solchen Konstruktion aber die GmbH und daher die Haftung begrenzt auf das eingelegte Kapital. Sachlich hat Frau Burmester also Recht.

    [/Klugscheißmodus off]








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