Bis auf den blöden letzten Satz: Respekt!
Samuel Zuder Wer kennt Angela Merkel? Vielleicht ihre Büroleiterin. Vielleicht ihr Gatte. Wir, das Volk, jedenfalls kaum. Bis vor Kurzem. Doch jetzt stellte der junge Schauspieler David Kross der Kanzlerin die Frage nach ihrem Lieblingsfilm. Angela Merkel antwortete - und wir ahnen, was die Kanzlerin träumt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...849598,00.html
Bis auf den blöden letzten Satz: Respekt!
Ja, aber...
Wer trotz des literarischen Geschwurbels nicht weiß, daß Robert Redford am Ende des Nachnahmens mit "d" und nicht mit "t" geschrieben wird, der ist auch nicht unfehlbar. Die korrekte Schreibweise des Namens "zu googlen" hätte 1 Sekunde gedauert!
Übler Flüchtigkeitsfehler!
Redfort?
Tja, Frau Burmester, wahrscheinlich waren die Fragen vorgegeben und Merkel bestens bekannt, so dass sie ihre Antworten lange überlegen und beim Lieblingsfilm einen überraschend spontanen, romantischen, träumerischen Eindruck vermitteln konnte. Das bringt vor allem bei der weiblichen Wählerschaft bestimmt Sympathiepunkte und vor allem Stimmen.
Vielleicht hat Merkel sogar noch weiter raisoniert und schon vorweggenommen, dass Frau Burmester eine Kolumne über dieses Interview schreibt und damit zum willkommenen Muliplikator des von ihr gezeigten Bildes einer anderen, menschlichen Seite wird, das bei der Leserschaft draussen im Land gut ankommt. Wenn dem so ist, dann ahnen wir jetzt nicht, wovon Merkel träumt, sondern lediglich, woran sie interessiert ist, was die Bürger glauben sollen, wovon sie traumt!
Aber vielleicht hat sie ja auch eine solche, wenngleich gut versteckte, andere Seite.
die Kanzlerin bei der Kolumnistin keine Chance haben würde, was auch immer sie antworten würde, außer natürlich bei so einer belanglosen Frage wie nach dem Lieblingsfilm.
Ich fand die Antworten sehr gelungen, (übrigens seit wann ist trockener Humor kritikwürdig?) zum Teil auch originell. Sie hat auch manche Versuche der Fragenden (hauptsächling linke, unsäglich mal wieder Roth) sie auf's Kreuz zu legen souverän pariert. Respekt!
Da geben sich ein paar Promis und Systemgewinnler dazu hin, belanglose Fragen an eine Frau zu stellen, deren einziges Ziel der Machterhalt ist.Offensichtlich ist Beliebtheit das einzige Argument für viele deutsche Wähler die Wahlentscheidung zu treffen.Das weiß man auch in der Propagandaabteilung der CDU.Und mit Springer und Bertelsmann im Rücken wird fleißig an der nichtsagenden Popularität von Mutti gearbeitet.Ständen in Deutschland Franz Beckenbauer oder Kermit der Frosch zur Wahl, hätte es Angela wahrscheinlich nicht so einfach.Denk ich an Deutschland in der Nacht............
... dass Sie die Funktion eines Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland mit irgendwelchen sexuellen Gedanken vermischen?