Forum


 

S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Strampeln gegen das Sterben

Wir wollen nicht sterben - schon gar nicht in Würde. Wir krallen uns an das Dasein, weil wir wissen, dass danach nichts kommt. Leben und Tod sind wie eine schlechte Internetverbindung: Wer abtritt, reißt ein Loch in die Realität.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...835773,00.html
  1. #50

    sehr schön

    Ihre trockene und nüchterne Betrachtungsweise finde ich einfach gut. Das Danach ist wohl ähnlich wie das Davor. Alles "zappenduster". Na ja, immerhin ist man Teil der Homo-Sapiens-Ära und fühlt sich mitunter verpflichtet, den Fortbestand der "modernen" Mnschen zumindest zu unterstützen. Auch wenn damit womöglich die vorübergehende Zerstörung des Planeten verbunden ist. Die Natur wird es schon wegstecken. Der Homo Sapiens nicht.
  2. #51

    optional

    Nicht was man gern hätte ist ausschlaggebend, sondern was ist. Es ist nunmal so, dass es das Nichts nicht gibt und an das sich in Nichts auflösen muß man glauben genauso wie an die Sinnlosigjkeit des Lebens.
  3. #52

    Let's go

    Natürlich will ich sterben. Auf einer blauen Kugel durch eine sich ausdehnende Unendlichkeit zu rasen, ist nicht gerade die Erfüllung des Daseinssinns. Von allem Irdischen hat man früher oder später die Nase voll, genauso wie von Schokolade und Fernsehen.
  4. #53

    überbewertet

    Leben wird (genauso wie Sterben) völlig überbewertet.
  5. #54

    ein Vogel weiss auch nicht, warum es fliegen kann.
  6. #55

    Zitat von Multum Beitrag anzeigen
    ein Vogel weiss auch nicht, warum es fliegen kann.
    bestimmt um uns anzukacken.
  7. #56

    Januskopf

    Zitat von tinosaurus Beitrag anzeigen
    Das Danach ist wohl ähnlich wie das Davor. Alles "zappenduster".
    Ja, trocken und nüchtern trifft es ganz gut, allerdings auch nur eine mögliche Betrachtungsweise. Tatsächlich kann es sein, dass es davor und danach zappenduster ist. Das Davor, das ja schon stattgefunden hat, ist, mangels Erinnerung, ein zappendusteres Loch/Lücke in unserem Bewusstsein. Betrachten könnte man, wenn man möchte, nun die andere Seite, z. B. was wäre, wenn genau das Gegenteil von „Duster“ stattgefunden hat, im Davor? Ist beides möglich, da wir über keines von beiden etwas wissen?
  8. #57

    Zitat von Multum Beitrag anzeigen
    Für Was oder Wen, wärt ihr bereit zu sterben?
    Für meine Kinder!
  9. #58

    Pessimisten

    Ich habe selten so viele Zeilen pessimistischer Weltanschauungen gelesen wie hier. Der eigene Tod ist für das eigene Leben unbedeutend. Lebt in den Tag, verfolgt eure Ziele und ja, geht einfach davon aus, dass ihr unsterblich seid. Was habt ihr schon zu verlieren?
  10. #59

    Zitat von derjonny Beitrag anzeigen
    Ich habe selten so viele Zeilen pessimistischer Weltanschauungen gelesen wie hier. Der eigene Tod ist für das eigene Leben unbedeutend. Lebt in den Tag, verfolgt eure Ziele und ja, geht einfach davon aus, dass ihr unsterblich seid. Was habt ihr schon zu verlieren?
    Das Leben natürlich.

    Ihre Philosophie funktioniert in jungen Jahren noch ganz gut, je länger man lebt, desto mehr hängt man aber am Leben. Vielleicht ein wenig Gewohnheitssache, in jedem Fall aber ein universelles Phänomen.

    So sind es immer ältere Menschen, die junge Menschen in den Tod schicken.


TOP



TOP