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S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Revolution gegen die Evolution

Warum müssen wir eigentlich immer gegen andere Menschen kämpfen? Gegen Menschen, die anders denken und handeln als wir, die anders aussehen oder an einen anderen Gott glauben. Dabei wollen doch eigentlich alle nur dasselbe: die Liebe finden.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...854264,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Warum müssen wir eigentlich immer gegen andere Menschen kämpfen? Gegen Menschen, die anders denken und handeln als wir, die anders aussehen oder an einen anderen Gott glauben. Dabei wollen doch eigentlich alle nur dasselbe: die Liebe finden.

    Sibylle Berg über Liebe - SPIEGEL ONLINE
    Wenns wirklich so wäre, dann würden wir nicht gegen Menschen kämpfen.

    Doch es ist nicht so. Das sieht man auch ganz einfach wenn man eigene Kinder großzieht - der Aufwand, dass sie anderen Kindern nicht im Streit an die Gurgel gehen, dass sie sich lieb verhalten.

    Nein, Liebe finden ist nur eine Motivation des Menschen unter ganz vielen. Aber weil so positiv besetzt wird sie gerne überhöht.
  2. #2

    Nach einer Weile bekommt man Hunger

    nach 12 Stunden kuscheln im Bett wird man vielleicht hungrig. Dann gehen die Probleme los.
  3. #3

    Viele Themen...

    Nun ja, die „Evolution“ ist ein Kampfbegriff. Darwin beschreibt die Selektion durch die Dominanz des Stärkeren. In der Natur dominieren aber die Symbiosen. Selbst die „Raubtiere“ sind in ökologische Systeme eingebunden, was die „modernen Darwinisten“ gern verdrängen. Man kann Darwin also als Ideologen betrachten.

    „Denn Goethe war sich damals sicher, daß 'man nämlich den Unterschied des Menschen vom Tier in nichts einzelnem finden könne. Vielmehr ist der Mensch aufs nächste mit den Tieren verwandt'.
    http://achdulieberdarwin.blogspot.de...lefebvre.html“
    Und so neu scheinen Darwins Ideen auch nicht gewesen zu sein.
  4. #4

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Wenns wirklich so wäre, dann würden wir nicht gegen Menschen kämpfen.

    Doch es ist nicht so. Das sieht man auch ganz einfach wenn man eigene Kinder großzieht - der Aufwand, dass sie anderen Kindern nicht im Streit an die Gurgel gehen, dass sie sich lieb verhalten.

    Nein, Liebe finden ist nur eine Motivation des Menschen unter ganz vielen. Aber weil so positiv besetzt wird sie gerne überhöht.
    ich habe den text eher so verstanden, daß sich die liebe auch über die grenzen von partner, familie und freunde hinaus erstrecken müsste, was manchmal oder sogar sehr oft verdammt schwer sein kann bei all der hirnlosigkeit "da draussen", aber oft muss man einfach nur still sein und beobachten, seine mitmenschen als teil seiner eigenen familie betrachten. ich tue das manchmal in der u-bahn unbewusst und dabei realisiere ich den schwerz - ich sehe schwarze, weisse und alles dazwischen, ich stelle mir vor, daß es da mal gemeinsame vorfahren gab, hunderttausende jahre früher, wir waren da eine kleine familie, im zwist oder auf der suche nach dem irgendwo auseinandergegangen. nun treffen wir uns wieder, doch anstatt zu sehen, daß wir alle eins sind, die verbundenheit zuzulassen, gibt es nur hass und arglist wegen unbedeutender dinge, die nur im kopf vorgehen...es ist traurig...
  5. #5

    optional

    Sehr sehr sehr sehr sehr sehr schöner Text.

    Der müsste jetzt nur noch zwei Hürden überwinden. Die eine schwer, die andere praktisch unüberwindlich:

    1. Die richtigen (also die falschen) Menschen müssten ihn lesen.

    2. Diese Menschen müssten ihn wirklich VERSTEHEN.

    Werden Sie wieder zynisch, Frau Berg, dann tut einem die grundsätzliche menschliche Dummheit, die Sie beschreiben, beim Lesen nicht ganz so weh.
  6. #6

    Mit Liebe gehts besser

    Ein schöner Artikel.Bitte mehr davon.Schade das so wenig Menschen an die Liebe glauben.
  7. #7

    Laufen, immer auf dem Laufenden sein.

    So ist mein Leben. Meine erste Ehefrau ist mir weggelaufen!Der Zweiten bin ich weggelaufen und die Dritte ist mir zugelaufen und jetzt ist keiner von uns beiden mehr laeufig. Waer bei mir ja auch ein Wunder mit fast 74.
    Liebe ist nur ein Wort, schrieb schon der Mario der Simmel.
  8. #8

    mal was anderes .

    es hat gar keinen zweck, seine kinder erziehen zu wollen , sie machen einem sowieso alles nach .
    kinder können gar nicht anders, als andere so zu behandeln wie sie selbst behandelt wurden.
    von daher macht die goldene regel überhaupt nur sinn : behandle deine kinder so, wie du selbst behandelt werden möchtest und genau so werden sie andere behandeln .
    doch mal was anderes : liebe sibylle, über deinen kolumnen steht in fettschrift FRAGEN SIE FRAU SIBYLLE .
    nun sind hier schon so einige fragen gestellt worden . eine antwort von dir (IHNEN) habe ich noch nicht gelesen . was ist da los ? wurde dir (IHNEN) das vom spiegel verboten ?
    aber warum dann dieses motto ? so langsam fühle ich mich vergackeiert . (k)eine antwort ?
  9. #9

    noch'n Kommentar

    Das Pathos tropft und hinterlässt Flecken auf dem Laken.

    Kampf ist nicht das Gegenteil von Liebe, sondern Frieden. Liebe kann Leidenschaft sein und damit auch Kampf. Hoffentlich schreibt Frau Sibylle niemals Liebesromane. Wäre schade ums Papier.


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