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S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Liebe Welt, mir graut's vor dir

Missbrauchte Kinder, gnadenlose Despoten, arme Alte: Wie sollen wir umgehen mit all den Schreckensmeldungen, die pausenlos auf uns einprasseln? Wer jung ist, kann hoffen und demonstrieren. Aber wenn die Haare erst einmal grau werden, bleibt die Welt grauenvoll.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...831015,00.html
  1. #10

    kommentare

    und wie bei den Artikeln der wunderbaren Frau Berg üblich, wird hier fleißig kommentiert von frustrierten gewalttätigen Männern. Dieses sind die Teilnehmern und Verursachern der globalen Zerstörung, die mit Attacken gegen Frau Berg ihre Gier, Dummheit, Boshaftigkeit hinter Sozialdarwinismus und Zynismus verbergen. Unerträgliches Pack! Frau Berg sie sind ein Lichtblick in dieser Masse .
  2. #11

    Kein Grund zum Pessimismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Missbrauchte Kinder, gnadenlose Despoten, arme Alte: Wie sollen wir umgehen mit all den Schreckensmeldungen, die pausenlos auf uns einprasseln? Wer jung ist, kann hoffen und demonstrieren. Aber wenn die Haare erst einmal grau werden, bleibt die Welt grauenvoll.

    S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Kolumne von Sibylle Berg - SPIEGEL ONLINE
    Es wird viel Schreckliches berichtet, das ist wahr. Aber das liegt an unseren Medien. Die Mehrheit tauscht lustige Katzen- und Babybilder.
    Es wird viel Schreckliches berichtet, aber die Mehrheit geht morgens zum Bäcker und kauft frische Brötchen.
  3. #12

    Teufelskreis

    Womöglich ist diese Welt - ungeachtet der gegenteiligen Behauptung von Leibnitz - tatsächlich die schlechteste alle möglichen. Dies tröstet am Ende genauso wenig wie die Einsicht, dass es sich dabei wohl um eine naturgesetzliche Erscheinung handelt, wie die nähere Betrachtung jedes Fleckens Waldboden, jeder Ackerpfütze lehrt. Wenn jedoch das Grauen zur massenmedialen Konfektionsware wird, scheint sich ein unheilvoller Teufelskreis zu entwickeln, der vom ständigen Heraufsetzten der Reizschwelle und der sich dadurch herabgesetzten Hemmschwelle angetrieben wird.
  4. #13

    Zitat von adazaurak Beitrag anzeigen
    und wie bei den Artikeln der wunderbaren Frau Berg üblich, wird hier fleißig kommentiert von frustrierten gewalttätigen Männern. Dieses sind die Teilnehmern und Verursachern der globalen Zerstörung, die mit Attacken gegen Frau Berg ihre Gier, Dummheit, Boshaftigkeit hinter Sozialdarwinismus und Zynismus verbergen. Unerträgliches Pack! Frau Berg sie sind ein Lichtblick in dieser Masse .
    Wo und was schreiben diese von Ihnen beschriebenen Monster? Habe ich was übersehen?
  5. #14

    Multidimensional

    Den Streichelzoo habe ich mir erspart, aber das hier ist lustig:

    - Wir reden von Gleichberechtigung, installieren zwangsweise Frauenbeauftragte, aber den ersten Männerbeauftragten im Kanton Zürich finden wir grauenvoll.
    - Wir zählen Männergewalt auf, haben von häuslicher Frauengewalt aber noch nie etwas gehört (es gibt übrigens auch Männerhäuser).
    - Wir wissen von Kleinkindern, die der Vater mißbraucht, haben aber noch nie von den Fällen gehört, wo nur (alleine) die Mutter sie als Störung ihrer Selbstverwirklichung in die Tonne steckt oder aus dem Fenster wirft.
    - Wer sind wir, wenn wir so schräg denken? Die Antwort: jene, "denen es nicht gegeben ist, unseren Geist einer eindimensionalen Lehre unterzuordnen".

    Gibt es als Alternative etwa auch nulldimensionale Lehren? Immerhin gibt es noch Antworten:

    - Warum sind die eigentlich aus Leder? => Weil das der bessere Werkstoff ist im Vergleich zu den Ersatzlösungen.
    - Wenn die Haare erst einmal grau werden => Wird das keiner merken, weil sie schon längst gefärbt sind.

    Im nun wieder erröteten Haarschmuck und mit den neuen Plastik-Birkenstocks werden wir reif für neue Einsichten:
    - Die Welt war schon immer scheiße, nur hat sie phasenweise mal etwas mehr oder etwas weniger Geld dabei.
    - An diesen Zyklen ändert sich vor allem dann nichts, wenn man meint, das eigene schräge Denken sei mehrdimensionale Selbstbehauptung.
    - Wenn etwas zuende geht, fängt meist etwas Neues an.
    - Wer den Untergang von etwas mies Gewordenem so fürchtet, und auf die Vergeblichkeit des Wechsels als selbsterfüllende Prophezeiung hofft, muß aus dem Alten so viel eigenen Profit gezogen haben, daß es einen Grund dafür gibt.
    - Zu den Gründen könnte gehören, daß die mies gewordenen Realität konsequentes Ergebnisprodukt dessen ist, was wir mal überzeugt befürwortet und gefördert haben
    Darüber sollte man nachdenken.
  6. #15

    wird überall, zu jeder Zeit sichtbar gemacht und verschwindet wieder, da das nächste Grauen schon da ist. Die meisten fühlen sich dem ohnmächtig ausgesetzt und aus einem Selbstschutz heraus stumpfen sie ab und hören und sehen darüber hinweg, selbst wenn es in nächster Nähe ist. Der Zusammenhalt wird ausgehöhlt und jeder fühlt sich als Einzelkämpfer ohne Macht.
    Alt, krank und arm sein, da ist man schnell von der Gesellschaft ausgeschlossen. Mitgefühl, nein Danke. Kinder die verwahrlost ohne Liebe und mißhandelt aufwachsen, bloß nicht hinschauen.
    Warum werden wir mit allen Grausamkeiten dieser Erde belastet? Weil von oben genau daß bezweckt wird, daß sich jeder verloren fühlt und nach dem "Retter" schreit, und für alle, außer der Elite die gleichen grausamen Bedingungen herrschen und die Sklaven unter Kojntrolle sind.
    Was wäre, wenn der Einzelne für sich seine Werte einsetzen würde und alle halten zusammen? Da würde die Elite, sich aber schnell was Neues ausdenken müssen, veilleicht ein Krieg im Lande, damit die Leute beschäftigt sind. Vielleicht wäre das die Erleuchtung oder, daß wir hier bereits in der Hölle schmoren.
  7. #16

    Schreckensmeldungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Missbrauchte Kinder, gnadenlose Despoten, arme Alte: Wie sollen wir umgehen mit all den Schreckensmeldungen, die pausenlos auf uns einprasseln? Wer jung ist, kann hoffen und demonstrieren. Aber wenn die Haare erst einmal grau werden, bleibt die Welt grauenvoll.

    S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Kolumne von Sibylle Berg - SPIEGEL ONLINE
    Schon nach den ersten Zeilen des Artikels kam mir der Gedanke "Sterbehilfe" in den Sinn. All das Elend, mit dem wir nahezu wehrlos konfrontiert werden, raubt mir schon ein gutes Stück an Lebensfreude. Sollte es mir wirklich mal so schlecht ergehen, dass ich ohne Hilfe Anderer nicht mehr leben kann und pflegebedürftig werde, hätte ich gerne, zur Schonung meiner Familie und meines bescheidenen Vermögens, die Todespille.
    Dabei könnten es die Menschen auf diesem Planeten wirklich gut haben. Es ist soviel Reichtum vorhanden, dass Vieles verbessert werden könnte. Es muss nur von oben nach unten verteilt werden.
    Wichtig ist aber auch, dass der Mensch wieder menschlicher wird, sich gegenseitig achtet, respektiert, hilft und zu seinen Mitmenschen sagt: "Es ist schon ok, dass du auf der Welt bist, ich freu mich."
  8. #17

    Nun denn, alles nicht so schlimm …

    … wir wissen doch dass der Fisch vom Kopf her stinkt, wenn unsere vermeintlichen (Ver)Führer mehr an ihr eigenes Wohl, als an das der Geführten denken, dann kommen genau solche Aufsätze, wie dieser von Frau Dr. Sibylle dabei heraus. Um wieder ein wenig Mut zu schöpfen, nehmen sie mal dies daher: Merkels aufrechter Dank an die Bürger

    Gut, dem ein oder anderen mag dabei erneut die Wut befallen, aber solange sich Regierung und Medien noch einig sind die Völker dieser Welt gemeinsam zu verarschen, solange werden wir auch unseren inneren und äußeren Frieden nicht finden. Nun denn, mit dem Durchblick fängt es an und mit dem Willen zur Veränderung setzt es sich fort, stets gebremst von jenen die an der jetzigen kaputten Welt noch reichlich partizipieren.

    Trotz der ergrauenden Haare kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken um diese Pracht zu verbergen. Im Gegenteil, von Alters her immer schon ein Symbol für Weisheit, müssen wir uns halt auf die besseren Werte besinnen. Vermutlich müssen wir deshalb vermehrt an der Teufelsaustreibung arbeiten, damit dieser Planet wieder gesunden kann und wieder für alle eine Heimat ist. Und wenn wir Glück haben, dann können wir trotz des fortgeschrittenen Alters auch die Lügen unserer Führer noch abhängen, weil die nachweislich immer kürzere Beine bekommen, halt nur den Hoffnungsstern nicht sinken lassen … (°!°)
  9. #18

    Zitat: "Vielleicht wird das Ende der Welt, wie wir sie kannten, ja der Neubeginn im All sein."


    Das wird auch nichts, denn das Grauen sitzt IM Menschen und das
    nimmt er überall hin mit.
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Missbrauchte Kinder, gnadenlose Despoten, arme Alte: Wie sollen wir umgehen mit all den Schreckensmeldungen, die pausenlos auf uns einprasseln? Wer jung ist, kann hoffen und demonstrieren. Aber wenn die Haare erst einmal grau werden, bleibt die Welt grauenvoll.

    S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Kolumne von Sibylle Berg - SPIEGEL ONLINE
    Kein Mensch kann den alltäglichen Wahnsinn, der uns von den Medien präsentiert wird verdauen.

    Früher erstreckten sich die Nachrichten zu einem wesentlichen Teil aus Lokalnachrichten und man hatte kein wesentliches Interesse daran, ob z.B. in Honduras ein Erdrutsch 2 Bergsteiger mitgerissen hat.
    Heute wird aus so einer Geschichte ein riesiger Ballon, weil sofort die Oberverdachtschöpfer auf die Bühne treten und suggerieren, dass das ja nur deshalb passiert ist, weil wir Raubbau mit unserer Umwelt betreiben.

    So wird jede noch so "unbedeutende" Nachricht wichtig gemacht. Ja, für mich wäre so eine Nachricht unbedeutend, weil ein Bergsteiger ein freiwilliges Risiko eingeht.








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