Was ist eigentlich der gesunde Menschenverstand? Wer ist das Volk, der*Typ da*im Zug am Morgen? Wer ist die schweigende Mehrheit, die Bevölkerung, der Serienmörder von nebenan? Sibylle Berg begibt sich in das Hirn eines Mannes aus der*Mitte der Gesellschaft.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...789730,00.html
Das heißt also, da wo Frauen Opfer sind, sind Männer selbst schuld?
...und, wieso "Deutsche Männer" und "Deutsche Beziehungen"? Da sehe ich in Europa kaum Unterschiede. Das ist eher unsere westliche Kultur. Wir Deutschen sind nicht verpflichtet, immer auf uns selbst rum zu hacken.
Sie wissen ganz genau was ich meine, ihr scheinheiliges rumgeeier zeigt das.
Und glauben Sie mir, es gibt Unterschiede.
Wie dem auch sei, der Mensch/Mann der wirklich so ist das man ihn biegen kann, oder ihm etwas vorschreiben könnte oder gar seine Kleidung kauft und ihm seine "Abenteuerurlaube" verbietet (kenne solche Menschen nicht persönlich), hat die von Ihnen skizzierte Frau bewusst gewählt und will es in letzter Konsequenz auch nicht anders.
Aber rumjaulen geht immer.
Unsinn! Woher sollte der Mann vorher wissen, was ihn mit dieser Frau erwartet? Da war sie ja noch für ihn voll in Ordnung und er liebte sie so wie sie war. Erst wenn Frauen sich ihrer Männer sicher sind, fangen sie an und versuchen diese nach ihrem Gutdünken zu verbiegen. Das "Er muss sich ändern!" wird immer gründlicher zur fixen Idee, aber "sie" denkt nicht im Traum daran, so zu bleiben wie sie ist. Und da Frauen nie genau wissen, was sie denn eigentlich wollen, sind sie mit dem Resultat ihrer Erziehung natürlich auch immer unzufrieden. Ein Teufelskreis.
Genau, die meisten Männder sind Ihrer These nach also unbewusste "Hansguckindielüfte" die über eine Lichtung stolpernd sich einen niedlichen Gizmo einfingen, der zu einem bösen Gremlin mutierte.
Der Gremlin ist dann grundsätzlich an allem übel Schuld, den nicht eingelösten "Abenteuern" dem Mittelklassewagen, dem öden Alltag und vorallem am scheitern der Beziehung.
Ja, das kann einem erwachsenen Menschen schon mal passieren:)
Grundsätzlich glaube ich nicht daran das sich Menschen wirklich in den grundlegenden Dingen verändern können, Veränderungen sind meist oberflächlicher Natur und betreffen selten den Charakter, das gilt auch für Frauen.
Man muss schon zu seinen Entscheidungen stehen, das gilt auch für den Partner und den sich daraus entwickelnden Lebensweg.
Exakt!
Vor allem auch am Scheitern der Beziehung. Dreiviertel der Ehescheidungen in Deutschland werden von Frauen beantragt.
Wie wahr. Aber warum versuchen es die Frauen dann trotzdem immer wieder bei den Männern? Ich habe es dagegen noch nie erlebt, dass ein Mann seine Frau ändern wollte, wenn er mit ihr glücklich ist.
Reichen Sie diesen Standpunkt bitte an die deutsche Scheidungsindustrie weiter, vom Jugendamt bis zum "Familiengericht". Wenn Frauen ihren Mann aus Langeweile im Stich lassen, weil sie doch lieber mit dem Prinzen auf einem schneeweissen Pferd oder einem Entertainer verheiratet wären, sollten sie besser ihre Partnersuche ins Märchenland oder nach Hollywood verlegen.
Das Scheitern einer Beziehung mit dem Beantragen einer Scheidung gleichzusetzen, tja mhh.
Zwischenmenschliches Scheitern ist ein Prozess der sich langsam entwickelt und er bedarf zweier (oder auch mehrerer) Protagonisten.
Wenn wir uns einig sind das Veränderungen meist nur oberflächlicher Natur sind, warum haben sie dann solche Angst davor sich im laufe des Lebens auch mal zu verändern?
Im besten Fall verändern sich beide aus sich heraus in eine Richtung die für die Liebe gut ist.
Das schneeweiße Entertainer Pferd (Mr.Ed?) lasse ich jetzt mal unkommentiert, so absichtlich dümliche Klischees ärgern mich wirklich:)
Wenn zwei Menschen aufeinander treffen sich verlieben und die mittelmäßige Entscheidung treffen sich gleich per Gesetz "auf ewig" aneinander zu binden und dann geht alles auf mittelmäßige Weise den Bach runter, sind BEIDE Auslöser der Misere.
Ich vermute das dieses "auf ewig" dermaßen belastend ist in all seiner absolutheit, das man den realen und liebevollen Blick zueinander verlieren kann.
Da kann aus einem Gizmo schonmal ein Gremlin werden.
Dieser Sachverhalt ist leider normal und daher passiert es häufig, oder anders ausgedrückt aus der Mitte der Gesellschaft entspringt ein komischer oft übel riechender Fluss.
Da von einer Industrie zu sprechen, naja ok.
Ich empfehle zu Erheiterung mal die Seite "man Boobz" anzuschauen, vieleicht bewahrt es sie davor das ihre einseitige Betrachtungsweise noch skurile Auswüchse annimmt:)
Wenn es denn beim "auch mal" bleiben würde… Das hat allerdings nichts damit zu tun, den rastlosen Launen einer Frau ausgesetzt zu sein.
Sie haben so ein gutes Herz.Im besten Fall verändern sich beide aus sich heraus in eine Richtung die für die Liebe gut ist
Mehr oder weniger. Tragisch nur, wenn Kinder mit im Boot sitzen.
Aber warum ist es für Sie eine "mittelmässige Entscheidung", wenn zwei Menschen sich per Gesetz aneinander binden und dabei Ihre Maxime beachten, dass "sich beide aus sich heraus in eine Richtung (entwickeln), die für die Liebe gut ist"?
Nicht doch, nicht der Fluss ist die Industrie. Es sind diejenigen, die von ihm nicht schlecht profitieren. Und das sind in Deutschland ganz sicher nicht die Männer.
"Einseitige" Betrachtungsweise? :)