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S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Der Scheinriese in der Schuldenkrise

Experten empfehlen uns jetzt den Schuldentilgungsfonds, um die Finanzkrise zu lösen. Klingt beim ersten Hinhören plausibel, beim zweiten schon nicht mehr. Wann denken wir endlich über Lösungen nach, die funktionieren - statt über solche, die in unser Weltbild passen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,835867,00.html
  1. #80

    Falsch!

    Zitat von Ossi Ostborn2.0 Beitrag anzeigen
    Das ist absoluter Nonsens. Die Agenda 2010 der Rot-Grünen Regierung hatte vor allem ein Ziel: Deregulierung, Privatisierung, Liberalisierung...die Erfolge sehen wir hier in Deutschland. Auch wenn Sie es nicht als Erfolg werten, aber über 40 Millionen Beschäftigte sprechen einen andere Sprache.

    Die Bankenkrise war zum überwiegenden Teil eine Krise der STAATLICHEN Institute und die paar geretten privaten Banken haben alle eine Grund, nämlich SOZIALISMUS. Im Kapitalismus hätte es keine Bankerettung gegeben. Punkt.

    Den Karren in den Sumpf gefahren haben ganz alleine die Griechen und zwar mit dem Gegenteil des deutschen Modells durch Regulierung, Verstaatlichung und Deliberalisierung. Das griechische Fiasko ist das Ergebnis hemmungslosen Sozialismuses auf Kosten der europäischen Nachbarn.

    Spanien, Italien, Irland und Frankreich sind noch nicht im Sumpf und selbst wenn, in jedem Land gibt es andere Ursachen für die Krise aber keine davon ist:Deregulierung, Privatisierung, Liberalisierung



    Ein dürftiges, armseliges Fazit!
    [/QUOTE]

    Die größte Pleite-Bank war und ist die HRE - die ist aber erst aufgrund der Krisenauswirkungen verstaatlicht worden - vielen Dank, Herr Ackermann, sehr "uneigennützig"!!
    Zum Thema Krisenursachen:
    1. Irland: Bankenrettung - sprich Deregulierung
    2. Spanien: Immo-Blase - Banken haben sich verzockt!
    3. Italien: Bunga-Berlusconi, Mafia, Korruption und Bankenrettungen.
    ....
    Übrigens waren Irland und Spanien vor Ausbruch der Krise Musterschüler - besser als D.!
    Im Grunde hat die Finanzkrise - ausgehend von einer beispiellosen Deregulierungsorgie - alle anderen Krisen erst hervorgebracht:
    1. Bankenrettungen
    2. Einbruch der Wirtschaft
    3. Konjunkturprogramme,
    die alle zu mehr Schulden geführt haben.
    Aber Sie haben auch Recht, wenn Sie sagen, dass hat mit Marktwirtschaft nix zu tun, wenn Unternehmen nicht für Risiken selbst haften und vom Staat rausgehauen werden.
    Jau, das ist ja der Witz an der Sache! Wir werden verdummtölpelt. Das war niemals vorgesehen, weil es geht nicht um Marktwirtschaft, geschweige denn um "soziale" Marktwirtschaft, es geht um eine Diktatur der Finanz- und Wirtschaftsoligarchie! Haben Sie das immer noch nicht begriffen? Lassen Sie mal die Maßnahmen der letzten 4-5 Jahre Revue passieren ... fällt Ihnen IRGENDWAS auf? Haben Sie sich nie die Frage gestellt, warum H4 überhaupt notwendig wurde?
  2. #81

    Zitat von wespetzel Beitrag anzeigen
    Sie sind sicher grade über die Probezeit raus und eine Rezession davon entfernt ihre Familienplanung aufgeben zu müssen, weil Sie bürgen und die Bürgschaften gezogen werden (mal ESM googeln), es sei denn, Sie rechnen damit, dass target 2 Salden ausgeglichen werden ,Griechen, Spaniern und Portugiesen ewig 10 % Zinsen für Ihre Schulden abgenommen werden kann, ohne dass Sie dafür ins Heer eingezogen werden müssen.
    Sie haben vergessen das Wort "naiv" zu verwenden, das ist wichtig. Nein, ich gehe davon aus, dass die europäischen Schulden entweder kleingedruckt werden, oder das ganze mit einer kollektiven Pleite endet. In letzterem Fall würden weder der ESM noch seine Geldgeber von irgendwoher Geld bekommen. Ansonsten ist die Welt zum Glück größer als der Euroraum, und was hat das mit meiner Familienplanung zu tun?
  3. #82

    Zitat von Traumschau Beitrag anzeigen
    alles kreist immer schön um die eigentlichen Probleme herum:
    die totale Abkopplung der Finanzmärkte von der Realwirtschaft ..... Man kann und will einfach nicht einsehen, dass dieses System am Ende ist. Es ist einfach nur noch tragisch, wie mit immer neuen Tricks versucht wird, irgendwas daran zu ändern!
    Wie koennen sie es wagen sowas zu sagen. Klar kann jeder mal seinen alten Taschenrechner vornehmen und mal schnell irgendeinen Betrag mit Zinseszins hochrechnen und merkt ganz schnell, dass die Rechnung nie aufgeht. Aber unsere Banker haben eben schon die neuen Modelle bei denen 1 + 1 = 3 gibt und da sieht das alles schon wieder ganz anders aus. Deren Wachstum hoert ja darum nicht einfach am Ende der Welt auf, die expandieren auch auf den Mond wenns Profit bringt. Ausserdem waer ja einfach zufrieden sein mit all dem was wir ja onehin schon nicht brauchen auch bloed, denn wir brauchen davon mehr. Woher und wohin spielt doch keine Rolle.
  4. #83

    Mit der Darstellung des Problemes hat Münchau ja eigentlich recht. Und was fällt ihm ein? Eurobonds, Verschuldung und einheitliche Wirtschaftspolitik.

    Man möchte ihn selbst zitieren, ihn schüttel und fragen: "Wann denken wir endlich über Lösungen nach, die funktionieren - statt über solche, die in unser Weltbild passen?"

    Denn um über Lösungen nachzudenken müssen wir zuallererst mal über Ursachen nachdenken. Und um über Ursachen nachzudenken, müssen wir einfach mal Zahlen aus der Vergangenheit zu Raten ziehen.

    Bei genauerem Hinsehen, werden wir relativ schnell merken, dass in nahezu jeder Volkswirtschaft die Höhe des absoluten Wachstums in deutlichem Zusammenhang mit der Höhe der Neuverschuldung liegt. ABER: Je höher die Neuverschuldeung, desto geringer das absolute Wachstum. Ein wirkliches Wachstum erreichen wir nur, wenn die Neuverschuldung des Staates sich deutlich unter der Inflationsgrenze befindet. De facto haben wir in D seit dem grössten Innenpolitischen Versager der Nachkriegsgeschichte ( ja, ich meine die SPD Ikone Willy Brandt ) nach Abzug der staatlichen Neuverschuldung ein absolutes NULLWachstum. Ich verlinke hier jetzt keine Quellen, der Spiegel hat vor 3 oder 4 Jahren in seiner Printausgabe einmal sehr interessante Statistiken vorgelegt.

    Was folgt daraus: Die einfache simple Tatsache, die jeder Sozi mit Zähnen und Klauen bekämpfen wird, dass der Staat als Durchlauferhitzer für Wirtschaftswachstum nicht taugt. Und zwar überhaupt nichts. Man konnte die letzten 20 Jahre leicht beobachten , dass es uns immer dann gut ging, wenn der Staat einfach einmal eine Zeitlang gar nichts gemacht hat. Das gilt für Kohl genauso wie für Schröder als auch für Merkel.

    Was ist aber die Schlussfolgerung daraus? Es ist eben richtig, was zur Zeit in Südeuropa passiert: Sparen, dass die Schwarte kracht. Den Staat und die Wirtschaft auf ein Niveau reduzieren, welches ehrlich ist, also ohne Verschuldung auskommt. Natürlich sind hier am Anfang ( und wir stehen zweifellos am Anfang dieses Prozesses ) Übertreibungen zu beobachten. So what? Das legt sich auch wieder. Aber irgendwann sind wir an einem Punkt, wo die Wirtschaft, ganz ohne neue Staatsschulden, von sich aus wieder wächst. So etwas nennt man dann in Neudeutsch Nachhaltig.

    Und genau das ist es, was wir in Europa brauchen. NACHHALTIGES Wirtschaftswachstum ohne staatliche Konjukturprogramme und sonstigen Quatsch. Halten wir uns daran ( in D mit der Schuldenbremse ) wird es uns recht bald wieder relativ gut gehen. Und zwar auch den Griechen, nicht nur uns.

    Wenn wir aber ALLE Staaten in Europa auf diesen WEg bekommen, dann brauchen wir keine europäische Wirtschaftsregierung und es spricht absolut nichts gegen den Euro. Im Gegenteil, dann kann man gerne versuchen gemeinschaftliche Lösungen zur Reduzierung der Altschulden zu finden. Aber ganz so weit sind wir ja noch nicht.
  5. #84

    Besteht zwischen dem Autor dieses Artikels

    und einem in einem parallel laufenden Thread bezüglich ehemaliger "Top-Europäer" als underwriter auftretenden W."Munchau" eventuell Personalunion?
    Gehört der Autor damit eventuell den beschriebenen "Think Tanks" an, deren illustren Mitglieder sich aus Börsenspekulanten, Automobillobbyisten und bezüglich ihrer Griechenlandengagements überführten Lügnern an?
    Gibt er gerade Ratschläge, Missstände zu beseitigen, deren Existenz wir alle aus Lobbyisten, Spekulanten und überführten Lügnern bestehenden "Think Tanks" verdanken?
    Ist der Autor gar einer dieser mysteriösen "Top Europäern"?
  6. #85

    Das werden...

    [QUOTE=E.Cartman;10275950]Sie haben vergessen das Wort "naiv" zu verwenden, das ist wichtig. Nein, ich gehe davon aus, dass die europäischen Schulden entweder kleingedruckt werden, oder das ganze mit einer kollektiven Pleite endet. [QUOTE]

    wir höchstwahrschenlich erst NACH BTW 2013 erfahren bzw. im Geldbeutel zu spüren bekommen. Bis dahin gilt, sich mit freundlicher Unterstützung der Medien in der Politik des "Merkelschen Pragmatismus" und der "Sachzwänge" zu üben, und das heißt konkret die "Krise" mit so vielen Schein-Lösungen und Nebelkerzen "zuzukleistern", dass (fast) jeder glaubt, die würde nur bei den "Leben-auf-Pump-Schmarotzern" in Süd-E. wüten und -nach früheren Steinbrücks Worten- einen gaaaanz großen Bogen um D. machen.
  7. #86

    "
    Zitat von urvogel Beitrag anzeigen
    In dem Artikel steht vieles richtiges hin, aber es scheint, dass der Autor noch immer nicht so weit ist, endlich einzusehen, dass jede Form von Eurobonds nicht funktionieren wird,mit welchem Trcik auch immer. Es ist einfach Größenwahn anzunehmen, Deutschland könne Europa retten. Wenn Euroländer pleite gehen, dann ist das nicht das Ende des Euro und nicht einmal das Ende der Welt. Zugegeben eine ordentliche Krise, aber die kommt je länger man mit allen möglichen Schirmen und Bonds weietrmacht nur später, dafür um so heftiger. Hätte man den Griechen einfach gesagt, eine gewisse Unterstützung gibt es, aber wenn Griechenland pleite ist ist es eben pleite. Danach gibt es einen Neuanfang, mit oder ohne Euro ist die Entscheidung Griechenlands... Es hätte kein böses Blut gegeben und Griechenland wäre jetzt vielleicht auf dem Wege Argentieniens aus der Krise.
    "

    Glauben Sie wirklich es geht hier darum Europa zu retten ? Durch die vom deutschen Steuerzahler finanzierte Rettung der spanischen und griechischen Banken werten wir unsere Währung (den EURO) ab. Durch unsere sehr hohe Produktivität kombiniert mit einer"billigen" Währung funktioniert unsere Exportorientierte Wirtschaft zur Zeit noch recht gut. So bald unsere Währung härter wird (egal ob DM oder EURO), wird es für die exportorientierten Firmen schwerer. In Summe refinanziert der deutsche Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz und sorgt für gute Gewinne in der deutschen Industrie (...mal unabhängig davon, wie diese anschließend verteilt werden).

    Weiterhin leben weniger als 0.01 Prozent der Weltbevölkerung sehr gut davon, Staaten gegen hohe Zinsen Geld zu leihen (da heißt der Rest der Welt-Bevölkerung ist bei diesen Mitmenschen verschuldet). Hieran wird sich auch nichts ändern, auch Deutschland ist nicht mehr in der Lage jemals seine Schulden zu begleichen
  8. #87

    Kompliment!!!

    Zitat von Traumschau Beitrag anzeigen
    alles kreist immer schön um die eigentlichen Probleme herum:
    die totale Abkopplung der Finanzmärkte von der Realwirtschaft - die Zockereien im unregulierten OFF (Schattenbanken) mit Derivaten, etc., die zum größten Teil mit realwirtschaftlichen Beziehungen so viel zu tun haben wie ich mit Westerwelle. JP Morgan Chase ist der weltweit größte Versicherer (40%!!) von Derivaten. Die Summen um die es geht, übersteigen um den Faktor 10 das weltweite Bruttoszialprodukt.
    ...
    Alle Vorschläge sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil sie auf Milchmädchenrechnungen und auf den "Lebenslügen" der Ökonomen und Politelite basieren. Man kann und will einfach nicht einsehen, dass dieses System am Ende ist. Es ist einfach nur noch tragisch, wie mit immer neuen Tricks versucht wird, irgendwas daran zu ändern. Das ist wie das Kind, dass Zahnschmerzen hat und nicht zum Arzt gehen will - irgendwann ist aber der Schmerz so groß, dass es nicht mehr anders geht. Je länger man wartet, desto größer wird der Schmerz und umso tiefer wird die Welt fallen!
    Das bisher beste Statement zu diesem Vorgang!!!
  9. #88

    Mhh,

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Mit der Darstellung des Problemes hat Münchau ja eigentlich recht. Und was fällt ihm ein? Eurobonds, Verschuldung und einheitliche Wirtschaftspolitik.

    Bei genauerem Hinsehen, werden wir relativ schnell merken, dass in nahezu jeder Volkswirtschaft die Höhe des absoluten Wachstums in deutlichem Zusammenhang mit der Höhe der Neuverschuldung liegt. ABER: Je höher die Neuverschuldeung, desto geringer das absolute Wachstum. Ein wirkliches Wachstum erreichen wir nur, wenn die Neuverschuldung des Staates sich deutlich unter der Inflationsgrenze befindet. De facto haben wir in D seit dem grössten Innenpolitischen Versager der Nachkriegsgeschichte ( ja, ich meine die SPD Ikone Willy Brandt ) nach Abzug der staatlichen Neuverschuldung ein absolutes NULLWachstum. Ich verlinke hier jetzt keine Quellen, der Spiegel hat vor 3 oder 4 Jahren in seiner Printausgabe einmal sehr interessante Statistiken vorgelegt.

    Was folgt daraus: Die einfache simple Tatsache, die jeder Sozi mit Zähnen und Klauen bekämpfen wird, dass der Staat als Durchlauferhitzer für Wirtschaftswachstum nicht taugt. Und zwar überhaupt nichts. Man konnte die letzten 20 Jahre leicht beobachten , dass es uns immer dann gut ging, wenn der Staat einfach einmal eine Zeitlang gar nichts gemacht hat. Das gilt für Kohl genauso wie für Schröder als auch für Merkel.

    Was ist aber die Schlussfolgerung daraus? Es ist eben richtig, was zur Zeit in Südeuropa passiert: Sparen, dass die Schwarte kracht. Den Staat und die Wirtschaft auf ein Niveau reduzieren, welches ehrlich ist, also ohne Verschuldung auskommt. Natürlich sind hier am Anfang ( und wir stehen zweifellos am Anfang dieses Prozesses ) Übertreibungen zu beobachten. So what? Das legt sich auch wieder. Aber irgendwann sind wir an einem Punkt, wo die Wirtschaft, ganz ohne neue Staatsschulden, von sich aus wieder wächst. So etwas nennt man dann in Neudeutsch Nachhaltig.

    Und genau das ist es, was wir in Europa brauchen. NACHHALTIGES Wirtschaftswachstum ohne staatliche Konjukturprogramme und sonstigen Quatsch. Halten wir uns daran ( in D mit der Schuldenbremse ) wird es uns recht bald wieder relativ gut gehen. Und zwar auch den Griechen, nicht nur uns.
    wie soll denn eine Wirtschaft wachsen, wenn alle sparen?
    Wir haben ein Schuldgeldsystem!! Das Sparen wird weder den G, noch SP, noch sonst wem helfen, weil sie gemessen an der Wirtschaftskraft eine zu schwere Währung haben. Die können NIEMALS Schulden tilgen. Wir können das auch nicht, denn wir können allenfalls die Neuverschuldung begrenzen - im Politjargon heißt das "Sparen".
    Wenn wir von einem Zinseszinssystem ausgehen, dann muss jedem einleuchten, dass eine Volkswirtschaft wachsen muss, damit die Zinsen erwirtschaftet werden können. Da aber - so oder so - durch den Zinses-Zins die Schulden weiter wachsen werden, können diese niemals beglichen werden - es sei denn wir generieren ein exponentielles Wachstum. Und genau das wird ja auch gemacht - im Finanzmarkt, der von der Realwirtschaft abgekoppelt ist. Nun sehen wir aber, dass die Rechnung nicht aufgeht, oder?
    Die Schuldenkurve der BRD zeigt seit der Gründung bis heute einen exponentiellen Verlauf - das ist zwangsläufig so!
    Es gibt kein Entrinnen!! Wir brauchen ein anderes Finanzsystem, m.E. nach ... Game over!
  10. #89

    Regierungsamtliche Propaganda

    Zitat von Ossi Ostborn2.0 Beitrag anzeigen
    Das ist absoluter Nonsens. Die Agenda 2010 der Rot-Grünen Regierung hatte vor allem ein Ziel: Deregulierung, Privatisierung, Liberalisierung...die Erfolge sehen wir hier in Deutschland. Auch wenn Sie es nicht als Erfolg werten, aber über 40 Millionen Beschäftigte sprechen einen andere Sprache.

    [...]
    Die Zahl der regulär sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt bei 28,4 Mill., der Rest ist in prekären Arbeitsverhältnissen, Niedriglohnbereich, Leih-/Zeitarbeit, Minijobs usw., beschäftigt.

    Das reale Nettoerwerbseinkommen der untersten 3 Einkommensgruppen (d.h. der untersten 30% der abhängig Beschäftigten) sank laut einer Untersuchung des Sozioökonomischen Panels zwischen 2000 und 2010 zwischen 16 und 22 Prozent.

    Das sind jetzt nur zwei Schlaglichter, die den Hintergrund des „Jobwunders“ ausleuchten.

    Aber Sie dürfen ruhig weiterhin die regierungsamtliche Propaganda verbreiten, mich stört's nicht.








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