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S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Der Scheinriese in der Schuldenkrise

Experten empfehlen uns jetzt den Schuldentilgungsfonds, um die Finanzkrise zu lösen. Klingt beim ersten Hinhören plausibel, beim zweiten schon nicht mehr. Wann denken wir endlich über Lösungen nach, die funktionieren - statt über solche, die in unser Weltbild passen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,835867,00.html
  1. #150

    Danke

    Zitat von Traumschau Beitrag anzeigen
    .
    Wenn ein Zinses-Zins-System vorausgesetzt wird, ist es nur logisch, dass Schulden und Guthaben stetig anwachsen müssen. Das eine geht nicht ohne das andere. Wenn das Wachstum einer Volkswirtschaft nicht ausreicht, die Schuldzinsen zu bezahlen, dann kann man nur die Löhne senken, mehr Schulden machen oder Leute entlassen.
    Danke für die ausführliche Antwort. Ich sehe es genauso. Allerdings ein Zinzsatz der sich am Wachstum der realen Wirtschaft orientiert, können wir uns leisten. Die Inlfation entwertet das Geld auch exponential. Bei einer Inlation von 2% und einem Wirtschaftswachstum von 1% sind Zinzsätze von 3% fair. Alles andere führt zu einer Umverteilung von unten nach oben.

    Wir hatten aber in den letzten Jahrzehnten ein Kapitalwachstum dass extrem viel höher war als das Wachstum der Realwirtschaft. Dies kann nicht gut gehen.
  2. #151

    Jau!

    Zitat von klaus meucht Beitrag anzeigen

    Wir hatten aber in den letzten Jahrzehnten ein Kapitalwachstum dass extrem viel höher war als das Wachstum der Realwirtschaft. Dies kann nicht gut gehen.
    Ich bin jetzt auch kein Experte - ich sehe nur was passiert (das ist wahrlich nicht gut), informiere mich so gut ich kann und ziehe meine (eigenen) Schlüsse daraus. Nur dass, was ich darüber denke, hat nichts mit der Propaganda unserer Politdarsteller zu tun. Diese agieren nach dem Prinzip Hoffnung - und ich sehe dahinter nur das Prinzip "organisierte Verantwortungslosigkeit" und Wahnsinn.
    Ich war eigentlich für den Euro und bin nach wie vor Europäer, aber was unserer "Strategen" den Völkern Europas zumuten - zugunsten einer Finanz- und Wirtschaftsoligarchie - hat mit meinem Europa nichts mehr zu tun. Der Zusammenbruch wird kommen, da habe ich keine Zweifel mehr, weil man einfach nicht aus Fehlern lernen will.
    Nur blöd, dass insbesondere die "Versuchsballons" G. und Sp. die Suppe auslöffeln müssen, die der Internationale Bankenverband der Politik verordnet hat.
    Meine Fazit: Wirtschafts- und Finanzpolitik ist viel zu wichtig, um diese den so genannten "Experten" (INSM) zu überlassen. Was wir brauchen ist gesunder Menschenverstand und eine Zielsetzung, die sich an den Interessen der Menschen orientiert. Davon sind wir sehr weit entfernt.








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