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S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Der Scheinriese in der Schuldenkrise
Experten empfehlen uns jetzt den Schuldentilgungsfonds, um die Finanzkrise zu lösen. Klingt beim ersten Hinhören plausibel, beim zweiten schon nicht mehr. Wann denken wir endlich über Lösungen nach, die funktionieren - statt über solche, die in unser Weltbild passen?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,835867,00.html
- #110 31.05.2012 00:41 von
Soll und haben.
Ich soll haben, gehe daher zur Bank, da mein Eigenkapital nicht ausreicht um z.B. ein neues Auto zu kaufen.
Da mein Arbeitgeber nicht so viel verkaufen kann ( auch auf Kreditbasis) entlaesst er mich. Dadurch kann ich mein auf Pump gekauftes Auto usw. Die Bank nimmt es "In Zahlung!"Vielleicht findet sich ein neuer Kaeufer, der das Auto kauft, vielleicht bei derselben Bank als Kreditnehmer! Die Bank hat also '" auf Sand gebaut!"
Das ist also der kleinste "GAU!"
Die Griechen und auch andere haben einfach zu grosse "Autos" gekauft und die GIER der Banken haben das ermoeglicht! Die Banken wiederum haben sie auch Geld gepumpt und haben sich noch andere, nicht ganz serioese Einkommensqueelen zugelegt. Sie machten sich die Dummheit der Bevoelkerung zunutze, drehte denen Investments an mit "grossen Zinsgewinnen, investierten wiederum in Bauprojekte z.B. Fincas in Spanien. usw. usw.
Jetzt will man diese Bauruinen weiterbauen, damit wieder Geld fliesst und die allg. Wirtschaft wieder angekurbelt wird. Vielleicht klappt es, nur was geschieht, wenn diese Bauten fertiggestellt sind und keine neuen Projekte anstehen??
Mir geht ein Licht auf!! Da wird dann Unsinn gebaut, wie z.B. die Vielharmonie und S21 fuer WENIGE!! Damit wird der Staatsbankrott etwas verschoben.
Das Geld schmutzig ist haben schon die alten Kreuzritter erkannt und ueberliessen die Geldgeschaefte den Juden.
Die Arbeitslosenzahlen wuerden ins Unermessliche ansteigen wuerden jetzt die Banken keine Kredite mehr gewaehren. z.B. fuer den Privatkauf eines PKWs oder gar LKWs fuer den Panzertransport, keine Gewehre mehr herstellen, alles auf PUMP.
Beispiel: Kauft ein Grieche einen grossen Daimler, bezahlt den aber nicht!
Macht nix, Daimler bekommt sein Geld so oder so. Und damit haelt man die Produktion am Laufenden!!
Die Baeume wachsen eben nicht in den Himmel! Herr Schaeuble und Consorten!!!
Wie steigert man das BIP. Ganz einfach, man ueberredet Dumme, ihr Geld auszugeben. Und wie ueberredet man diese? Da fragen Sie am Bestendie "Fachleute" in unserer Regierung!! - #111 31.05.2012 01:34 von
Krise für wen?
Europa wird spätestens unter den Stones Ende nächsten Jahres oder dem Erzengel Gabriel die Eurobonds bekommen. Das wird den Bond Holdern der Banken, für die diese Krise keine ist sondern das Geschäfts des Jahrhunderts noch einmal richtig Geld in die Kassen spülen. Obwohl eine Ausweitung der Geldmenge, dem Unken der Medien zum Trotz, natürlich zu einer Erhöhung des Preisniveaus führt, haben diejenigen einen immensen Vorteil, die frisches Geld zu erst bekommen und noch zu alten Preisen kaufen können! Deshalb macht es Sinn sich seine unrealistischen Risikowetten durch Politiker und Presse schönreden zu lassen. Den Gemolkenen wird suggeriert, dass das alles so ein muss, und eine verlorene Finanzwette einer Katastrophe gleichkäme. Solange das funktioniert, und das tut es, muss man den Bond Holdern der Banken gratulieren. Für jeden Fonds den sie neu auflegen lassen um Europa "zu retten", zünde ich eine Kerze an. Respekt und weiter so Herr Münchau. Ich hoffe es lohnt sich für Sie.
- #112 31.05.2012 03:47 von
Münchau
Wenn ein Artikel von Münchau erscheint kenne ich den Inhalt schon vorher: Die Lösung heißt Eurobonds. Nichts anderes. Entsetztlich, dass solchen Leuten hier im Spiegel eine Plattform geboten wird.
- #113 31.05.2012 05:18 von
Bin auch dafür
Ich wäre auch dafür. Es wird jedoch nicht funktionieren. Auch die Slowakei, die Tschechische Republik und Finland wären nicht bei den Euro-Bons mit dabei. Unsere gleichgeschalteten Medien tun immer so, als ob sich Deutschland mit seinen Ansichten in Europa isolieren würde, damit das Volk besser auf die bereits eingesetzte Enteignung besser vorbereitet wird. Tatsächlich driften halt Geber- und Nehmer immer weiter auseinander, was irgendwie logisch ist.
- #114 31.05.2012 06:38 von
Ui
Gelegentlich überrascht mich sogar der Herr Münchow.
Ist auch bei ihm die Erkenntnis gereift, daß wir seid 4 Jahren die Symptome der Krise mit solcher Macht bekämpfen, daß uns zur Bekämpfung der Ursachen keine Zeit mehr verbleibt?
Was passiert nur mit jenen Kranken, bei denen ständig Symptome behandelt werden , statt Ursachen? Er bleibt Dauerkrank.
Da stellt sich mir schon wieder die Frage: Wer hat ein Interesse daran, daß es so ist und profitiert davon? - #115 31.05.2012 06:59 von
Zulauf vs. Münchau,
das ist der Unterschied zwischen realistischer Analyse und Bankenlobbyismus.
Allein wenn man sich die "Heilmittel" ansieht, die Münchau zur Bewältigung der Krise auflistet, fragt man sich, wie er sich deren konkrete Umsetzung vorstellt:
Eine Bankenunion, damit auch die Schulden der euro-europäischen Banken auf alle Steuerzahler der Eurozone verteilt werden. Die Frage ist nur: Warum sollen deutsche oder österreichische Steuerzahler für die immensen und selbst verschuldeten Defizite z.B. spanischer Banken zahlen?
Die Euro-Bonds, damit auch künftige Staatsschulden von Defizitstaaten wie Griechenland oder Portugal von allen Steuerzahlern der Eurozone zu gewährleisten sind.
Eine gemeinsame Haushalts- und Wirtschaftspolitik, die - und das weiß Herr Münchau ganz genau - auch noch in 20 Jahren nicht installiert ist, weil die europäischen Staaten immer noch ihre eigene Souveränität behalten wollen (Herr Münchau sollte sich auch mal fragen, ob die Franzosen in Zukunft auch auf ihre alleinige Verfügbarkeit über ihre Atomwaffen verzichten werden, das wäre in einer politischen Union z.B. selbstverständlich).
Die abschätzige Bemerkung von Herrn Münchau über die Rolle des Bundesverfassungsgerichts ("Zuflucht beim BVG suchen") lässt allerdings erahnen, in welchem Ausmaß bestimmte Teile der Eliten gängige Rechtsvorstellungen über Demokratie und Selbstbestimmung in Europa schon als MAkulatur ansehen. - #116 31.05.2012 07:24 von
"Wann denken wir endlich über Lösungen nach, die funktionieren - statt über solche, die in unser Weltbild passen?"
Tja, wann denkt das Kanzleramt und der FM endlich daran einen Plan zur Abwicklung des Euro aufzustellen.
Jeder realisiert doch mittlerweile daß das jetzige System nicht funktioniert - und um es zum funktionieren zu bringen gibt es nur die von Münchau beschriebene Schulden- und Haftungsunion. Merkel will die aber nicht, sagt sie zumindest :)
Wenn sie nicht will, weil die Deutschen nicht wollen, sollte sie endlich daran denken aus dem ganzen Schlamassel mit möglicht geringem Schaden auszusteigen - ein hoher dreistelliger Milliardenbetrag ist eh schon verloren. Wieviel darfs denn am Ende sein Frau BK ? Billionen ?
Aber alleine an ein Ende des Euro zu denken ist ja Häresie - Kritiker werden von den Hofmedien totgeschwiegen, die Tagesschau ist zur Aktuellen Kamera mutiert, die Opposition ist nur noch eine tragische Gestalt in ihrer naiven Europaseligkeit und die Regierung eiert ziel- und planlos von einem Milliardenloch zum nächsten.
Nur die Banken wissen ganz genau was sie wollen - und sie bekommen es, immer wieder.
Merkel stochert im Nebel und verkauft das der Öffentlichkeit als weitblickende Politik, nur wird ihr Weitblick von Monat zu Monat teurer - scheint sie nicht zu stören in ihrer Arbeit "für Deutschland". Sie muss wohl ein anderes Deutschland meinen als die Bürger dieser Republik. Die Frau ist direkt von der Volks- zur Bankendemokratie gesprungen - und in dieser erfüllt sie ihren Auftrag bestens. - #117 31.05.2012 07:25 von
Wer sagt denn, dass ALLE sparen sollen? Der Staat soll sparen, und zwar aus einem einzigen Grund: Im Gegensatz zu Firmen hat der Staat keine eigene Wertschöpfung sondern steckt sein Geld in erster Linie in den Konsum seiner Kostgänger. Wir brauchen aber kein Wachstum durch Verbrennen von Geldern, sondern durch Wertschöpfung.
Auch das ist sachlich falsch, weil der tatsächliche Fianzierungsanteil am Gesamtwirtschaftlichen Produktionsvermögen so klein ist, dass er de facto keine Rolle spielt. Und nur Anlagen und Produktionsvermögen darf zu Schulden führen. Niemals der Konsum, und deswegen darf der Staat keine Schulden machen.Wenn wir von einem Zinseszinssystem ausgehen, dann muss jedem einleuchten, dass eine Volkswirtschaft wachsen muss, damit die Zinsen erwirtschaftet werden können.
Warten Sie es einfach ab. Wenn wir was brauchen, dann Leute, die nicht bei jeder Veränderung zuerst mal tausendmal erklären, warum was nicht geht, sondern die einfach mal machen!Die Schuldenkurve der BRD zeigt seit der Gründung bis heute einen exponentiellen Verlauf - das ist zwangsläufig so!
Es gibt kein Entrinnen!! Wir brauchen ein anderes Finanzsystem, m.E. nach ... Game over! - #118 31.05.2012 07:28 von
- #119 31.05.2012 07:28 von
Sie sollten Münchau nicht unterschätzen.
Er hält es ja seit Monaten durch, Unsinn zu schreiben und dieses (peinliche) Lächelfoto nicht zu verbessern.
Da werden Sie ihm doch nachsehen, dass er dem Genitiv unverständig gegenübersteht und den Genitiv falsch anwendet.
Man muss sich begnügen, mit dem wass es gibt.
In Zeiten von Kosteneinschränkungen kann sich selbst der Spiegel keine Lektoren mehr leisten.
Aber das sind alles Nebenkriegsschauplätze.
Ist irgendjemand eigentlich aufgegangen, dass Schuldentilgungs"fonds" ein Euphemismus für Neuverschuldung ist?
Also das klassische Rollover.
Nur wenn man das "fonds" weglässt, dann würde ein Sinn daraus.
Wer bittesehr soll denn diese Fonds kaufen?
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