Netter Artikel. Hat Spass gemacht.
Ein wenig Milde mit Emailausdruckern ist schon immer angebracht.
Holzschnittartiger Videotext einerseits, komplexe Smartphone-Programme andererseits: Wenn die analoge Realität des 20. Jahrhunderts auf die digitale Welt von heute trifft, gerät einiges durcheinander. Deshalb müssen wir die Zukunft besser verteilen, meint Sascha Lobo.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...761839,00.html
Netter Artikel. Hat Spass gemacht.
Ein wenig Milde mit Emailausdruckern ist schon immer angebracht.
... dann wüßte er, daß es Pferde noch immer gibt.
Nur zu einem anderen Zweck...
besonders das mit den Faxen hat mir gefallen. Habe mein Gerät leichtsinnigerweise verschenkt, weil ich dachte, ich brauche es nicht mehr und sehe mich nun gelegentlich gezwungen, bei den Nachbarn zu klingeln, um entweder eines zu empfangen (Unsere IT-Sicherheit lässt es nicht zu, Ihre Papiere per pdf zu versenden) oder selber zu faxen (Behörde, die keine Mails ausdrucken kann???)
Schön zu sehen, dass auch Artikel kommentiert werden können, die der Kommentierende überhaupt nicht verstanden hat.
Einer den wenigen Artikel aus dieser Serie, der mir gefällt. Der Fortschritt darf nicht aufgezwungen werden. Sind alle Nutzer, auch die sehr an überkommene Technologien gewohnten, von Mehrwert überzeugt gibt es weniger Kleinkriege.
Ich wusste garnicht, das man den Videotext in seiner vollen Beschränktheit online zur Verfügung hat. Welchem Schildbürger ist das denn eingefallen?
und dann kommt keine...
Nun Herr Lobo, bei staatlich verordneten 2% Wirtschaftswachstum im Jahr befinden wir uns permenent in einer Übergangsphase. Die Übergangsphase ist quasi unsere Gesellschaftsphilosophie, zur ständigen Weiterentwicklung verdammt, Stillstand ist der Tod. Allerdings hätte ich von Ihnen erwartet, dass Sie so simple Zusammenhänge kennen würden. Aber geschickt formulieren, viel schreiben wenig sagen, darin sind Sie mir weit überlegen. Abgesehen davon war 1905 das Automobil längst keine Neuheit mehr, wenn ich nicht ganz falsch liege, gab es damals schon elektrische Straßenbahnen und der Erstflug der Gebrüder Wright, wenn sie es denn waren, war 1903 oder 1904. 1905 war das Automobil bereits ein alter Hut und kurz vor der Serienfertigung.
Pointiert und unterhaltsamer Beitrag. Nur die andere Seite der Digitalisierung, nämlich die totale und alles umfassende Überwachung, der ungestörte Zugriff von wem, auf wen oder was: irgendwie the fuck vergessen?
Natürlich wird die Digitalisierung weitergehen. Stahl, Bier und Papier wird dennoch bleiben.
Und die heutigen lol kids werden noch staunen, welche antiquierten Analogverfahren erhalten oder sogar wiederentwickelt werden. So wie es noch Plattenspieler gibt, wird auch der Wunsch nach Privatsphäre bleiben. Zumindest von einer kleinen Minderheit.
dito :)
und die mobilversion musste ich auch gleich ausprobieren :D ist sogar gar nicht mal übel gemacht... erinnert kaum noch an das original...
ist im grunde wie die spon mobil-version nur ohne grafiken und ohne spiegel-"qualität" in den artikeln.. -> die bilder braucht man ja an sich auf der startseite usw eh nicht ;)
Wären nicht die Artikel in primitivster Form, wäre es glatt ne akzeptable Alternative :)
lg
ps: qualität ist in Anführungszeichen, da das bei spon in letzter Zeit sehr varianzreich ist... in den letzten tagen sind mir wieder mehr gut pointierte Artikel aufgefallen, aber teilweise ist es einfach nur traurig :(
Ich bin zwar der Meinung, daß Sascha Lobos Beiträge unbedingt künftigen Generationen zu Forschungszwecken erhalten bleiben sollten, sehe aber das Problem eben in dieser von ihm geheiligten Digitalisierung. Geschichten auf Höhlenwänden, erzählt in analogen Bildern, wird man auch noch in zehntausend Jahren lesen können. Aber wie lange werden sich wohl digitale Kolumnen für die Nachwelt, wenn auch bei fünf Grad und achtundsechzig Prozent Luftfeuchtigkeit aufbewahren lassen? Ich meine, die Lösung kann nur im Bereich der Komprimierung zu suchen sein. Und so ist es kein Zufall, daß hier im Land der Dichter und Denker das Fraunhoferinstitut federführende Instituition im Bereich der verlustbehafteten Kompression geworden ist. Man nehme also einen Text, streiche alles Redundante, und komme so zum sprachlosen Wesenskern des Autors. Nur auf diese Weise ist Sascha Lobo zu packen. Wir alle wünschen ihm daher nur eines: setz' doch endlich mal einen Punkt!
Herr Lobo verbringt zuviel Zeit in der digitalen Welt. Hier reicht es veilleicht noch zu einem vier Wochen alten digitalen Avatar, aber nicht zu einer analogen Tochter :-)
Get a life, Sascha.
Die Welt ist analog und bleibt analog und das ist gut so. Schließlich würden wir alle aussterben, wenn es anders wäre.
Und der Denkfehler: Mit einer Analogie beweisen zu wollen, daß die digitale Welt gewinnen wird :-)