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S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine: Hurra Sinnlosigkeit!

Was braucht man und was nicht? Was ist sinnvoll und was nicht? Oft wird vorschnell geurteilt, welchen Dingen kein Sinn innewohnt. Der Irrtum der Urteilenden ist oft so drastisch, dass er sich später als umgekehrte Prophezeiung entpuppt, erklärt Sascha Lobo.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...784841,00.html
  1. #50

    Einfache Logik

    Zitat von gapun Beitrag anzeigen
    Das hatten wir doch im real existierendem Sozialismus, das es keine konkurrenz gab.
    Die Qualität derer Produkte sind bis heute unerreicht!
    Wi anmassend z.B. ein,,,,...
    Die SED hat mit dem Volk kooperiert ?
    Das wäre mal eine völlig neue Erkenntnis.

    Sie verwechseln Zentralverwaltungswirtschaft mit Kooperation. Je größer Unternehmen werden, desto mehr Planwirtschaft ist erforderlich.
    Sie müssen das Ganze betrachten um es zu verstehen.
    Wenn es "Eliten" gibt, gibt es Wettbewerb zwischen Menschen und damit Stagnation. Nur den Anfang anzusehen, ohne die Folgen bis zum Ende zu betrachten, ist leider heute üblich.

    Sie behaupten:
    Einen Sieger zu ermitteln ist überhaupt nicht das Ziel des Wettbewerbs.

    Na, was denn dann das Ziel ?
  2. #51

    Legenden und die Sinnlosigkeit

    Zitat von movfaltin Beitrag anzeigen
    Wenn Sie damit sagen möchten, Wettbewerb brauche kein Mensch, dann liegen Sie falsch. Natürlich führt freier Wettbewerb zwangsläufig zu Monopolen und damit geringerer Qualität, geringerer Vielfalt und geringerem Ethos - das weiß jeder außer der FDP. Aber: Sobald ein Monopol als Folge des Wettbewerbs entstanden ist, .....
    Ihre Aussage ist teilweise falsch. Sie müssen Wettbewerb konsequent weiterdenken, der hört nicht einfach auf, weil ein Sieger feststeht. Hier liegt ihr Denkfehler.
    Das Gegenteil tritt ein, der Sieger will nicht wieder zum Verlierer werden und wird seine Position mit ALLEN Mitteln verteidigen. Manipulation pur.

    Die Wettbewerbsfunktion, die Gewinner und Verlierer erzeugt, ist eine Gesetzmäßigkeit, die sich nicht außer Kraft setzen läßt, auch wenn dies viele glauben.

    Der Wettbewerb hört nur auf, wenn Menschen nicht mehr an ihn glauben. Meist ist der Punkt erst mit einem Krieg erreicht.

    zum "fairen" Wettbewerb
    Macht Wettbewerb die Menschen fairer ?
    zum "freien" Wettbewerb
    Macht Wettbewerb die Menschen freier ?
    zum gerechten Krieg
    Macht Krieg die Menschen gerechter ?
  3. #52

    Frosch- oder Vogelperspektive

    Zitat von gapun Beitrag anzeigen
    Wenn die Qualität stimmt, wird es Ihn lange geben. Nicht jeder mag zusammengeklebte Fleischformstücke aus dem Supermarkt.
    Er muss mehr Anstrengung und Investition machen um seinen Kundenstamm zu bedienen und solte auch mit der Zeit.....
    Ohne Kooperation von Männlein und Weiblein kein Nachwuchs.
    Kooperieren unsere Darmbakterien nicht mehr, sind wir binnen Stunden tot.
    JEDES Wissen ensteht nur durch Kooperation.
    JEDER technische Fortschritt basiert auf Kooperation.

    Wettbewerb ist das Prinzip des leben_und_sterben_lassens.
    Kooperation ist das Prinzip des leben_und_leben_lassens.
    Kooperation ist das Prinzip des Lebens:
    Ohne die Kooperation von Aminosäuren gibt es kein Leben.
    Ohne Kooperation von Einzellern gibt es keine Mehrzeller und damit kein höheres Leben.

    Selbst die ganze bekannte Welt basiert auf Kooperation von Atomen, ansonsten gibt es keine Moleküle.

    Wenn durch Wettbewerb immer mehr Metzger auf der Strecke bleiben, gibt es mehr Vielfalt ?
    Wenn immer mehr Menschen zu Verlierern werden, werden diese nicht mehr die Möglichkeit haben, beim Metzger einzukaufen.
    Da kann der einzelne Metzger sich anstrengen und investieren wie er will.

    Weshalb verschwindet denn der Mittelstand in Deutschland ? Etwa durch Kooperation ?
    Nein, durch Wettbewerb entsteht Stillstand.

    Monopole werden NUR dadurch verhindert, indem keine angestrebt werden.
    Ach so, die Voraussetzung für Macht (und damit Bevormudung, Vorschriften) ist der Wettbewerb. Der Gewinner bestimmt über den Verlierer.
    Selbstverständlich bleibt es Ihnen vorbehalten an den glorreichen Wettbewerb zu glauben. Aber beschweren Sie sich nicht über das Ergebnis.
    Wettbewerb ist die Diktatur der unsichtbaren Hand.
    Idahoe
  4. #53

    ...

    Natürlich ist der Satz "das baucht kein Mensch" anmaßend, wenn er denn auch so gemeint wäre. Ist das so?
    IMHO ist er als "ich brauche es nicht" oder als "da gibt es schon was besseres/schöneres/...." zu lesen und gerade letztere Lesart ist so ziemlich genau das Gegenteil von Technologiefeindlichkeit. Von der Industrie wird uns ständig alter Wein in neuen Schläuchen (oder Sch... für Gold?) verkauft und gerade in der IT, wo es üblich ist, in einer Masterarbeit keine Literatur älter als 5 Jahre zu referenzieren, wird dies auch von angehenden "Fachleuten" viel zu selten erkannt.
  5. #54

    re

    Zitat von gapun Beitrag anzeigen
    Weil ja ansonsten fast alle Menschen Computerfachmänner sind und damit wenigstens Flugzeuge Konstruieren oder die Statik einer Brücke berechnen und zum lesen im Internet immer am Schreibtisch sitzen oder wenigstens eine Unterlage haben um das Notebook ab zu stellen, damit sie auch mal was schreiben können oder durch Menü scrollen...

    Sehr begrenztes soziales Umfeld... darauf tippe ich...
    Sehr begrenzte Fähigkeiten gelesenes zu begreifen...tippe ich.
  6. #55

    re

    Zitat von movfaltin Beitrag anzeigen
    Wenn Sie damit sagen möchten, Wettbewerb brauche kein Mensch, dann liegen Sie falsch. Natürlich führt freier Wettbewerb zwangsläufig zu Monopolen und damit geringerer Qualität, geringerer Vielfalt und geringerem Ethos - das weiß jeder außer der FDP. Aber: Sobald ein Monopol als Folge des Wettbewerbs entstanden ist, herrscht eben kein Wettbewerb mehr. Der ist dann aus, vorbei, Geschichte. Daher haben Sie zwar Recht, wenn Sie sagen: freier Wettbewerb macht alles eintönig und schlecht - aber eben nicht, solange er noch am Werke ist. Sondern nur durch seine suizidale Tendenz, sich selbst abzuschaffen.
    Also: Je höher der Druck des Wettbewerbs (gemessen an der Anzahl der Akteure), desto besser sind die Produkte, und desto schlechter werden sie irgendwann.
    >ichts für ungut, aber das ist kompletter bullshit.
  7. #56

    re

    Naja wenn ich mir die Medien angucke, insebsondere das Fernsehen, fallen mir spontan einige Sachen ein, die kein Mensch braucht, z.B. Call-in-TV oder 24-Stunden-Nachrichtensender, QVC, das ZDF, Sendungen mit Hansi Hinterseer und Florian Silbereisen, das Nachmittagsprogramm von RTL, Two and a half men ohne Charlie Sheen, usw.
  8. #57

    Naja ..

    eigentlich will man wohl zum Ausdruck bringen, dass man selbst aktuell für das Gebotene, das Neue keinen Bedarf hat, also "ich brauche das nicht" (unzulässig) verallgemeinert. Manches kommt auch einfach zu früh, um allseits akzeptiert zu weden. Andererseits fehlt mir der Glaube an einen echten Bedarf für Fusspilz, jedenfalls dürfte der Versuch einer Bedarfsweckung grandios scheitern. Nun haben zweifellos einige Menschen Fusspilz, womit wir bei Twitter, Facebook & Co. wären. Die nicht zu leugnende Tatsache, dass Millionen Menschen diese Angebote täglich nutzen ist für technikgläubige Leute wie Lobo schon genug Beleg dafür, das "es" gebraucht wird. Mangel an Distanz und weitgehend kritiklose Übernahme von Marketinggedröhn sollte man aber nicht mit zutreffender Analyse verwechseln. Lobos Artikel braucht so gesehen kein Mensch, außer ihm selbst. Schließlich lebt er von Allgemeinplätzchen bzw. deren Aufbereitung in relativ entbehrlichen Artikel.

    M. Boettcher


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