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S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine: Facebook ist nur ein Symptom

Ist Facebook schuld, dass die Privatsphäre im Netz verschwindet? Sind kommerzielle Datenkraken dafür verantwortlich, dass wir online immer mehr von uns Preis geben? Nein, meint Sascha Lobo: Die Veröffentlichung privater Information ist eine logische Folge digitaler Vernetzung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...788777,00.html
  1. #60

    Zitat von Leser161 Beitrag anzeigen
    ...
    Aber ist das dann noch das Internet was wir lieben gelernt haben? War das nicht mal ein Ort wo man Freiheit genoss? Wo man mit Menschen in aller Welt kommunizieren konnte? Denken Sie mal drüber nach...
    Ja, aber da waren wir auch nur zu dritt ...
  2. #61

    Überschrift

    Zitat von Der kleene Clown Beitrag anzeigen
    ... aber das ist in erster Linie ein Problem der Strafverfolgung, und nicht des Internets.

    Jedes Jahr sterben in Deutschland ca. 5.000 Menschen im Straßenverkehr, aber der gesellschaftliche Vorteil der...

    ...Und da es hier keinen Zwang zur Teilnahme gibt - im Gegensatz zur Massenmobilität, der entkommt niemand! - verstehe ich das Gezeter einfach nicht.
    Entweder Sie haben nicht gelesen was ich geschrieben habe, oder Sie haben es nicht verstanden, oder Sie haben es ignoriert.

    Es ging nicht um aktive Beteiligung sondern um passive.

    Sie sind der Meinung unsere Judikative ist noch nicht ausgelastet genug? Muss ich jeden Furz juristisch bewerten lassen?
  3. #62

    ...

    Zitat von Der Bruddler Beitrag anzeigen
    Entweder Sie haben nicht gelesen was ich geschrieben habe, oder Sie haben es nicht verstanden, oder Sie haben es ignoriert.

    Es ging nicht um aktive Beteiligung sondern um passive.

    Sie sind der Meinung unsere Judikative ist noch nicht ausgelastet genug? Muss ich jeden Furz juristisch bewerten lassen?
    Es ist mir schon klar, daß es um die passive Beteiligung ging. Aber das ist eben auch kein explizites Problem des Internets, und schon gar nicht von Facebook.
    Verleumdung, Beleidigung, üble Nachrede, all das gibt es schon viel länger als das Internet. Menschen unterhalten sich nun mal mit anderen über Dritte, das ist soziales Verhalten. Natürlich ist Facebook hierbei schon etwas Spezielles aufgrund der langen Verfügbarkeit, so daß hier vielleicht sogar tatsächlich eine juristische Bewertung angebracht wäre, und zwar ein grundsätzliche. Damit hätten alle zumindest eine gewisse Rechtssicherheit...
  4. #63

    Halb zog sie ihn, halb sank er hin...

    Hallo Sabine,

    Zitat von sabinehaas Beitrag anzeigen
    Das Problem liegt aus meiner Sicht woanders: Der Kern ist nicht, dass Menschen ihre privaten Daten öffentlich machen
    das glaube ich tatsächlich nicht. Das Problem ist die noch immer anhaltende Unerfahrenheit (warum sind Internet / Sozialen Medien noch kein Schulfach?) und - entschuldigt bitte - Doofheit der Menschen.

    Bei dem Medium "Facebook" zeigt es sich nur sehr viel deutlicher, wenn Menschen unreflektiert kommentieren, liken und keine Gedanken an ihre Privatsphäre verschwenden.
    Leute die heute sagen "da meld' ich mich nicht an" sind die Handyverweigerer der 90er.

    Wer das facebooken verwechselt mit einem Freundeskreis hat einige wichtige Wirkprinzipien nicht verstanden. Natürlich darf man likes und comments nicht verwechseln mit echter Zuneigung und natürlich kann man das Thema Treue neu definieren, wenn man zwar nicht seine Handynummern austauscht, dafür aber sehr viel intimere Details über Facebook.

    Aber was soll's: Glücklicherweise ändern sich die Zeiten (und das nicht immer zum schlechteren!) und irgendwann lachen wir über unsere heutige Diskussion. Sie wird an Relevanz verlieren, weil wir lernen mit der Öffentlichkeit umzugehen.

    Und natürlich muss man Facebook Grenzen setzen. Gelöscht sollte gelöscht heißen: http://www.wer-weiss-was.de/Anfragen...-loeschen.html

    Alles wird anders!








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