"Eine der meisterwähnten und wenigstgelesenen Passagen der Literatur ist das letzte Kapitel des Romans "Ulysses"" ...
Das gilt wohl auch für Herrn Lobo, der mal wieder seine simplizitistischen Gedankenausscheidungen als quasi Live-Stream (ungefiltert und von verbesserungsbedürftiger Qualität) ins Netz stellt, die allenfalls als Beitrag für den Ethikunterricht der 9. Klasse taugen. Erinnert immer wieder an die albernen philosophischen Diskurse in "Matrix reloaded".
Ausgrechnet "Ulysses" heranzuziehen um Facebook zu huldigen zeugt von beneidenswerter Ahnungslosigkeit. Muss sehr beruhigend sein, wenn man so dumpf vor sich hin leben kann.
Und wenn schon ein Vergleich mit Joyce, dann bitte mit der Komplettvernetzung von Gedanken- und Sprachwelt in "Finnegangs Wake", das uns zugleich auch deutlich erkennen lässt, dass wir von der Komplexität ziemlich wenig verstehen.
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