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S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine: Das Netzgespür

Das Internet ist vielen bis heute zu kompliziert. Nicht ganz zu unrecht, findet Sascha Lobo.*Angesichts seiner Größe und der schnellen Veränderung der Welt durch das*Digitale*bleibt uns nur der Rückgriff auf Heuristik und Intuition. Netzgespür könnte man von den alten Griechen lernen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...758149,00.html
  1. #30

    .

    Zitat von denkedran Beitrag anzeigen
    Ja, da möchte ich Ihnen auch gar nicht wiedersprechen. Auch ich kann mich an diese Faszination erinnern. Und mir geht es ja auch nicht darum, den Kindern etwas vorzuenthalten. Die Frage, die ich mir beim Thema "heranführen" stelle, lautet, wie früh ist "recht früh"?
    Das hängt, finde ich, ganz von der Entwicklung und dem Interesse eines Kindes ab. Wichtig ist wohl, dass sowas bei aller elterlichen Anregung auch stark aus Kindern selbst heraus entsteht. Wenn sich ein Kind für die elterliche iPad-Nutzung interessiert, kann man es eben ganz beiläufig und spielerisch an die Sache heranführen in dem Maße, wie es sich selbst dafür interessiert. Das ist ja ein Wechselspiel aus Anregung und eigenen Neigungen von Kindern und sollte man m.M. auch Vertrauen in diese frühen Interessen von Kindern haben.

    Meine Tochter ist 4 und ich finde, für einen Menschen ist sie immer noch sehr klein :-) Sie hat (noch) Freude an so ganz einfachen Dingen. Muss sie schon etwas mit Bildschirmen machen oder lernen? Meiner Meinung nach nicht.
    Meiner Meinung ist das in dem Alter auch kein unbedingtes Muß - dafür ist mit 5,6,7 oder gar noch später in der Tat immer noch Zeit. Aber wenn sich Kinder dafür bereits früh interessieren, sollte man es ihnen auch nicht unbedingt verwehren, finde ich.
    Kleines nicht ganz ernstzunehmendes, witziges Extrembeispiel im Anhang des Videos:
    http://www.youtube.com/watch?v=jIUCajxw57g (Youngest iPad user @ 9 months?)


    Aber das gehört ja eigentlich gar nicht hier her :-)
    Wo es doch im Artikel um Digital Natives und Netzgespür ging, durchaus.
  2. #31

    Super Beitrag mit genau der richtigen Schlussfolgerung!

    Zitat von sebparker Beitrag anzeigen
    Haben Sie den Artikel gelesen? Die bekannte Unterscheidung zwischen Digital Natives und Digital Immigrants hält Lobo doch ritigerweise für vereinfachend und falsch.
    Um es für Sie aus meiner Sicht zusammenzufassen:
    Nur das spielerische Begreifen (beispielsweise über Touchscreens) wird die bisher nicht mit dem Netz vertrauten heranführen, weil darüber eine gewisse Direktheit und Vertrautheit entstehen kann, die über eine Tastatur viel schwieriger zu erreichen ist.
    Ich finde den Beitrag richtig gut gelungen. Der Aussage das die Verringerung der Abstraktion Natives und Immigrants mehr und mehr zusammenführt kann man nicht widersprechen. Erst vor zwei Wochen habe ich einen Fachvortrag über, HID/Eingabegeräte für die Nutzung des Internet, besucht wo genau die gleiche Aussage getroffen wurde. Vielleicht hat Herr Lobo auch den Vortrag gesehen, dann wäre es natürlich Plagiatsverdächtig ;-)

    Ein Faktor der gerne vergessen wird ist, das wir die eigentliche Datenverarbeitung Wellenweise wechseln. Zu Beginn fand diese in der Ferne statt, dann direkt vor einem im PC und mittlerweile sind unsere tollen digitalen Gadgets nur noch verdammt gute Eingabegeräte welche uns in Echtzeit vernetzen.

    Habt ihr mal iPad Nutzer beobachtet die ihr Pad streicheln, sieht lustig aus!
  3. #32

    Selbstsüchtig

    Sehr geehrter Herr Lobo, nach dem Sie auf der re:publica den digitalen Trolls so dermaßen auf die Füße getreten sind, kann ich diesen Text so gar nicht einordnen. Es ist ja nicht unbedingt so, dass die Aneinanderreihung von Buchstaben in dieser Größenordnung zwingend zum sinnvollem Zusammenhang führt, und den Sinn des Ganzen zu Mindens erahnen lässt. Mit viel Text aus Ihrer Welt heraus, haben Sie viel geschrieben, und dennoch nichts ausgesagt. Es ist eher als eine Selbstreflektion zu sehen als Information für die jenigen die mit den Netz Berührungsprobleme haben. Vielen Dank.








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