Anders herum: Die Machtfrage ist imo der Nebenkriegsschauplatz. Die zentrale Veränderung des Netzes ist Transparenz. Zum ersten Mal sehen wir in Echtzeit, wie strukturell Macht herbeigeführt, konsolidiert und schließlich mit Zähnen und Klauen verteidigt wird. Das Schockierende daran ist die Durchschaubarkeit der Argumentation, die Banalität des Normalen - ich will mehr als du... und egal wie ich mir einen ablügen muss um dies zu erreichen, ich mach es trotzdem. Trivialer Egoismus, bestenfalls sozialer Tribalismus.
Als Achtjährige haben wir das Spiel "wem gehört der Hügel" gespielt. Heute tragen wir schicke Anzüge, fahren in Genitalien aus Blech herum und entscheiden über ach so wichtige Dinge... ja? Nein. It's all the same.
Aber wir könnten das ändern und uns komplett neu erfinden. Das Werkzeug dazu haben wir gerade erfunden (vermutlich aus Langeweile). Darum geht es wirklich.



