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S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Wer hat Angst vor Alice?
Die Regierung von Nordrhein-Westfalen streitet mit Alice Schwarzer um 210.000 Euro an Fördergeldern. Die grüne Emanzipationsministerin Steffens sagt, sie müsse sparen. In Wahrheit geht es*darum, Rache zu nehmen.
S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Wer hat Angst vor Alice Schwarzer? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
- #190 07.02.2012 16:36 von
Konsens
Ja, viele Befürworter stützen sich u.a. auch auf Art. 3 II GG. Sie sprechen von "tatsächlicher" Gleichberechtigung (die jurist. ist längst Realität, die letzte geschlechterdiskriminierende Regelung die mir einfällt war die BW/Zivildienstpflicht für Männer), die ist m.E. auch gegeben. Und nehmen wir noch § 5 AGG dazu...und die EuGH-Rspr. zu dem Thema (das ufert leider schnell aus...), gerade aber wenn man letztere ernst nimmt kann man bei einigen Forderungen div. Politker (vdL, Grüne..) hört manchmal nur noch verwundert die Augen reiben.
Jedenfalls sollte man schwerwiegende Grundrechtseingriffe, vgl. a. Art 3 III GG, mit Tatschen und Fakten begründen können, und eben nicht mit (fragwürdigen) Thesen, vielleicht hätten wir da ja Konsens. - #191 07.02.2012 17:02 von
Falsche Toleranz
Da haben Sie Recht, genau das ist der springende Punkt. Denn es geht auch gar nicht um den Gegensatz von Islam und Christentum, denn die sind sich sich strukturell recht ähnlich. Es geht um den Gegensatz von Islam und einer weitgehend säkularen, aufgeklärten Welt.
Ihresgleichen verteidigt leider stets den Islam mit einem reflexartigen Angstbeißen gegen Islamkritiker und scheut dabei nicht selten vor der Nazi-Moralkeule zurück. Die Sarrazin-Debatte hat gezeigt, dass es den sogenannten Linken nie darum ging, sich einmal mit den Fakten und den Problemen auseinanderzusetzen, sondern das Thema totzuschweigen, Sprachverbote aufzustellen und die Überbringer der schlechten Nachrichten schlicht als irre abzuqualifizieren. Das hilft weder einer unterdrückten Frau noch einem geschächteten Rind, im Gegenteil, es lässt das Problem im Dunkeln.
Gerade wer sich für Gleichberechtigung, Gewaltfreiheit und ein progressives Denken einsetzt, also linke und humanistische Ideale, für den sollte Islamkritik geradezu eine Pflicht sein! Da ich selbst dem linken Spektrum angehöre und lange Zeit Grünwähler war, bin ich immer wieder entsetzt, wie meine "Genossen" diese Ideale verraten, wenn es um Migranten geht. Ebenso wie die Grünen, die mit ihrem Windwahn, ihrer stillen Zustimmung zum Schächten, ihrem Sozialabbau und ihrer Kriegsgeilheit ihre ökologischen, solidarischen und pazifistischen Ideale über Bord warfen.
Um auf Thema dieses Threads zurückzukommen, empfehle ich Ihnen das Buch "Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz" von Alice Schwartzer (Hrsg.). - #192 07.02.2012 20:50 von
....
Das ist gerade in NRW doch Tradition:
NRW: Frauen an die Axt - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten - #193 07.02.2012 21:12 von
Wo der Autor Recht hat.....
Ich kritisiere ja Herrn Fleischhauer doch oft wg. seiner doch schon fast ins „verschwörungstheoretische“ gehenden Kritik an dem, was unter dem Begriff „links“ firmierend in der politischen Landschaft Deutschlands beheimatet ist.
Dennoch muss man ihm in diesem Fall absolut Recht geben. Ich empfinde es ebenso, nämlich, dass es den GRÜN/Innen in Wahrheit nur um ihre eigene Rechthaberei geht. Und eben darum, politische Pfründe zu sichern - für Ihre Funktionärskaste.
Schon lange verwunderte es mich, weshalb die GRÜN/Innen sich derart distanziert gegenüber Frau Schwarzer verhalten, denn sie ist tatsächlich konsequent geblieben, auch gegenüber den als blind zu bezeichnenden Multikultis bei den GRÜN/Innen.
Zudem muss man sich doch mal folgendes fragen: Wenn die Multikultis die, wie Herr Fleischhauer schreibt, „systematische Entrechtung von Frauen in der islamischen Welt als Teil einer religiösen Tradition wegzuerklären“ versuchen, konstatieren sie dann nicht indirekt, dass den (um es mal zynisch zu formulieren) „doofen Moslems“ (IRONIE!!) einfach nicht zu helfen sei? Eben weil an der Religion nichts und deren Traditionen nichts zu ändern wäre?
Damit aber begeben sie sich genau in die gleiche Richtung wie die islamischen Traditionalisten, nämlich, wenn eine Ideologie einmal festgelegt ist, dann wird eben nichts mehr daran geändert. Punkt! Basta!
So sind die GRÜN/Innen ja um keinen Deut besser als die islamistischen/dschihadistischen Prediger. - #194 08.02.2012 08:05 von
- #195 08.02.2012 08:20 von
- #196 08.02.2012 08:28 von
- #197 08.02.2012 08:43 von
- #198 08.02.2012 09:33 von
Nein
Nein, es würde sich ändern wenn nicht jeder Mann in pädagogischen Berufen automatisch und politisch gewollt einem Pädophilen-Verdacht ausgesetzt würde. Dazu müßten endlich Gesetze geschaffen werden, die bei derartiger Falschbeschuldigung schnellste Klärung des Scheverhaltes, maxmal mögliche Rehabilitierung und Aufklärung des Umfelds, selbstverständlich Verbleib im Beruf und Rauswurf der Falschbeschuldigerin festschrieben.
Aber sowohl alter als auch "neuer" Feminismus leben nicht schlecht vom Mantra des gewalttätigen Mannes, insofern sehe ich da leider keine Chance. Die Bezahlung ist es jedenfalls nicht; viele Männer arbeiten in viel schlechter bezahlten Berufen. Wenn eine Kindergärtnerin wie ein Dachdecker verdienen will soll sie als Dachdeckerin arbeiten. Sie wird dann bei Minusgraden in luftiger Höhe ganz schnell merken, woran unterschiedliche Löhne festgemacht sind. - #199 08.02.2012 10:10 von
Die Studiumsqualität in den USA ist in der Regel sehr schlecht. Abgesehen von einer Handvoll Elite-Unis sind die meisten Universitäten schlecht ausgerüstet und ausgestattet. Staatliche Universitäten erreichen oftmals nur mit Mühe die Qualität, die deutsche Gymnasien haben. Es sind die sündhaft teuren Privatunis, die Studenten aus der ganzen Welt anziehen und die großen Erfolge melden können.
Dafür gibt es aber nur einen sehr kleinen, überschaubaren Markt an möglichen Studenten bei den astronomischen Gebühren, die da anfallen. Denn dort muss der Student ja alles selbst bezahlen, von A bis Z.
Die USA sind daher ein sehr schlechtes Beispiel. Man kann auch hier nicht einfach ein Harvard bauen. Das wurde ja hierzulande mit diesem unsäglichen "Elite-Uni"-Ansatz versucht, der spektakulär in den Sand gesetzt wurde.
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