Wenn es um Steuersenkungen geht, sind sich alle schnell einig, dass dafür das Geld fehlt. Doch Jan Fleischhauer sagt: Unsinn! Die Steuereinnahmen werden 2012 so hoch sein wie noch nie. Was dem Staat fehlt, ist der Wille, mit dem ihm anvertrauten Geld auszukommen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...773617,00.html
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Man kann ja zu dem Thema stehen wie man will, aber als erstes sollte man doch erwarten, dass der Umgang mit den Einnahmen effektiv erfolgen muss. Es macht doch absolut keinen Unterschied ob Steuereinnahmen unsachgemäss ausgegeben werden, oder ob Steuern hinterzogen werden.
Jeder zeigt - zu Recht - auf den Steuerhinterzieher, wer zeigt denn aber mit gleicher Vehemenz auf die Steuerverschwender?
Diejenigen welche als erstes der Unmöglichkeit von Steuersenkungen das Wort reden verkennen ganz offensichtlich, dass sie der unsachgemässen Vergeudung von Steuereinnahmen das Wort reden.
Natürlich kann man sagen, erst muss ein ausgeglichener Haushalt her, dann das Schuldenmass reduziert werden und als letztes wird dann vielleicht noch die Steuer gesenkt. So wird das nie etwas werden, die öffentliche Hand wird auf allen Ebenen stets eine Erklärung dafür finden dass das budgetierte Geld nicht ausreicht, genau dieses Verhalten hat uns die Schulen eingebracht welche den Staat nun massiv bedrängt.
Ja das wollen uns alle möglichen Leute weiß machen. Aber ich zitiere mal: "Veranschlagt sind Ausgaben in Höhe von 306 Milliarden Euro." Nur alleine 2012.
Wissen Sie wieviel Geld das ist? Von diesem Haushalt sind "nur" 27 Milliarden neu geborgt, d.h. die Bürger dieses Landes stellen Ihrem Staat nächstes Jahr 279.000.000.000 € zur Wahrnehmnung der staatlichen Aufgaben zur Verfügung. Und das soll nicht reichen, das soll nicht genügend Geld sein?
Eigentlich sollten sich die Deutschen mal fragen, WARUM sie sich andauernd mit anderen Vergleichen und immer die Ersten sein wollen. Und Untereinander sollten manche einfach mal zufrieden sein mit dem das sie haben, statt immer noch mehr haben zu wollen. Ja, Ich rede von unseren Wirtschaftsbossen, Bankern und Hedgefond-Managern. Ehrlich gesagt, wenn sie Tod sind, ist ihr Geld auch nichts mehr wert ! Es gibt wichtigere Dinge im Leben als der grüne Geldschein !
Die Parteien, die gegen eine Entlastung der Bürger durch Steuersenkungen sind (Rot-Grün), haben sich noch vor kurzem im Bundestag für eine Erhöhung ihrer Diäten ausgesprochen!
Wer hier so naiv ist, zu glauben, dass mit dem zusätzlichen Geld, Schulden abgebaut werden, dem ist nicht mehr zu helfen! Der Staat findet dafür Verwendung und sei es nur, um seine eigenen Diäten und Beamtenpensionen zu päppeln.
Wenn kein Geld für die Bürger da ist, dann sollen die Politiker mit gutem Beispiel vorangehen und selbst sparen!!!
Richtig, CDU und FDP versagen bei der Absenkung der Staatsverschuldung. Übrigens ebenso wie SPD und Grüne denen ausser Steuererhöhung und Abgabenerhöhung auch nichts einfällt. Von den Linken Staatsträumern ganz zu schweigen.
Ob Kirchhof sich zum Mittelstandsbauch Gedanken gemacht hat - keine Ahnung. Es ging ja um die Vereinfachung des Steuerrechts, also vor allem auch um die Beseitigung von Steuerschlupflöchern und die Verringerung der Bürokratie.
Kirchhof wurde ja u.a. von SPD Schröder diskreditiert und abgesägt und dann von der CDU fallen gelassen.
Der Tenor von Fleischhauers Kritik ist also ok - keine Besserung in Sicht.
... absolute Spitzenklasse diese Replik, hab' ihn auch diesmal nicht gelesen, aber der Teaser auf der Titelseite reicht ohnehin zum Urteil ist ja die beste Voraussetzung für eine Beurteilung des Sachverhaltes.
Das gleiche Problem scheinen nicht wenige unserer Politiker auch zu haben, die Unfähigkeit andere Meinungen zu Kenntnis zu nehmen und zu sehen ob sich dadurch womöglich ein Erkenntnisgewinn ergibt.