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S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Vorsicht, Rechtspopulist!

Rechts zu sein, ist in Deutschland keine politische Ortsbeschreibung, sondern ein Verbannungsurteil. Um als Rechter zu gelten, reicht es schon, dass man Zweifel an den Milliardentransfers in den EU-Süden hat. Dann ist man Europaskeptiker - und damit ganz nahe am Verfassungsfeind.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...762703,00.html
  1. #90

    immer wieder montags

    Dass die hiesigen Fleischhauerschen Zeilen zum Besten gehören, was seit langem in deutschen Leitmedien veröffentlicht wurde, ist für diejenigen, die sich ihres eigenen Verstandes bedienen und insbesondere zur ökosozialistischen Einheitsdenke Abstand wahren, jedem Zweifel enthoben. Hingegen ist zweifelhaft, ob man bei SPON Herrn Fleischhhauer auch dann noch ein Forum böte, wenn seine Thesen in wahrnehmbarem Maße realpolitische Entsprechung fänden. Dann hieße es gewiss, man dürfe diesem oder jenem Rechtspopulisten oder einer rechtspopulistischen Partei keinen Vorschub leisten. Denn dass der Großteil der Medien sich diesem Vorwurf nicht aussetzen möchte, ist hinlänglich bekannt. Nicht ohne Grund lesen und hören wir (übrigens regelmäßig in den so unabhängigen öffentlich-rechtlichen Medien) stets davon, dass in unseren Nachbarländern „Rechtspopulisten“ Erfolge erzielt hätten. Man kann, so die dortige Lesart, nicht rechts sein, ohne Populist zu sein – und schon gar nicht, ohne irgendwelchen „Ewiggestrigen“ den Nährboten zu bereiten („geistiges Brandstiften“). Sich inhaltlich mit dem auseinander zu setzen, was bspw in Europa alles schief gelaufen ist, und diejenigen, die dafür Verantwortung tragen, scharf zu kritisieren, kommt vielen Journalisten nicht in den Sinn. Eher schriebe man ein Loblied auf Herrn Ackermann!

    Etwas verwundert war ich darüber, dass Herr Steinhauer meint, es wäre „wünschenswert, noch mehr Menschen würden sich für den Zuzug von Außen begeistern oder den Islam für eine kulturelle Bereicherung halten.“ Wieso soll das wünschenswert sein? Nach meinem Dafürhalten darf man gern auch jede Religion ablehnen. Und dass ein Zuzug von Außen durchaus auch den Interessen der Menschen entgegenstehen kann, sollten wir unterdessen gelernt haben. Und sogar jenseits aller Integrationsprobleme muss niemand sagen, er fühle sich kulturell um eine Dönerbude oder einen Gemüseladen oder um sonstwas bereichert. Ob sie sich bereichert fühlen, dürfen die Menschen gern selbst entscheiden. Dazu sind sie sicher in der Lage, und sie gewinnen ihr Urteil auch aus Erfahrung. Ihnen vorzuschreiben, was sie zu denken haben, heißt das zu tabuisieren, was sie nicht denken sollen. Als Freiheitlicher habe ich mit derartigen Beschränkungen große Probleme.
  2. #91

    Titel!

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Rechtspopulisten sind im Allgemeinen diese Menschen, die zunächst mit Ihrer Stimme eine, zumeist konservative, Politik wählen, die sich eigentlich gegen sie selbst richtet.
    Wenn der Rechtspopulist dann endlich merkt, welche Folgen die von ihm gewählte Politik für sich selbst bringt, sucht er sein Heil bei Personen, die vorher genau diese Politik besonders rigoros vertreten haben und jetzt von ihren eigenen Versagen ablenken und gegen andere hetzen.
    Ersetzen sie "Rechtspopulist" durch "Grüne" und es passt! ;-)
  3. #92

    #1

    "Wenn eine vietnamesische Imbissbude brennt, sind es ja selten Autonome, die diese in Brand gesetzt haben."
    Das kann getrost als Gerücht bezeichnet werden - wenn die Imbissbude in Kreuzberg oder im Hamburger Schanzenviertel liegt, geht die locker mit in Flammen auf... Da ist der Autonome wie der Artillerist - er kennt nicht Freund oder Feind, sondern nur lohnende Ziele...

    Bei einer Autonomen-Demo gegen einen NPD-Bundesparteitag in Fallingbostel, 1985 war's glaube ich, wurde ich Zeuge, wie einige Autonome in der Lüneburger Heide die Frontscheibe eines Opel Kadett zertrümmerten - in dem für alle unübersehbar eine Familie saß, Vater, Mutter und zwei kleine Kinder.
    Zur Rede gestellt sagten einige Autonome: "Ey, Mensch, wir dachten, die sind Bullen vom Verfassungsschuzt!"
    Ich meine... mal ganz ehrlich... die durchschnittliche politische Intelligenz eines durchschnittlichen deutschen "Autonomen" liegt ungefähr auf dem Level "Nordkoreanischer Politkindergarten, 2.Halbjahr"...

    (Als ich diesen Satz mal gegenüber einem Bekannten äußerte, der seit gut 30 Jahren in der linken Szene aktiv ist, bekam ich übrigens lakonisch zur Antwort: "Stimmt nicht! Höchstens 1.Halbjahr!")
  4. #93

    bei all dem links-rechts-geschwafel ...

    ... wird vergessen, dass die eu nicht etwa den überschuldeten ländern und ihren menschen hilft, sondern den geldinstituten, die das in den sand gerammt haben UND den export-ländern wie deutschland, die z.b. überteuertes, überdimensioniertes waffenmaterial nach griechenland in absurden mengen geliefert haben und ihre gewinneinstreichungen gesichert sehen wollen.
  5. #94

    Gestatten, berpoc...

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Sie machen die deutsche Identität am 3. Reich fest? Ich überlasse Ihnen gerne ein Liste von Druckwerken, genannt Bücher, "die helfen Sie weiter". Deutschsein hat so viele Facetten, war nie ein Mono-Begriff, sondern schon seit Jahrtausenden Multi, dass ich Ihren Einwand nur als Selbstverortung Ihres Standpunktes verwenden kann. Wieso ist man Sklave, wenn in einer Gemeinchaft, die Schulen, Unis, Straßen und Krankenhäuser, Lehrer und Polizisten zu Ihrem Wohlergehen bereithält, dann natürlich über das Steuersystem einen Beitrag zum Gelingen dieses Systems bezahlt? Und in der globalisierten Welt mit China, den USA und anderen Big Playern ist die EU ein intelligentes System, unsere europäischen Länder wettbewerbsfähig zu halten. Selbst wenn es durch nationale Egoismen Anfangs ein paar Ruckler gibt, werden wir die richtige Software, sprich Politik, für unser System schon auf die Beine stellen. Wegen eines kleinen Software-Fehles, schmeißen Sie auch nicht den Computer auf den Müll, oder?
    ... und schönen Dank für Ihren Beitrag. Wenn ich die Fleischhauer-Unterstützer hier lese, wird mir ehrlich übel. Aber auch Bewunderung macht sich breit. Bewunderung über den Mut einiger Foristen die ihnen eigene Merkwürdigkeit, Haltung und Unkundigkeit öffentlich zu posten.
  6. #95

    Habe ich Sie aufgeregt? How nice!

    Zitat von joey55 Beitrag anzeigen
    Welch Eloquenz und Fülle an Argumenten in ihrem Beitrag. Sie merken nicht einmal, dass sie genau das bestätigen was Herr Fleischhauer schreibt. Die Linke argumentiert nicht, sie verdammt!
    Bevor Sie sich allzusehr in Ihrer Meinung meiner vermeintlichen politischen Haltung versteifen, möchte ich anregen sich mal durch meine SPON-Beiträge zu lesen. Vorab eine Frage: wozu hat Mensch ein Gehirn?
  7. #96

    Verfassung ist nicht rechts.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rechts zu sein, ist in Deutschland keine politische Ortsbeschreibung, sondern ein Verbannungsurteil. Um als Rechter zu gelten, reicht es schon, dass man Zweifel an den Milliardentransfers in den EU-Süden hat. Dann ist man Europaskeptiker - und damit ganz nahe am Verfassungsfeind.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...762703,00.html
    Viele selbsternannte "Rechte" brüsten sich doch gerne damit, keine "Gutmenschen" zu sein. Verbinden Moral mit "Schwäche". Damit Fragen nach ethischen Bindungen ihres Handelns gar nicht erst aufkommen. Tut mir leid, unsere Verfassung ist in diesem Sinne gerade nicht "rechts". Weil Recht, Ethik und Moral Schutz für die Schwächeren in einer Gesellschaft ist.
  8. #97

    Eine Demokratie ohne Rechts funktioniert nicht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rechts zu sein, ist in Deutschland keine politische Ortsbeschreibung, sondern ein Verbannungsurteil. Um als Rechter zu gelten, reicht es schon, dass man Zweifel an den Milliardentransfers in den EU-Süden hat. Dann ist man Europaskeptiker - und damit ganz nahe am Verfassungsfeind.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...762703,00.html
    Milliardentransfers in den Süden finden schon seit Jahrzehnten statt:Es sind Fässer ohne Boden.
    Deutschland ist kein Einwanderungsland. Analphabeten und orientalische Unterschichten, die geistig im 7.Jahrhundert stehen und für ihren mitgebrachten Idiotismus Respekt und Toleranz einfordern, haben hier nichts zu suchen.
    Nicht alles was uns über den 2.Wk und das 3.Reich vorgesetzt wird, stimmt. Den Alliierten Siegermächten, die selber gewaltig viel Dreck am Stecken haben, wie es sich gehört die Ä... lecken, ist der anerzogenere und leichtere Weg. Der Rassismus z.B. in den USA der 30er Jahre war schlimmer als der unter Hitler. Was aber nichts daran ändert, dass das ein A.H. eine Witzfigur war und das 3.Reich ein Fehler.
    Upps, ich glaube ich bin Rechts. Macht nichts, ich habe mir das Selberdenken bewahrt und wenn unter dem Strich herausrauskommt, dass ich nicht des Herrn Augsteins und gleichgeschalteten Glaubensbrüdern Ansichten teile, also nach deren Arroganz nur Rechts sein kann, ist es auch gut.
    Eine Demokratie ohne Rechts ist keine und eine Demokratie, in der man Menschen vorschreibt wie sie sich gefälligst politisch zu äußern haben, ist auch keine.
  9. #98

    Rassismus

    Zitat von nicosx Beitrag anzeigen
    Sie wissen gar nicht, was Rassismus ist, kann das sein? Ich glaube da liegt der Hund bei vielen begraben.
    Stimmt, Ich weiß auch nicht, was das genau ist, denn ich habe ihn in Deutschland noch nicht erlebt. Kenne ich nur aus Büchern.
  10. #99

    Elternkonflikt?

    Zitat von Dramidoc Beitrag anzeigen
    . Es muss irgendwie ein Trauma sein, das der Autor versucht zu verarbeiten, anders kann ich mir das nicht erklären.
    Das habe ich mich auch schon gefragt, irgendwie ist der Konflikt mit den linken Eltern wohl noch nicht verarbeitet.
    Abgesehen von anfänglichem Selbstmitleid: keiner-liebt-uns-obwohl-nur-wir-wagen-die-Wahrheit-zu-sagen fand ich den Beitrag ausnahmsweise mal treffend.
    Im Diskussionforum bricht nur gleich wieder das oben genannte Selbstmitleid durch, was ich nicht verstehen kann. Ich habe Schwierigkeiten diesen "linken" Mainstream auszumachen. Nimmt man Wahlen als Messinstrument, dann halten sich "links" und "rechts" doch ziemlich die Waage. Wenn man zurechnet, wieviel "rechtes" Gedankengut (bis hin zu nationalistisch und rassistisch) sich in den "linken" Parteien verbirgt (hier vor allem in "Die Linke") bekommt die "rechte" ein klares Übergewicht.
    Wenn jemand was zu sagen hat, gleich ob "rechts" oder "links", dann soll er es sagen und und mit mit einer Reaktion rechnen ohne gleich die beleidigte Leberwurst zu spielen.








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