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S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Ruf nach der Mama

Das Schicksal des Euro entscheidet sich in Italien. Leider reden sich viele Italiener ein, allein die Bundeskanzlerin könne ihr Land retten. Dabei müssten sie endlich die Macht der Gewerkschaften brechen, um ihre Wirtschaft in Schwung zu bringen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...840136,00.html
  1. #1

    Gewerkschaftsführer

    Zum Glück wurde der linksradikale Gewerkschaftsführer Berlusconi ja schon mal abgesetzt.
  2. #2

    guter Kommentar

    besseres habe ich in der letzten Zeit nicht gelesen.
  3. #3

    1. Öffnung für mehr spekulative Finanz- operationen (Hans Eichel) – mit Hilfe der Opposition von CDU/CSU und FDP
    2. ein Beispiel ist hier die steuerliche
    Freiheit auf Veräußerungsgewinne
    3. Privatisierung öffentlichen Eigentums
    4. Steuerliche Vorteile für Reiche
    5. Ausbau Niedriglohnsektors Hartz 4
    6. Abbau von Sozialleistungen
  4. #4

    ...

    Zitat von wsunderbrink Beitrag anzeigen
    besseres habe ich in der letzten Zeit nicht gelesen.
    ....echt? Dabei ist das so einfach....
  5. #5

    stark, Herr Fleischhauer

    danke für die Substanz, die Sie im ggensatz zu Ihren Kollegen Augstein & Münchau in die Disskusion bringen. wer Lösungen sucht, kann nicht ernsthaft Eurobonds, ESM etc befürworten
  6. #6

    Ja natürlich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Schicksal des Euro entscheidet sich in Italien. Leider reden sich viele Italiener ein, allein die Bundeskanzlerin könne ihr Land retten. Dabei müssten sie endlich die Macht der Gewerkschaften brechen, um ihre Wirtschaft in Schwung zu bringen.

    Eurokrise in Italien: Jan Fleischhauer über Monti und die Gewerkschaften - SPIEGEL ONLINE
    ...dass wir da nicht schon früher drauf gekommen sind, die Gewerkschaften, die sind schuld!
    Deshalb geht es dem Vereinigten Königreich jetzt, nachdem Maggie Thatcher die Gewerkschaften vernichtet hat, derzeit so blendend!
    Er ist so durchschaubar, der Herr Fleischhauer.
  7. #7

    Der letzte Absatz

    ...trifft es genau auf den Punkt! Danke dafür! :-)
  8. #8

    Absolut richtig

    und daher Frau Merkel: hart bleiben !
  9. #9

    Analyse ok, Gegenmaßnahme unvollständig

    Eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit für Italien, mittels einer Agenda 2015, ist dringend nötig, außerhalb jeden Stolzes und Besserwissens. Dass dies aber vor allem zulasten von Arbeitnehmerrechten gehen muss, halte ich für zu kurz gesprungen.
    Reduzierter Kündigungsschutz schafft erstmal noch überhaupt keinen Job, im Gegenteil.

    Wo der italienische Staat ansetzen sollte, ist an seiner eigenen Quote: Umfang und Bezahlung der (höheren) Staatsdiener, Besteuerung der Eliten.

    Von meterhohem Gras kann man schließlich auch mehr abschneiden als von einem Golfrasen. Es erfordert nur erheblich mehr Stärke, bei sich selbst zu kürzen als bei anderen, infolgedessen erwarte ich da nichts hilfreiches vom Club der oberen 10.000, die den Aufruf unterzeichnet haben.


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