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S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Ruf nach der Mama

Das Schicksal des Euro entscheidet sich in Italien. Leider reden sich viele Italiener ein, allein die Bundeskanzlerin könne ihr Land retten. Dabei müssten sie endlich die Macht der Gewerkschaften brechen, um ihre Wirtschaft in Schwung zu bringen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...840136,00.html
  1. #210

    Zitat von Bengurion Beitrag anzeigen
    Was Fleischhauer und die ganze Mischpoke von Neoliberalen und Krisengewinnlern anscheinend nicht weiß, wenn sie von den derzeit himmlisch guten politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland gegenüber den ganzen "Schuldenmachern" schwärmen, ist die Geschichte eines Hurrikans: sicher, im Auge des Sturms scheint alles ruhig, die Sonne scheint, das Herze lacht, aber es ist ein Trugschluss, dass dies so bleibt. Der Sturm wird kommen, heftiger, als besagte Mischpoke es sich in ihren dunkelsten Alpträumen ausmalen kann.
    Die Schere zwischen Reich und Arm in diesem .....
    Offenbar gehören Sie nicht zu den Gewinnern in unserer Gesellschaft. Fragen Sie sich, was Sie selbst dazu beigetragen haben.
    Ist das Ihr üblicher Umgangston?
    Haben Sie ein Ausbildung etc..
    Offenbar ist alles mau bei Ihnen, sicher ist nur, dass Ihre Mitbürger Sie mit Ihren Steuern sozial unterstützen - was vermutlich nötig ist.
    Freuen Sie sich - fast nirgendwo auf der Welt werden Sie mehr solidarische Unterstützung erhalten als in Deutschland.
  2. #211

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    JF einen Vorwurd daraus zu machen, dass er nicht gleich ein umfassendes Kompendium zur Problemlage in Italien gemacht hat ist lächerlich. Damit kann man Bücher füllen....
    Dann soll er das doch tun, statt sich - wie üblich für ihn - die Gewerkschaften als Hauptschuldige für die Krise auszugucken und die unselige Agenda 2010 zu loben. Mit der Gerhard Schröder und die SPD ihm folgend, versuchte, die CDU/FDP wirtschaftsliberal zu überholen.

    Jetzt haben wir den Salat.
  3. #212

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Offenbar gehören Sie nicht zu den Gewinnern in unserer Gesellschaft. Fragen Sie sich, was Sie selbst dazu beigetragen haben.
    Ist das Ihr üblicher Umgangston?
    Gehts noch? Oder ist das der "übliche Umgangston" unter "Gewinnern" wie Ihnen (also unter "Tätern"), die Opfer für die Taten der Gewinner auch noch in Verantwortung zu nehmen?
  4. #213

    Zitat von Rosbaud Beitrag anzeigen
    Guter Beitrag! Sie zeigen sehr schön die Irrationalität und Kurzsichtigkeit unserer Marktgläubigen auf. Diese haben das „Race to the bottom“ eröffnet. Weil D. vornedran ist, geht’s uns noch vergleichsweise gut, aber dieser Wahnwitz funktioniert nur asymmetrisch, wenn's alle so machen, ist es vorbei mit der Herrlichkeit.

    Es ist ebenso banal wie offenbar schwer zu vermitteln, dass nicht alle Handelsbilanzen gleichermaßen positiv sein können, weil sie in der Summe notwendig Null ergeben. Der Überschuss des einen Landes ist also zwingend das Defizit eines anderen.

    Auf der „Insel der Seligen“ wird eine autistisch-parasitäre Politik betrieben, im angloamerikanischen Sprachraum nennt man das „beggar-thy-neighbour“ (plündere deinen Nachbarn aus). Der eigenen Bevölkerung durch Lohn- und Sozialdumping den Gürtel enger schnallen und sich die unweigerlich fehlende Nachfrage beim „Nachbarn“ besorgen.
    Zudem kommt es dann zum „Tribüneneffekt“:
    „Wenn wir deutschen Zuschauer in der ersten Reihe aufgestanden sind (Anmerkung Rosbaud: Lohn- und Sozialdumping), dann müssen alle anderen auf den dahinter liegenden Reihen auch aufstehen und keiner sieht besser, es ist für alle nur deutlich unbequemer.” (Wolfgang Lieb)
    Ihre bekannte Jammerlitanei ist kaum zu toppen.
    Nie war der Wohlstand und Lebenstandard höher bei uns, nie waren Sozialleistungen besser und das auf Topniveau im Vergleich zum Rest der Welt.
    Da Ihre Mitbürger diese beispiellose Solidarleistung erbringen zeugt Ihre Haltung von tiefstem Undank.

    Sie werden es offenbar nicht mehr verstehen, dass jemand der nichts gelernt hat auch keine Topverdienste hat. Das Banalste der Welt.
    Da Deutschland zum Glück viele fleißige Topleister hat haben wir ein wohlhabendes Land. Da andere Länder gerne etwas von unseren tollen Produkten haben wollen kaufen sie bei uns ein.

    Es gibt Länder die kaufen mehr ein als Sie selbst verkaufen.
    So lange sie Kredite bekommen geht das.
    Wenn diese Länder das stört müssen sie eben weniger einkaufen.

    Einfache Lösung - nicht? Ganz ohne linke Weltrevolution wie in Kuba und anderen failed states....
  5. #214

    ...

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    In Irland war es alleine die Bankenkrise, die von der irischen Regierung mit vielen Milliarden gestützt wurde, die zu dem irischen Schuldenproblem führte.
    Überschuldete Banken können keine Kredite an Unternehmen geben, die Kredite der EU an das Land wurden nur gegen die strengen "Sparmaßnahmen" gewährt, die zu einem starken Rückgang der Wirtschaftsleistung führten.
    Krisen werden immer kommen, desshalb ist es eigentlich egal wie die Krise über Irland hereinbrach. Wichtig ist nur wie die Volkswirtschaft auf Krisen reagiert und wie Krisenressistent sie ausgestattet wurde. Leider sind Volkswirtschaften, die einen Teil des BIP aus dem Konsum erzeugen, mit einem angelsächsischen Wirtschaftsmodell äusserst Krisenanfällig. Sobald eine Krise am Horizont erscheint werden die Angestellten auf die Strasse gesetzt und die spärliche Sozialhilfe befördert eine Lohnkürzungswelle die den Konsum auf ein minimum zwingt. Was natürlich zu erneuten Entlassungen führen muss. Ein Teufelskreis.
    Nebenbei hat Irland innerhalb einer Drittelgeneration aus den EU-Milliarden das beste machen wollen. Nur basierte alles was sie in die Wege geleitet hatten nicht auf einer jahrzehntelangen Erfahrung und damit auf erarbeitetem Wissen sondern alles war Neuland. Kein Wunder, das ein so gebautes Kartenhaus beim ersten Windstoss zusammenfällt.
  6. #215

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    Dann soll er das doch tun, statt sich - wie üblich für ihn - die Gewerkschaften als Hauptschuldige für die Krise auszugucken und die unselige Agenda 2010 zu loben. Mit der Gerhard Schröder und die SPD ihm folgend, versuchte, die CDU/FDP wirtschaftsliberal zu überholen.

    Jetzt haben wir den Salat.
    Wieso haben wir den Salat aufgrund der Agenda?
    Wirtschaftsexperten sehen in der Agendareform eine wichtige Ursachen für unsere gute Wirtschaftslage.
    Was stört sie daran?
    Offenbar waren die Reformen für Sie unbequem. Ist es schwieriger geworden an das von ihren Mitbürgern zu erarbeitende Solidargeld zu kommen oder haben Sie eine konkrete Kritik an den Reformen?

    Die Gewerkschaften in Italien sind tatsächlich durch Ihre Blockadehaltung ein riesiges Problem. Wenn Sie als Unternehmer keinen entlassen können stellen sie auch keinen ein. Wer das nicht begreift, dem ist nicht zu helfen...
    Traurig für die italienische Jugend die so keine Chance auf einen Job hat.
    Die unverantwortlichen Dogmatiker und egoistischen Besitzstandswahrer bei den Gewerkschaften müssen also dringend bekämpft werden.
  7. #216

    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Gehts noch? Oder ist das der "übliche Umgangston" unter "Gewinnern" wie Ihnen (also unter "Tätern"), die Opfer für die Taten der Gewinner auch noch in Verantwortung zu nehmen?
    Sie meinen, dass Steuerzahler Täter sind, weil sie einen Job haben und Sie nicht und das dies Sie zu einem Opfer macht?
    Wow, krass.
    Opferrolle, Anspruchsmentalität und krasse Ansichten - alles Attribute die Sie zu einem begehrten Toparbeitnehmer machen...
    Viel Erfolg.
  8. #217

    Oha, oha, oha

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Offenbar gehören Sie nicht zu den Gewinnern in unserer Gesellschaft. Fragen Sie sich, was Sie selbst dazu beigetragen haben.
    Ist das Ihr üblicher Umgangston?
    Haben Sie ein Ausbildung etc..
    Offenbar ist alles mau bei Ihnen, sicher ist nur, dass Ihre Mitbürger Sie mit Ihren Steuern sozial unterstützen - was vermutlich nötig ist.
    Freuen Sie sich - fast nirgendwo auf der Welt werden Sie mehr solidarische Unterstützung erhalten als in Deutschland.
    Jaja, Survival of the fittest, Faustrecht des Stärkeren, nur der Stärrrkste kann überleben, ES KANN NUR EINEN GEBEN!!!!!, the winner takes it all, nur die Besten kommen durch, nur die Harten kommen in den Garten, für das Schwache gibt es keinen Platz in der Welt, Friss oder Stirb, Zwei Mann gehen rein-ein Mann geht raus, Zivilisation, Mitgefühl und Solidarität sind was für Weicheier, Waffenkontrolle ist was für Babies und Kommunisten, Chuck Norris for President und Sie sind sicherlich der größte "Gewinner" aller Zeiten.
  9. #218

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Es gibt Länder die kaufen mehr ein als Sie selbst verkaufen.
    So lange sie Kredite bekommen geht das.
    Wenn diese Länder das stört müssen sie eben weniger einkaufen.

    Einfache Lösung - nicht?
    Japp! Ganz einfache Lösung! Und im Ergebnis hätten wir in Deutschland eine Rezession, die sich gewaschen hat. Dagegen ist das derzeitige Dümpeln auf hohem Niveau, das viele ja schon für Konjunktur halten, die reinste Hausse...
  10. #219

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Sie meinen, dass Steuerzahler Täter sind, weil sie einen Job haben und Sie nicht und das dies Sie zu einem Opfer macht?
    Wow, krass.
    Opferrolle, Anspruchsmentalität und krasse Ansichten - alles Attribute die Sie zu einem begehrten Toparbeitnehmer machen...
    Viel Erfolg.
    Sie faseln doch so gedankenlos von "Gewinnern"! Nun, wo es Gewinner gibt, muß es auch Verlierer geben. Das liegt in der Logik der Sprache.
    Gewinner -> Verlierer
    Täter -> Opfer

    Und Sie ziehen hier in einer arrogant-frechen Weise über Menschen her, die Opfer sind, oder von denen Sie glauben, sie seien welche. Ja, Sie schämen sich noch nicht mal, jemandem, der hier im Forum an der Agenda-Politik etwas auszusetzen hat, pauschal zu unterstellen, er lebe, indem er sich Sozialleistungen erschleiche. Weil - so der Springer-Kurzschluß - ja nur jemand etwas gegen diese Politk haben könnte, der "HartzIV-Schmarotzer" ist, und den armen Spitzensteuersatzzahlern die Butter vom Brot giert.
    Also haben Sie sich mal nicht so zimperlich, wenn man Ihnen mal mit einem zart hingehauchten "Täter" kommt, ja? Beginnen Sie lieber mal, etwas nachzudenken. Und zwar ruhig auch in kleineren Buchstaben, als den BILD-Schlagzeilen, die Sie hier breittreten.








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